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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 315

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 315 (sequence 313)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 315 — hafter Beifall.) Die Geschichte dieser Fahne ist sehr interessant und ich möchte sie Ihnen kurz erzählen. Die Stadt Pittsburg in Pennsylvania wird in Amerika als eine Hauptzentrale der zionistischen Bewegung betrachtet. In dieser Stadt ist die Idee aufgekommen, dass die zionistische Fahne auch als eine Fahne in der Weltausstellung flattern muss. Die Hilfe eines jungen zionistischen Journalisten ist in Anspruch genommen worden, um die Fahne auch des zionistischen Staates, eines Staates, der allerdings nur in der Idee existiert, unter den anderen Fahnen in der Weltausstellung flattern zu sehen. Kurz nachdem diese Nachrichten in verschiedene amerikanische Zeitungen kamen, gab es einen Sturm von Protesten seitens der amerikanischen Juden, nicht von christlicher Seite, nicht von christlichen Zeitungen, sondern nur von den, Reformrabbinern in Amerika. (Pfuirufe.) Del. Frommenson entfaltet die Fahne. (Lebhafter Beifall.) Schriftführer Dr. Magnes: Herr Frommenson bittet, dass diese Fahne in den Besitz des zionistischen Kongresses übergehen solle, bis auf die Zeit, wo wir dieselbe auf unserem eigenen Staatsgebäude in Jerusalem hissen werden. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen im Saale und auf der Galerie.) Del. Dr. Adler: Der Sabbatkongress, wie ihn unser grosser Nordau nannte, naht seinem Ende. Wir kehren in die Heimat zurück zu unserer Arbeit. Wir dürfen uns aber nicht heimwärts wenden, ohne dankbaren Sinnes des verehrten Präsidiums zu gedenken, das unter so schwierigen Verhältnissen die Leitung mit unparteiischer, geschickter Hand, mit Energie und Gerechtigkeit geführt hat. Wir müssen dankbar des Dr. Nordau gedenken, der trotz widriger Gesundheitsverhältnisse doch die Würde des Präsidiums übernommen hat. Hoffen wir, dass er in Bälde in voller Geistes- und Körperkraft seinen Arbeiten wieder zurückgegeben sein wird. Ich glaube in Ihrer aller Namen zu handeln, wenn ich Sie bitte, unserem Präsidium unseren tief empfundenen Dank auszusprechen. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Vizepräsident D. Wolffsöhn: Wir sind mit unserer Arbeit zu Ende. Mir fällt nunmehr die ehrenvolle Aufgabe zu, diesen Kongress zu schliessen, nachdem es leider unserem hochverehrten Präsidenten Dr. Nordau, der ihn eröffnet hat, ganz unmöglich war, bis zum Schlüsse hier zu bleiben. Hoher Kongress! Ich danke Ihnen für die soeben vollzogene Wahl, obwohl ich mir bewusst bin, dass uns eine schwere,

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