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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 50

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 50 (sequence 51)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476266--1894-3478032
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— 50 — kennen. Die Expedition, die wir ausgeschickt haben — weil wir glauben, dass man solche Dinge nicht mit Artikeln macht (Beifall)., sondern dass man sie wegen der schweren Gewissensfragen, die mit der Ansiedlung von Mensehen verbunden sind, in einer sehr gründlichen AVeise untersuchen muss (Beifall) — bestand aus folgenden Herren: Ingenieur Kessler, der hier anwesend ist und — so weit es unsere Interessen zulassen werden, nämlich die Interessen der zionistischen Bewegung — sachliche Auskünfte in sehr umfassender Weise geben könnte, der in Südafrika reiche Erfahrungen gesammelt hat und uns übrigens aus seiner zionistischen Tätigkeit bekannt ist, auch in Palästina lange gewesen ist und in dem wir einen sehr tüchtigen Fachmann verehren; Herrn Architekten Oskar Marmorek, der nicht nur als Mitglied des engeren Aktions-Comites, sondern wegen seiner hervorragenden Eigenschaften als Techniker mitgeschickt worden ist; ferner Oberst G o 1 d s m i d, welcher — wie Sie wissen — Generaldirektor der Hirscir'schen Kolonien in Argentinien war und grosse Erfahrungen in Ansiedlungsfragen gesammelt hat; ferner einen der ersten Fachleute im AArasserbau, Ingenieur Stephens, welcher eines der berühmtesten modernen AVasserbauwerke, den Damm von As-Syut in Aegypten, geschaffen hat, der zu den Wunderwerken der modernen. Technik gehört; ferner Prof. Laurent von der landwirtschaftlichen Akademie von Gembloux in Belgien, den Sachverständigen der belgischen Eegierung im Kjongo; ferner Dr. S o s k i n, dem eine langjährige Erfahrung in Palästina zur Verfügung steht und der ebenfalls hier im Kongresse ist; Dr. Hillel Joffe, welcher, während Dr. Soskin über landwirtschaftliche Fragen Untersuchungen anzustellen hatte, hygienische Fragen beurteilte und darüber Bericht erstattete und Mr. H u m p h r e y s, der im Dienste der ägyptischen Eegierung steht und ein hervorragender Fachmann ist. So behandeln wir die ernsten Fragen. (Lebhafter Beifall und Händeklatsehen.) Ich will mich auf die politischen Auseinandersetzungen des Herrn Trietsch nicht einlassen. Das sind Dinge, die ich nicht auf der riTribüne improvisiere, die ich mit meinen Freunden zuerst wohl berate und über die ich mich mit ihnen zu verständigen versuche, weil ich zu gut die Gefahren kenne, d\e für unsere Bewegung entstehen könnten, wenn in irgend einer Beziehung ein Fehler gemacht würde. Und ich gehe weiters nicht ein auf politische Bemerkungen, die ganz vager ISTatur sind und über die ich mit Herrn Trietsch viel lieber beim Bier gesprochen hätte. Ich gehe auch nicht darauf ein, weil ich unsere politische Lage in der Eröffnungsrede in erschöpfend deutlicher Weise charakterisiert habe. Herr Trietsch hat es nun für gut gehalten, hier gewisse Gespräche und Verbindungen vorzubringen, die man gewöhnlich im öffentlichen Leben in solcher Weise nicht gebraucht. Sie wissen, dass es zu den Geboten der Höflichkeit und zu unseren guten Gewohnheiten

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