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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1907-01-01 · 8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907 · p. Seite 149

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
8 (1907) Haag, 14. bis 21. August 1907
Date
1907-01-01
Page
Seite 149 (sequence 147)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476270--2724-3478864
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— 149 — Sie wissen, daß im Anschlüsse an die Beschlüsse bezüglich der Reorganisation des Nationalfonds vom . Aktionskomitee in Verbindung mit dem neuen Direktorium des Nationalfonds der Beschluß gefaßt worden ist, den Nationalfonds von Wien nach Köln zu verlegen. Es ist an dieser Stelle meine Ehrenpflicht, den Namen zai erwähnen, den Namen des Mannes, der seit vielen Jahren unermüdlich und selbstlos für den Nationalfonds tätig gewesen ist, der Sammelmittel jeder Art in Wien geschaffen hat und dessen schöpferische Tätigkeit es uns ermöglicht hat, unmittelbar in seihe Fußstapfen zu treten, unmittelbar die Propagandatätigkeit des Nationalfonds fortzusetzen. Es ist das ein Name, den Sie alle kennen, der Name Joh. Kremenezky. (Stürmischer, langanhaltender Beifall.) Es dürfte aber dennoch, verständlich sein, wenn ich bemerke, daß trotzdem die Uebersiedelungj von Wien nach Köln mit einigen Schwierigkeiten verknüpft gewesen ist. Es ist ja begreiflich, daß die Sammelmittel, welche in Wien kreiert wurden, im wesentlichen auf die österreichischen Bedürfnisse zugeschnitten waren. Es war auch erforderlich, infolge der Legalisierung des Nationalfonds, diese Sammelmittel zu ergänzen und in ihrer redaktionellen Fassung abzuändern. Eines der Propagandamittel, das Kremenezky dort geschaffen hat, ist die Broschüre, die Sie jetzt in veränderter Gestalt vor sich liegen haben: „Was ist und will der jüdische Nationalfonds?" Diese. Broschüre bedurfte einer größeren Umänderung. Es mußte die Legalisierung des Nationalfonds in sie aufgenommen werden. Wir haben uns, da wir sie für die Propaganda in ihrer früheren Form nicht mehr zulänglich erachteten, die Mühe gegeben, einige Abänderungen hinzuzufügen. Wir haben ein Verzeichnis der Sammelstellen darin gegeben,!und einige Angaben über Palästina gemacht. Wir haben auch eine Karte beigegeben, aus der Sie die Lage der jüdischen Kolonien und der andern jüdischen Siedelungen in Palästina ersehen können. Wir sind uns wohl bewußt, daß diese Broschüre noch nicht das Ideal eines Propagandamittels darstellt, und erwarten von der Mitwirkung unserer Ge- ' sinnungsgenossen in der ganzen Welt und der Nationalfondskommission vor allem, daß wir in die Lage gesetzt werden, diese Broschüre in einer verbesserten Auflage erscheinen zu lassen. Wir waren auch genötigt, die Sammelbüchsen, auch eines der Sammelmittel des Wiener N.-F.-Bureaus, umzuändern, und wir haben dabei das Glück gehabt, eine Quelle zu entdecken, durch welche die Kosten dieses Sammelmittels wesentlich vermindert werden. Während nämlich das Wiener Bureau 15 000 Kronen für 10 000 Büchsen bezahlen mußte, werden wir in der Lage sein, diese Büchsen zu nicht ganz

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