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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 274

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 274 (sequence 272)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2849-3478989
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— 274 — gründen, sondern W o 1 f f s o h n, Katzenelsohn. (H eiterkeit.) Herr Scheinkin ist gegen die Einsetzung eines Oberbeamten und für die Kreierung eines Palästinakollegiimis. (Beifall.) Del. Miß Goldischmidt: Der letzte Redner hat gesagt, die „Ito" schickt Emigranten nach Galveston; er hat gesagt, die „Ito" habe 40 Emigranten dahin geschickt. Das ist aber nicht wahr, die Emigranten bestreiten aus eigenem ihre Reisekosten. Die „Ito" hat nur ein .Bureau für die Emigranten errichtet, welches Auskünfte über freie Arbeitsplätze erteilt. Vizepräs. Dr. Tschlenow: Das Wort hat Herr Sturmann. Del. Dr. Pasmaiiik: Herr Sturmann hat mir das Wort überlassen!. Vizepräs. Dr. Tschlenow: Ich!' bitte! Del. Dr. Pasmaiiik: Ich bitte, keine Predigten zu erlauben. Wir sind hier als einigermaßen gesetzgebende Körperschaft versammelt, und da geht es wohl nicht an, Predigten zuzulassen. Vizepräs. Dr. Tschlenow: Herr Stur mann hat das Wort. Deleg. Sturmaim (spricht russisch, Herr Sokolow gibt eine gedrängte Inhaltsangabe): Der Redner meinte, daß es wesentlich sei, daß die gesamte Arbeit, die in Palästina geleistet werde, nicht nach bureaukratischen Gesichtspunkten gemacht werde. Dies wird stets der Fall sein, wenn sie von Berlin, Köln oder von sonstwo geleitet werde. Sie müssen daher von einer Organisation geleitet werden,: "die in Palästina selbst ihren Sitz habe. (Sehr richtig!) Diese Organisation muß in steter Führung mit der jüdischen Bevölkerung Palästinas bleiben und muß die Wünsche und Forderungen dieser Bevölkerung entgegennehmen, namentlich auch die Wünsche und Forderungen der organisierten iGruppen, die bereits vorhanden seien, so unter anderem der Gruppe der jüdisch-sozialdemokratischen Arbeiter, der Pöale-Zion und anderer Gruppen. Der1 Kongreß muß eine entscheidende Stimme bei Einrichtung dieser Organisation haben. Aber alles andere muß in Palästina selbst geschehen., Eine der ersten Aufgaben dieser Organisation muß eine möglichst vollständige Informationsarbeit sein, namentlich auch eine Informationsarbeit über die sozialen Verhältnisse. Bei Feststellung dieser Verhältnisse müßten wieder die Vertreter der Arbeiter und1 der anderen Gruppen gehört werden. (Sehr richtig!) Der Redner stellt daher folgenden Antrag zur Abstimmung des Kongresses: „Der Kongreß wählt ein fünfgliedriges Palästinakomitee aus besoldeten und unbesoldeten Personen, die in Palästina ihren Wohnsitz haben. Das Palästinakomitee verwaltet die Geschäfte des Nationalfonds und aller Unternehmungen der zionistischen Organisation in Palästina. Das Palästinakomitee wird beauftragt, die Schaffung eines aus gewählten Vertretern aller organisierten Gruppen der palästinensischen Judenheit

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