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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 352

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 352 (sequence 352)
Language
German, English, Hebrew
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352 Ich beantrage Uebergang zur Tagesordnung. Präsident Dr. Uerzl: Es ist Schluss der Sitzung beantragt worden. Diejenigen, die dafür sind, wollen die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Schluss der Sitzung ist von der Mehrheit a n g e n o m m e n. Damit,. Herr Mozkin, ist auch die Antwort auf das. was Sie beantragt haben, ausgesprochen. Del. Mozkin: [Nein! Präsident Dr. Hcrzl: Wenn nicht, werde ich über das. was Sie wollen, abstimmen lassen. (Kufe: Die Sitzung ist ja geschlossen!) Ich habe zur Aufklärung zu sagen, dass wohl die Mehrheit sich für Schluss der Sitzung ausgesprochen hat. dass ich auch diese Mehrheit constatiert. aber noch nicht den Schluss der Sitzung erklärt habe, folglich kann ich Herrn Mozkin noch das Wort geben, was hiemit geschieht. Del. Mozkin: Ich stelle folgenden Antrag: Wir beauftragen das A.-C. oder den Aufsichtsrath der Bank, wenn in der morgigen Generalversammlung die Fragen zur Erörterung kommen, die von der Bankcommission hier angeregt worden sind, diese Fragen in der Generalversammlung nicht zum Beschlüsse kommen zu lassen, d. h. von der Tagesordnung absetzen zu lassen, was sie imstande sind^ da sie die Hälfte der Stimmen der Bank besitzen. Wenn aber das A.-C. erklärt, diesen Antrag nicht anzunehmen, so beantrage ich: Das A.-C. erklärt, morgen in der Generalversammlung nicht von seinem Hechte, die Hälfte der Stimmen zu besitzen, Gebrauch zu machen. Denn dann ist die morgige Generalversammlung so gut, wie die Congressversammlung. Da wir keinen Besehluss gefasst haben, soll morgen das A.-C. nicht mehr als je eine Stimme besitzen. Präsident Dr. Herzl: Um Ihnen darauf Antwort geben zu können, wenn ich nicht jene Dictatur ausüben will, gegen die Sie sieh am heftigsten verwahren würden, muss ich zunächst eine Sitzung des Aufsichtsrathes einberufen und mir eine Vollmacht geben, resp. einen Besehluss fassen lassen, wie sich der Aufsichtsrath zu diesem Antrage stellt, den Sie unter dem Drucke der vorgerückten Stunde bei uns einbringen. Ich muss Ihnen aber sagen, dass ich im Aufsichtsrathe entschieden dagegen wäre, Ihre Vorschrift anzunehmen. Denn dann haben Sie einen gänzlich unverantwortlichen Bankausschuss, welcher hier in den letzten Tagen allerdings viel getagt hat, und einen Aufsichtsrath, der das ganze Jahr über und auch bei der Generalversammlung die Verantwortung trägt. Dieser Aufsichtsrath ist nichts anderes, als der Dienstmann des Bankausschusses. (Del. Mozkin: Des Congresses!) Der Bankausschuss ist aber nicht der Congress. Der Bankauschuss ist gewählt, um verschiedene unfruchtbare Debatten im Congresse zu ersparen. Aber der Congress hat sich seines Bestimmungsrechtes zugunsten des Bankaussehusses nicht entäussert. Der Congress hat nicht gesagt: „Du, Bankausschuss, fasse Beschlüsse" (Mozkin: Das wollen wir nicht!), sondern der Bankausschuss hat den Auftrag, die Debatte zu präparieren, und diesen Antrag verstehen Sie dahin, dass Sie sagen, das und das hat der Aufsichtsrath zu thun. Von einem solchen Auftrage kann keine Ptede sein: selbst, wenn ich mit allem, was Sie sagen, einverstanden wäre, würde ich ihn nicht annehmen, weil es absolut nicht angeht, : - *

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