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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 218

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 218 (sequence 219)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--2062-3478200
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— 218 — Es ist allerdings bis jetzt noch kein genaues Territorium bestimmt worden. Der genaue Ort, der zu erwerben wäre, muss noch bestimmt werden und den Gegenstand von Unterhandlungen bilden, nachdem Sachverständige unsererseits dort gewesen sein werden, um den Ort zu prüfen. Aber die Gegend, von der Mr. Chamberlain sagte, dass er nach flüchtiger Beobachtung den Eindruck habe, sie würde uns passen, wenn sonst die Umstände geeignet wären, liegt zwischen IST a ir a u b i und dem £f a u Esearpmen t. Sie wird beschrieben als ein Hochland mit einem ausgezeichneten Klima für Weisse und scheint dem vaterländisch gesinnten Engländer dem südlichsten Teile Englands ähnlich zu sein. Ich erfahre von der Eegierung, dass, wenn das gewählte Gebiet uns annehmbar scheint und der High Commissionar der Schutzherrschaft die Gewährung empfiehlt, die Eegierung bereit sein werde, uns ein bedeutendes Landgebiet zu überlassen, etwa 2—300 englische Meilen laiig und ebenso breit, also zwischen 40 und 90 000 englische Geviertmeilen. Die Gegend zwischen ISFairaubi und dem Mau Esearpmen t liegt in der Nähe der Eisenbahn, dio von Mombassa kommt. Was das rechtliche Verhältnis der vorgeschlagenen Ansiedlung betrifft, so handelt es sich um eine örtliche Autonomie unter der Schutzherrschaft Seiner britischen Majestät Eegierung. — Ich will noch eine persönliche Bemerkung beifügen: Ich bin ein so starker Palästinenser, mir ist es so darum zu tun, unser Volk in unserem eigenen Lande der Väter versammelt zu sehen, dass, wenn ich nicht all die Zeit überzeugt gewesen wäre, dass die Verhandlungen mit der britischen Eegierung und die britischen Vorschläge ein weiterer Schritt zum Ziele unserer nationalen Bestrebungen mit Palästina als Ende wären, ich mit achtungsvoller Ergebenheit unsern Führer gebeten hätte, mich des Auftrages, mit dem er mich beehrt hatte, zu entheben. Ich erinnere Sie noch an eine Sache. Der Weg nach Palästina ist nicht notwendigerweise nur ein geographischer Weg, der politische Weg darf auch nicht aus dem Auge verloren werden. (Lebhafter Beifall und Händeklatsehen.) Die Urkunde, die Ihnen jetzt vorgelegt wird, ist ein Brief von Sir Clement Hill, ständigem Unterstaatssekretär für die Kolonien, an Mr. Greenberg. 14. August 1903. „Sehr geehrter Herr! Herr Chamberlain teilte dem Marquis von Lansdowne den Brief mit, den Sie unter dem 13. v. M. an ihn gerichtet haben und der den Entwurf eines Vertrages enthielt, den Dr. Herzl zum Abschluss 'zwischen Sr. Majestät Eegierung und der jüdischen Kolonialbank vorschlägt und der die Errichtung einer jüdischen Siedlung in Ostafrika bezweckt.

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