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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 368

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 368 (sequence 368)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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368 „Die Colonialbank möge die Gründung von Import- und Export- Unternehmungen in Palästina in finanziell einwandfreier Weise ermöglichen, respective bestehende finanziell stärken." Der Colonial-Ausschuss bittet den Congress, diese Vorschläge in Erwägung zu ziehen und ihnen seine Zustimmung zu geben. Präsident Dr. Herzl: Mr. ßentwich, ein englischer Rechtsanwalt, macht darauf aufmerksam, dass die ßanksitzung um 1 Uhr stattfinden muss. Da die Sitzungen nicht gleichzeitig stattfinden können, so vertage ich jetzt den Congress auf kurze Zeit, um der Colonialbank die Möglichkeit zu ihrer Sitzung zu geben. (Die Sitzung wird um 1 Uhr unterbrochen und um 1 Uhr 10 Min. wieder aufgenommen.) Präsident Dr. Herzl-. Ich eröffne die Sitzung des Congresses wieder. Herr Dr. Tschlenow hat das Wort zu einer Berichtigung. Dr. Tschlenow: In dem Referate des Colonisatiocs-Ausschusses ist ein Beschluss des vorjährigen Congresses angeführt, der auf meinen Vorschlag gefasst wurde. Leider ist dieser Beschluss im stenographischen Protokolle nicht ganz genau wiedergegeben worden. Es fehlt eine der Bedingungen, die ich gestellt habe und die ich daher jetzt wiederholen möchte. Es heisst in dem Beschlüsse, dass die Bank, wenn sie actionsfähig sein wird, einen bestimmten Antheil an der Lösung der Arbeiterfrage in Palästina nehmen soll. Dabei habe ich nun zwei Bedingungen gestellt, von denen nur die eine in das stenographische Protokoll aufgenommen wurde. Da ich aber beide Bedingungen für wichtig halte,, bin ich genöthigt, auch jetzt wieder beide Bedingungen namhaft zu machen. Die erste Bedingung ist die, dass diese Summe keineswegs so gross wäre, dass die Thätigkeit der Bank in der ersten Zeit erschwert würde, und die zweite Bedingung ist, dass andere Geldfactoren anwesend wären, die zusammen mit der Summe, die von der Bank gegeben wird, an dieser Frage sich betheiligen, und dass solcheBedingungen geschaffen werden, die die Zweckmässigkeit dieser Ausgabe und eine gewisse — zum Beispiel hypothekarische — Sicherheit der Rückzahlung nach Ansicht der Bank garantieren. (Redner übersetzt seine Ausführungen selbst ins Russische.) Del. Vogelsohn (zur tatsächlichen Berichtigung) : Herr Dr. Tschlenow verlangt von uns, dass für irgendwelche Thätigkeit, die in Palästina stattfinden soll, garantiert werden soll. Ich finde keine Möglichkeit, so etwas zu gar antieren. (Widerspruch und Kufe: Das ist keine Berichtigung!) Wir haben in der Bank Gelder im Betrage von 300.000 Pfund Sterling. Ich proponiere, dass diese für Palästina verwendet werden sollen. Del. Coiven: Ich möchte nur bemerken, dass die zwei Bedingungen des Herrn Vorredners noch nicht erfüllt sind; es muss also der Antrag entfallen. Präsident Dr. Herzl: Ich habe mich mit dem Obmanne des Organisationsausschusses über diese Anträge bereits verständigt. Insoweit sie in die Competenz der Colonialbank fallen, werden sie zur Berücksichtigung dahin

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