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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 428

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 428 (sequence 428)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1802-3477939
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428 zugeben, 3. dem nächsten Congresse ein System für die Einrichtung einer jüdischen Volksstatistik vorzulegen. Mit der Ausführung dieses Vorschlages und Noniinierung der Commission, die dem A.-C. zur Genehmigung vorgelegt werden soll, wird ein Ausschuss betraut, der aus den Herren Berthold Feiwei, Leo Mozkin und Dr. Alfred Nossig besteht." Sie sehen, das ist ein sehr complicierter Antrag, er enthält sehr viel, ich werde ihn Punkt für Punkt zur Abstimmung bringen. Also zunächst: „Der Congress beschliesst inanbetracht der Wichtigkeit statistischer Forschungen die Einsetzung einer ständigen, besoldeten Commission, bestehend aus zwei Mitgliedern." Die dafür sind, wollen die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause:) Dieser Punkt ist abgelehnt. (Bravo!) Demnach entfält der folgende Satz, welcher die Verpflichtungen dieser Commission enthält. Es wird also dieser Antrag, insoweit er über denjenigen hinausgeht, der bereits angenommen ist, dass nämlich die statistische Arbeit begonnen werden solle, dadurch hinfällig, dass die Einsetzung einer ständigen besoldeten Commission abgelehnt wird. Ich bin aber überzeugt, dass es ohne Anstellung von besoldeten Arbeitern nicht gehen wird. Das müssen Sie also dann, nachdem Sie diese Form abgelehnt haben, dem A.-C. überlassen. Del. Bubcr: Ich modificiere den Antrag dahin — und ich glaube, dass der Culturausschuss mit mir hierin einverstanden sein wird — dass das A.-C. bei der Bestellung der Commission, sei sie auch, wie sie wolle, sich mit den Herren Berthold Feiwei, Leo Mozkin und Dr. Alfred Nossig sowohl wegen der Personen, als auch wegen des Systems in Verbindung setzen soll. Präsident Dr. Herzl: Ich werde eine Abstimmung darüber deswegen nicht zulassen, weil das A.-C. sich gewiss ohnedies andiese Herren gewendet hätte. (Beifall.) 3. „Der Congress ersucht das A.-C.., die Frage der Gründung einer jüdischen Hochschule einem sorgfältigen Studium zu unterziehen." Das A.-C. betrachtet dieses Ersuchen als erfolgt und wird jedenfalls die Frage, für die es sich seit., einiger Zeit bereits sehr interessiert, weiter prüfen. (Rufe: Aber doch abstimmen!) Sie können uns ja nicht verbieten, eine Frage zu prüfen! 4. „Der Congress zeichnet zum Garantiefonds des „Jüdischen Verlages** die Summe von 20G0 Mark (2500 Francs), die aus 50 Percent der beim Verlage einlaufenden SubscriptionsgeJder zurückgezahlt wird/" Die dafür sind, wollen die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause:) Dieser Antrag ist mit 81 gegen 48 Stimmen a b g e 1 e h n t. (Beifall.) 5. „Der Congress beauftragt das A.-C, bis Mitte Februar 1902 an alle Vereine, Ortsgruppen und Vertrauensmänner Prospeete des „Jüdischen Verlages"' mit der Aufforderung zuzusenden, sich an den Subscriptionen zu betheiligen und den Verlag in jeder Weise zu unterstützen." Ich glaube, dass wir auch diesen Antrag als ergangen ansehen können, denn die bekannt gewordenen Zwecke des Jüdischen Verlages sind solche, dass

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