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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1903-01-01 · 6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903 · p. Seite 13

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
6 (1903) Basel, 23. bis 28. August 1903
Date
1903-01-01
Page
Seite 13 (sequence 14)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 13 — A.-C. nicht früher diskutieren, bevor wir nicht erfahren haben, was das A.-C. als Aufsichtsrat geleistet hat. Wenn mein Antrag nicht angenommen wird, so werden wir nach und nach dazu kommen, dass der Kongress mit der Bank nichts mehr zu tun hat Mein Antrag geht also dahin: Wir wollen den gewöhnlichen Bericht anhören, dann den Bericht über die Bank — und zwar soll ausser Direktor Wolffsohn auch einer von den Aufsichtsräten referieren — dann werden wir das Vertrauensvotum geben. Ich habe noch einige Anträge zu stellen. Sie werden sich erinnern, meine Herren, dass auf dem dritten Kongresse eine Bankkommission gewählt wurde, damit sie die Wünsche des dritten Kongresses in juristische Form kleide. Damals wurde unter anderem der einstimmige Beschluss gefasst, dass, bis diese Kommission nicht ein Resultat vorgelegt habe, keine wichtigen Schritte seitens der Bank gescnehen sollten. Ich will noch einen Satz zitieren. Laut unseren Statuten dürfen nur diejenigen abstimmen, welche NamensaKtien haben. Inhaberaktien dürfen nicht abstimmen. Man hat aber versprochen, ihre Stimmen zu rechnen. Wie dies möglich ist, solang die Statuten nicht revidiert sind, weiss ich nicht. Ich Utte nun, dass die Mitglieder der Bankkcmmission referieren mögen, was sie getan haben, damit der Kongress hierüber seine Beschlüsse fassen könne. Dies ist möglich, ohne die Tagesordnung zu ändern. Auf dieser steht ein Punkt, welcher lautet: „Bericht der beständigen Ausschüsse." Dazu gehört auch der Bankausschuss. AI er dieser Punkt (Bank, Kolonisation, Kultur) kommt unter der Zahl 13 vor, d. h. zu einer Zeit, wo niemand mehr imstande ist, wegen der Müdigkeit ein richtiges Urteil zu fällen. Ich t eantrage also, dass der Bericht der ständigen Ausschüsse unter Punkt 7 vor den Kongress komme. Präsident Dr. Herzh Das A,-C schliesst sich dieser Ansicht nicht an. Wir glauben, dass bei jedem Punkte der Tagesordnung Gelegenheit gegeben ist, dem A.-C. Vertrauen oder Misstrauer! zu votieren. Das A.-C, nicht der Aufsichtsrat der Bank, hat zu tun mit der Organisation und Agitation, mit der Verwaltung des Nationalfonds usw. Wir halten unsere Einteilung für praktisch, weil bei jedem Punkte man sich äussern kann über die Tätigkeit des A.-C, und ob Sie das A.-C wieder mit der Geschäftsführung betrauen wollen, dafür haben Sie den Ausdruck durch die Vornahme der Wahl. Wir sind daher der Ansicht, dass die Tagesordnung nicht abzuändern sei; ich werde aber den Kongress befragen und lasse eine weitere Diskussion nicht zu. (Rechtsanwalt Rosenbaum : Das letzte Wort gehört doch dem Referenten!) Sie sind aber nicht Referent. Ich befrage den Kongress, ob er die von uns festgesetzte Tagesordnung (Rufe: Russisch!) — Ich werde das gleich erdären lassen. — Ich frage also den Kongress, ob er die von uns festgesetzte Tagesordnung (Rufe: Russisch! — Delegierter Dr. Rosenbaum spricht russisch.) Herr Rechtsanwalt, Sie haben nicht das Wort. Ich werde das sofort übersetzen lassen, aber lassen Sie mich doch vorerst ausreden. Ich frage den Kongress, ob er unsere Tagesordnung beibehalten oder ändern will. Wenn er sie ändern will, dann werde ich fragen, ob der Kongress dies in der Form des Dr. R o s e n b a u m oder in einer anderen Form tun will. Ich bitte das nun ins Russische zu übersetzen. Delegierter Dr. Kohan-Bernstein (übersetzt die Frage in das Russische). Präsident Dr. Herzl: Ich bitte aber auch die Begründung zu geben, Herr Dr. K o h a n. (Zwischenrufe.) Präsident Dr. Herzl: Herr Rechtsanwalt Rosenbaum, resümieren Sie kurz in russischer Sprache, was Sie deutsch gesagt haben. Del. Dr. Rosenbaum (spricht russisch — Unruhe).

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