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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 181

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 181 (sequence 179)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 181 — Landsmannschaft sich zugetragen hat, so hätten Sie gesehen, was für eine Gefahr in der Luft schwebt und wo wir hinkommen würden. . . . Präs. Wolffsöhn: Es sollen nicht die Statuten der englischen Landsmannschaft geändert werden, sondernes handelt sich um die Statuten der Bank. Del. Dr. Daiches: Ich bitte, keine Ironie! Präs. Wolffsöhn: Es ist keine Ironie, ich bitte bei der Sache zu bleiben. Del. Dr. Daiches: Wir haben den Prozeß begonnen und sind verpflichtet, ihn zu Ende zu führen. Der Judge hat, wie ich aus den englischen Zeitungen entnehme, gesagt, daß er die Sache bis März verschieben würde, um eine weitere Klärung der Meinung des Publikums zu gewinnen, und was für eine glänzende Klärung würden wir ihm geben, wenn wir beschließen, die Statuten nicht zu ändern oder den Antrag des A. C. annehmen, der am Ende ungefähr dasselbe bedeutet? Es ist unsere Pflicht, dem Judge unserseits — was andere tun würden, geht uns nichts an — die Meinung beizubringen, daß wir für die Aenderung der Statuten sind (Beifall), und wenn wir das getan haben, haben wir unsere Pflicht getan, dann wird die Idee des Zionismus sich verwirklichen und wir werden ein einiges Volk im eigenen Lande sein. (Beifall.) Del. Rosenbaum: Meine Damen und Herren! Ich hätte mich nicht das zweitemal zum Wort gemeldet, wenn nicht das Wort Insinuation gebraucht worden wäre. Dieser Umstand zwingt mich, noch einmal einige Minuten mich mit der Sache zu beschäftigen. Was sachlich vorgebracht wurde, als würde ich schon sieben Jahre und bereits 49 mal dagegen gesprochen haben, brauche ich nicht zu erörtern, darauf habe ich eine Antwort: bereits von einigen Kongressen ist darüber beschlossen worden; wenn Sie was Neues bringen, das wollen wir beurteilen. Zwei Einwendungen muß ich berühren. Die erste ist folgende: Manche Herren sind so weitsichtig, daß sie schon jetzt einen Plan sich gemacht haben, wie man, wenn die Statuten geändert werden, in anderen Ländern arbeiten kann oder nicht. Da haben sie das Mittel gefunden: das wird dann die A. P. C. tun. Ich sage aber: Nein, das wird sie nicht tun! Denn die A. P. C. beschäftigt sich nicht mit Kolonisation. Noch eine Einwendung. Man sagt: Ihr habt die Bank in der Hand, ihr habt die Majorität, wozu die Statuten ändern? Wißt ihr, wie ihr die Bank habt? So, daß ihr in sieben Jahren nicht durchsetzen könnt, daß ein Paragraph geändert werden kann. (Zustimmung.) Und, meine Damen und Herren! Ware in den Bankstatuten seinerzeit ausdrücklich gestanden: „Kolonisation in Palästina", so wären manche Leute nicht auf die Idee gekommen, von Uganda zu sprechen. Ich rede nicht davon, was gesagt wurde, daß eine Dame Greenberg das Geld für Ostafrika gegeben hat . . . (Zwischenrufe.) Herr Greenberg hat etwas sehr Richtiges angeführt; er hat gesagt, die Presse könnte gegen uns sein. Dafür ist bereits ein Beweis vorhanden in einer Zeitung, die mit einem Mitglied des E. A. C. in Berührung steht, in welcher bereits mit einem Seitenhieb gegen die Aenderung der Statuten gearbeitet wird. Die Herren Cowen und Greenberg behaupten, sie haben nichts gegen die Aenderung der Statuten getan, das brauchten sie nicht mehr, es war schon alles getan, denn der Advokat hatte schon das ganze Material in Händen. Was sollten sie also noch tun? Es ist das Wort Insinuation gefallen. Ich habe keine Insinuation gegen Cowen und Greenberg ausgesprochen. (Cowen: Sie haben insinuiert!) Ich habe nicht gesagt, daß Cowen und Greenberg die Geheimnisse ausgeliefert haben. (Cowen: Sie haben insinuiert!) Präs. Wolff söhn: Ich bitte den Redner nicht zu unterbrechen, Sie können sich ja dann zum Wort melden.

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