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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 48

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 48 (sequence 49)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 48 — gigantischen Erfolgen, die verkündet worden wären, zum Schlusskleinlaut sagte: „Ich glaube, in der „Welt" ist auch etwas gestanden." In der „Welt", Herr T r i e t s c h, ist überhaupt nichts darüber gestanden. Eel. Trietsch: Andeutungen! Dr. Herzl: Ist überhaupt nichts darüber gestanden, Herr Trietsch! Del. Trietsch: Fragen Sie das Plenum! Dr. Herzl: Ich brauche das Plenum in dieser Sache nicht zu befragen. Der Redakteur der „Welt"', Herr Dr. W e r n e r , wird es mit seinem Wort bestätigen, falls nicht alle Nummern der „Welt" den Kongressmitgliedern gegenwärtig sein sollten. In der „Welt" ist überhaupt nichts darüber gestanden. Wir sind sogar bis in die letzte Zeit unschlüssig gewesen, ob wir überhaupt etwas davon sagen sollen, nachdem die Sache zu unserm, grossen Bedauern gescheitert ist. Was geschehen ist, ist etwas anderes, und diesen Formen der Publikation steht Herr Trietsch viel näher als ich. (Stürmischer Beifall.) Was geschehen ist, war folgendes: Im Orient ist das Auftauchen einer solchen Reisegesellschaft mit 44 Kameelen, wie unsere Expedition auszog, immerhin eine Sache, die Aufsehen erregt. Nim waren Mitglieder in dieser Expedition, die ihren Verwandten Briefe geschrieben oder die beim Abschied gesagt haben, sie begeben sich in diese Richtung. Dadurch sind unangenehme, unsichere Mitteilungen hinausgekommen, die uns aber derart unangenehm waren, dass wir einem Blatte, welches uns früher nähergestanden war, geradezu einen Vorwurf daraus machten, dass es solche unbestimmte Gerüchte aufgenommen hatte. Del. Hickel: Ja, aber es waren diese Nachrichten schon früher bekannt und sind 14 Tage vorher im „fiajehoodi" in London erschienen, waren also kein Geheimnis mehr. Dr. Herzl: Herr Hickel, der Herausgeber der „Volksstimme", bestätigt mir erfreulicherweise, dass es dem Aktions-Comite derart unangenehm war, dass seine Beziehungen zu uns etwas gespannter wurden. Del. Hickel: Das ist richtig! Dr. Herzl: ISTun hat aber, nachdem diese Mitteilungen hinausgesickert sind, Herr Trietsch, der El-Arisch als eine res nullius angesehen zu haben scheint, die er, so wie in den Reisebüchern für Knaben der erste, der dort landet, durch einen Stecken mit einem Tuch, den er dort in die Erde stösst, zu seinem Gebiet machen kann, sieh auf Grund eines sehr gut geschriebenen und mir bekannt gewesenen, von mir sehr geschätzten Artikels über El-Arisch 'derart als Oberherrn dieses Landgebietes gefühlt (Heiterkeit), dass er sich nicht genug beeilen konnte, die Gebietsstörungen (Lebhafte Heiterkeit.), die für ihn daraus vielleicht erwachsen könnten, durch eine sehr rührige Agitation zu hintertreiben. Ich will ihm im einzelnen gar nicht folgen in allem, was er da getan hat. Den Auftrag, den er sich vom Breslauer Distrikts-Comite hat geben lassen und den er in Berlin vorgebracht hat, alle diese Dinge will ich gar nicht einmal erwähnen. Ich finde es voll-

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