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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1905-01-01 · 7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905 · p. Seite 210

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
7 (1905) Basel, 27. Juli bis 2. August 1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 210 (sequence 208)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476268--2420-3478559
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— 210 — Präsidium ein und bitte um deren einstimmige Annahme. (Lebhafter Beifall.) Del. Rezek: Ich erlaube mir, namens vieler böhmischer Delegierten, folgende Erklärung abzugeben: Wir stehen auf dem Herzischen Standpunkte des Basler Programms. Palästina ist und bleibt uns das unverrückbare Ziel der zionistischen Bewegung. Zur Erreichung dieses Zieles, dem wir mit allen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mitteln zustreben, halten wir eine nationale, autonome Siedlung auch auf einemj ausserhalb Palästinas gelegenen Gebiete nach wie vor für zweckdienlich und deshalb im Rahmen des Basler Programms gelegen. (Lebhafter Beifall bei einem Teile der Delegierten.) % Del. :Gissin (mit lebhaftem Beifalle begrüsst) hält eine Rede in russischer Sprache und fährt dann folgendermassen fort: 1. Die Mitglieder der A. C. erklären den Wunsch der Selbstbesteuerung in einem bestimmten, schon ausgearbeiteten System. Nach zwei Jahren wird auf dem Kongresse bestimmt, wie das Geld zu teilen ist. 2. Es soll ein Fond der ,,Bildung in Palästina" gegründet werden; aber vorher soll eine ,,Liga der Bildung in Palästina" gebildet werden. Dazu soll vom Kongress eine Kommission der Bildung in Palästina gegründet werden. Del. Kremenezky (zur Geschäftsordnung): Im vergangenen Jahr ist das Referat über den Nationalfond soweit hinausgeschoben worden, dass, als es daran kam, die meisten Herrschaften schon weg waren. Heuer scheinen wir überhaupt nicht dazu zu kommen. Vom vielen Reden haben wir nichts, wir brauchen Geld. Darum bitte ich zuzustimmen, dass möglichst bald in die Verhandlung über den Nationalfond eingetreten werde. Vizepräsident Wolffsolin: Herr Kremenezky beantragt, dass jetzt die Verhandlung über die Palästinakommission unterbrochen und sein Referat gehört werde. Ich werde darüber abstimmen lassen und bitte dies ins Russische, Englische und Hebräische zu übersetzen. (Dies erfolgt durch die Schriftführer Jacobsohn, Dr. M a g n e s und L e v i n.) Wer für den Antrag Kremenezky ist, sofort sein Referat zu hören, den bitte ich die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Der Antrag ist abgelehnt. (Bravo, Bravo!) Das Wort hat nunmehr Herr G o 1 d e n b e r g. Del. Gollenberg spricht russisch. Del. Dr. Levin (übersetzend): Herr Goldenberg erklärt, dass er in den süssen Wein, der dem Kongresse hier zum Besten gegeben wurde, einige bittere Tropfen giessen müsse. Er erklärt, dass keine Kleinkolonisation in Palästina möglich ist, dass man au£ grosse Schwierigkeiten stossen werde und dass die Türkei nicht gestatten würde, dass die endgültige Durchführung des Basler Programms geschehen könne; deshalb schlägt er vor, dass vom Kongress aus kein Antrag angenommen werden soll, der dahin zielt, dass man sich mit Kleinkolonisation beschäftigen soll. Man müsse zuerst den Charter bekommen oder grosse Konzessionen, Eisenbahnen usw., dann erst könne man mit Kleinkolonisation anfangen. Vizepräsident Wolff söhn: Es liegt ein Antrag von Frau Dr. Kritschewsk'i vor. die Rednerliste zu schliessen und ein zfweiter Antrag, die Redezeit auf 5 Minuten zu beschränken. Es sind noch 39 Redner zum Bericht der Palästinakommission angemeldet. Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass wir zunächst über den Bericht des A. C. zu diskutieren

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