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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 263

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 263 (sequence 261)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 263 — Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Der Antrag ist abgelehnt. (Widerspruch und Zwischenrufe.) Schriftführer Dr. Jacobsohn: Die Herren protestieren gegen diese Abstimmung, sie haben den Antrag Trietsch nicht verstanden. Vizepräsident Wolf fsohn: Also ich werde den Antrag wiederholen lassen. Referent Kremenezky: Natürlich, da kämen dann noch andere Leute, die Appetit hätten auf den Nationalfonds. Schriftführer Dr. Jacobsohn übersetzt den Antrag ins Russische. Vizepräsident Wolffsolm: Wer für den Antrag Trietsch ist, erhebe die Hand. (Geschieht.) Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Der Antrag ist zum zweiten Male abgelehnt. Jetzt liegt ein Antrag des Herrn Dr. Hillel Joffe vor: „Der Nationalfonds hat einen verantwortlichen Vertreter in Palästina zu bestellen, der zusammen mit. einem Kollegium an Ort und Stelle sich mit dem Ankaufe und der Verwaltung von Grundstücken beschäftigt. Dieses Bureau muss unabhängig von der Bank, jedoch natürlich mit Hilfe von berufsmässigen Sachverständigen arbeiten, die jedesmal, wenn es nötig ist, heranzuziehen sind. Der Vertreter wird vom grossen A. C. ernannt." Dann liegt der Antrag des Herrn Dr. Leopold Kahn vor: „Der VII. zionistische Kongress beschliesst, dass für Rechnung des jüdischen Nationalfonds insolange keine Bodenankäufe zu machen sind, als sie nicht auf sicherer rechtlicher Grundlage geschehen können." Ferner ein Antrag des Herrn E. W. Lewin-Epstein: „Der Kongress beschlieesse, dass ohne die Erlangung von solchen Konzessionen, welche die Kolonisation in Palästina und den Nachbarländern möglich machen, der Nationalfonds nicht zum Ankaufe von Ländereien in Palästina und den unter türkischem Gesetze stehenden Nachbarländern verwendet werden darf." Nach meiner Ansicht ist dieser Antrag der weitestgehende, es sei denn, dass sich LIerr Epstein mit Herrn Dr. Kahn auf einen Antrag einigen könnte. Sind Sie mit dem Antrage des Herrn Dr. Kahn einverstanden, Herr Epstein? In diesem Antrage ist alles enthalten, was Sie wTünschen. Del. Dr. Kalm: Meine sehr verehrten Anwesenden! Sie dürfen sich darüber keiner Täuschung hingeben. Der Antrag Epstein ist viel weiter als der meinige. Er verlangt öffentlich-rechtliche Sicherheiten, während ich nur gewöhnliche privatrechtliche Sicherheiten verlange für den Bodenankauf. Privatrechtliche Sicherheiten sind etwas, was man jedenfalls leichter bekommen kann als öffentlich-rechtliche Sicherheiten, und deshalb bitte ich Sie, für meinen Antrag zu stimmen, weil der Antrag Epstein jede Arbeit ganz unmöglich macht, während der meinige eine Arbeit doch ermöglicht..

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