Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 163 (sequence 161)
- Language
- German, English, Hebrew
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— 163 — 8. Im Jahre 1906 fanden dann wieder zwei außerordentliche Generalversammlungen statt, und ergab die Abstimmung auf der ersten dieser Versammlungen das folgende Resultat: Für die Resolution — gewöhnliche Aktionäre: 448t8 Stimmen dito — Gründer-Aktionäre: 5185 „ 9673 Stimmen, gegen die Resolution — gewöhnliche Aktionäre : 697 „__ Majorität für die Abänderung: 8976 Stimmen. Die Abstimmung auf der folgenden Generalversammlung zeigte das folgende Resultat: Für die Resolution — gewöhnliche Aktionäre: 1174 Stimmen dito — Gründer-Aktionäre: 4176 ,, 5 8350 Stimmen, gegen die Resolution — gewöhnliche Aktionäre : 2 ,, Majorität für die Abänderung: 8348 Stimmen. 9. Nachdem das Direktorium am 1. November 1906 durch Beschluß den Sekretär beauftragt hatte, den Sollicitors des Trusts Instruktion zu erteilen, beim Hohen Gericht das Gesuch um Bestätigung der Abänderung einzureichen, wurde dieses Gesuch kurz darauf zusammen mit einer von Herrn Wolffsohn und dem Sekretär der Bank abgegebenen eidlichen Erklärung zwecks Unterstützung der in dem Gesuche gemachten Angaben bei dem Hohen Gerichte niedergelegt. 10. Nach Einreichung dieses Gesuches wurden laut Anordnung des Gerichts Inserate in den von demselben bestimmten Zeitungen veröffentlicht, in welchen Aktionäre oder Interessenten aufgefordert wurden, falls sie gegen die Abänderung seien, ihre Opposition vor oder an dem vom Gericht festgesetzten Termin geltend zu machen. 11. Der erste Termin beim Gericht zwecks Prüfung unseres Gesuches war auf den 9., Juli dieses Jahres festgesetzt und hatten die Herren Zangwill, Salaman, Uriaschsohn und etwa 1400 andere Aktionäre, zusammen im Besitze von etwa 7000 Aktien, gegen die Abänderung Einspruch erhoben. Da die Advokaten der Opposition auf Vertagung des Termins aus verschiedenen Gründen drangen, einigten sich unsere Advokaten mit der Gegenseite dahin, daß der Termin auf 14 Tage, das heißt auf den 23. Juli, verschoben wurde. 12. Wir benutzten diese Verschiebung des Termins, die Aktionäre, welche für die Abänderung sind, durch die zionistischen Zentralorganisationen der verschiedenen Länder aufzufordern, uns ihre Unterschriften zugunsten der Abänderung einzusenden. 13. Als am 23. Juli die vertagte Verhandlung stattfand, waren wir imstande, Unterschriften zugunsten der Abänderung