Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
- Date
- 1905-01-01
- Page
- – (sequence 361)
- Language
- German, English, Hebrew
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JÜDISCHER VERLAG BERLIN-CHARLOTTENB URO . HERD ERSTRASSE 3/4 Soeben erschienen: HEINRICH YORK-STEINER'S NOVELLEN: DER TALMUDBAUER u. Anderes Geschenkband von 304 Seiten mit Buchschmuck Mark 5,25 Broschiert Mark 4,— — " Aus einer ersten Besprechung im „General-Anzeiger", Berlin: „ . . Der vorliegende Novellenband ist von einer Art, die wir als klassisch bezeichnen möchten. Heinrich York-Steiner, der sich seinen Ruf als Erzähler schon vor Jahren erworben hat, zeigt sich hier in seiner grössten Stärke . ." . . . "Wir haben in den letzten Jahren kein jüdisches Buch empfangen, das uns Ausschnitte aus dem jüdischen Kleinleben in so moderner, fein-psychologischer und künstlerischer Darstellung gegeben hätte. Die drei kleinen Erzählungen „Die tote Frau", „Mater dolorosa" und „Crocolos Synagoge" sind wahrhafte Musterstücke in der Erfassung des Einzel typischen, das zugleich ein Yolks-Heroisches und Volks- Tragisches in sich schliesst ... ... Die anderen Erzählungen holen ohne jede Aufdringlichkeit oder Tendenz aus den furchtbaren Geschehnissen des Alltags ihre Stärke und symbolisierende "Wirkung. ... Mit der kurzen Skizzierung des Inhalts ist der Reichtum dieses Buches durchaus nicht erschöpft. Es sind nur kurze Andeutungen, die wir geben, weil wir wissen, dass der „Talmudbauer" zu den ausgewählten jüdischen Büchern gehören wird, die man liebt und von denen man möchte, dass sie von vielen gelesen werden. Viele sollen dieses Buch lieb gewinnen: Denn es ist ein schönes Stück Judentum, das sie sich damit erobern.." Aus einem Feuilleton von Leo Rafaels in der „Welt": „.. Aber, wie gesagt, York-Steiner strotzt von Kraft und Eigenart — wer wird ihm seine Gewalttätigkeit übelnehmen? Er tritt überlieferte Regeln der Erzählungskunst mit Füssen, wenn er das Gefühl hat, dass die "Wahrheit sich mit jenen Regeln nicht verträgt; er schont nicht unsere Nerven, wenn er sich von seiner Grausamkeit die gewünschte Wirkung verspricht. York-Steiner nimmt sich kein Blatt vor den Mund; er überlässt aber auch selten etwas der Suggestion. Er geht gerne sicher und seine Mittel versagen nie. Seine Kunst ist bei Smollet und Fielding, sicherlich nicht bei Sterne in die Schule gegangen. Alles ist bei ihm in Mittagslicht getaucht; Dämmerungen sind ihm offenbar nicht genehm, halbe "Worte scheint er als Schwäche zu verachten; deshalb ist seinBuch nach Inhalt und Form für einen sehr grossen Leserkreis geeignet, und man kann ihm ruhig eine lange Volkstümlichkeit prophezeien.."