Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 267 (sequence 265)
- Language
- German, English, Hebrew
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— 267 — gresse verknüpft bleiben müssen. Die Jahreskonferenz hat also nicht das Recht, das Programm zu ändern, sie hat nicht das Recht, ein neues A. C. oder sonstige Körperschaften zu wählen, sie hat aber von den Rechten des Kongresses folgende: Die Entgegennahme und Prüfung des Rechenschaftsberichtes des A. C, die Feststellung des Programms der nächsten Verwaltungsperiode und die Entgegennahme — weiter nichts — von Petitionen und Anträgen. Mit diesem neuen § 21 des Statuts ist bloss festgesetzt, was bisher schon Usus war, und es sind nur einige wenige Personen über den Rahmen derjenigen hinaus, die schon bisher Mitglieder der Jahreskonferenz waren, zugelassen worden. Die Hauptänderung ist die Hinzufügung der Präsidenten der Landesorganisationen. Wir kommen dann zu einem viel wichtigeren, dem Kernpunkte unseres Statuts, zu § 23. Dieser bestimmt die Zusammensetzung des engeren A. C. In dieser Beziehung haben wir Ihnen vorzuschlagen, dass das engere A. C. in Zukunft aus 7 Personen zu bestehen habe, die aber nicht notwendigerweise in einer Stadt wohnen brauchen. Wir haben Ihnen ferner vorzuschlagen, dass das grosse A. C. in der Formation und Stärke bestehen bleibt, in der es bis jetzt bestanden hat. (Beifall.) Im übrigen ist der Paragraph nur insofern geändert, als es die Deutlichkeit erfordert. Zur Begründung der wichtigsten Anträge, die wir zu stellen haben, möchte ich folgendes anführen: Es ist von vielen Seiten gewünscht worden, dass die Mitglieder des engeren A. C. in Zukunft besoldet werden sollen. Die Mitglieder der Kommission haben es sich keinesfalls verhehlt, dass dieses Prinzip ein sehr gesundes ist, aber sie sind der Ansicht, dass es vorderhand mit Rücksicht auf die vorhandenen Mittel nicht möglich ist, die Mitglieder des engeren A. C. zu besolden, indem sie ganz besonders dabei bedacht haben, dass wir doch den Mitgliedern des engeren A. C. eine Besoldung geben müssten, welche den Herren, die unser Vertrauen besitzen, die Möglichkeit gibt, ihre Berufe aufzugeben. Das sind wir heute leider nicht zu leisten imstande. Wir hoffen, dass später einmal, vielleicht in nicht allzu ferner Zeit, die Finanzen der Partei sich so gebessert haben werden, dass wir in der Lage sein werden, eine grosse Summe Geldes für Besoldungen auszugeben. Für heute haben wir davon Abstand nehmen müssen. Nur einen einzigen Eventualantrag wird die Kommission, falls er notwendig werden sollte, Ihnen stellen. Wir haben nämlich beschlossen, falls Sie in das engere A. C. eine Person wählen sollten, welche infolge Ihrer Wahl ihren Wohnsitz verlegen