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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 406

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 406 (sequence 406)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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406 darauf hinzuarbeiten, dass die Vereine dem Secretariate des engeren A.-C. in Wien je ein Exemplar aller Druckschriften zionistischer Thätigkeit, welcher Art auch immer, und alle anderen Mittel der Agitation, also auch alle genauen Berichte über alle zionistischen Veranstaltungen einschicken. Zur Wahl in die Agitationscommission nun schlägt der Ausschuss vor die Herren: Oskar M armorek, Dr. S. Krenberger und Dr. I. S c h a 1 i t in Wien. Vicepräsident Dr. Tschlenow (der den Vorsitz übernommen hat) : Wer für die en bloc-Abstimmung ist, wolle die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause:) Die en bloc-Abstimmung ist angeno m m e n. Nun bitte ich diejenigen, welche für die Liste selbst sind, die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause) : Die Liste ist angenom m e n. Del. Dr. Marmorek: Ich komme nunmehr zu den Vorschlägen für die Wahl des grossen A.-C. Im Namen des Permanenzausschusses habe ich die Ehre, vorzuschlagen: Zur Wahl des A.-C. für Oesterreich : Für Niederösterreich Herrn Dr. 8. Krenberger in Wien; für Böhmen: Herrn Carl R e z e k in Prag; für Mähren: Herrn Max H i c k 1 in Brünn. Del. Reich: Herr Berthold Feiwel, Vertreter der österreichischen Landsmannschaft, hatte den Auftrag, Herrn Sonderling und nicht Herrn Hickl zu nominieren. Da nach den neuen Statuten die Vorschläge der Landesorganisation massgebend sind, bringe ich diesen Wunsch der österreichischen Landsmannschaft zur Kenntnis. DeL Losinslcy: Die Frage ist lange erörtert worden und man ist endlich dazu gekommen, Herrn Hickl vorzusehlagen: es ist jetzt nicht an der Zeit, eine Debatte über die Wahl zu führen. Präsident Dr. Herzl: Ich kann dem Congresse nur die beiden Thatsachen vorlegen: Die eine Thatsaehe, dass dem Permanenzauschusse — auf wessen Vorschlag? (Ruf: des Herrn Feiwel!) — der Vorschlag für Herrn Sonderling mitgetbeilt worden ist, den die Landesorganisation nominiert, und die andere Thatsache, dass der Permanenzaussehuss Herrn Hickl vorschlägt. Ich mache darauf aufmerksam, wie es meine Pflicht ist, dass laut unseres angenommenen örganisationsstatutes der Wahl von Mitgliedern in das grosse A.-C. durch den Congress die Vorlage des Personalvorschlages der Landesorganisation vorauszugehen hat. Del. Reich: Wir würden Herrn Hickl sehr gern im A.-C. haben. Da er aber Brünn verlässt und nach Wien übersiedelt, so ist seine Wahl überflüssig. Deshalb haben wir ein Mitglied nominiert, welches in Brünn wohnt und zwar im Einverständnisse mit Herrn Hickl selbst. Präsfdent Dr. Herzl: Ich bitte festzuhalten, dass Herr Reich mittheilt, Hickl habe ihm selbst diese Mittheilungen gemacht. Wir scheiden einstweilen Mähren aus.

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