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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 342

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 342 (sequence 342)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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342 hat als einen Schekel von jeder Person., während die anderen Länder einen Schekel zahlen müssen. Welches Land hat denn keine Ausgaben? In Amerika kostet die Erhaltung der Föderationen auch Geld und ebenso auch in anderen Ländern. Die Herren können sich ja nach Wien wenden, und man wird ihnen hier wahrscheinlich ebenso gewisse Summen gewähren wTie anderen Ländern. Wenn Sie nur den Rest herschicken* so verliert Wien doch die Controle ganz und gar. dann wird nicht ein Schekel* sondern vielleicht 5 Centimes oder Kopeken von einer Person herkommen. Entweder zahlen wir keinen Schekel, oder wir müssen ihn nach Wien schicken, und wenn wir Geld für die Agitation brauchen, müssen wir uns nach Wien wenden. Man wird uns wahrscheinlich gewähren, was wir brauchen. Del. 'Herbst: Ich begreife nicht, weshalb wir denn unbedingt von dem Schekel die Auslagen für die innere Organisation und Agitation zurückbehalten sollen. Bei uns in Bulgarien, wo man ebenso arm ist, wie vielleicht in Russland und in manchen anderen Ländern, wird der Schekel ganz abgeliefert, und wir haben in der Landesorganisation eingeführt, dass 35 Percent auf den Schekel aufgezahlt werden. Diese behalten wir dann zur Bestreitung unserer inneren Auslagen. Deshalb glaube ich, dass der Schekel nicht vermindert werden niüsste. Del. Dr. Awinoivitzhy: Meine Herren! Ich weiss wirklich nicht, weshalb wir, wenn wir sonst vereinigt sind, hier eine Ausnahme machen sollen. Ich behaupte schon seit dem zweiten Congresse, dass wir sämmtliehe Schekel - summen nach Wien schicken müssen, und wenn wir Geld zur Agitation brauchen, bekommen wir es wie alle übrigen. Wir können ausserdem statt 40 Kopeken 50 oder '60 einheben und den Ueberschuss für uns gebrauchen. Aber was wir Schekel nennen, muss in eine Quelle fiiessen. Der Wahrheit gemäss muss ich noch erklären, dass, wenn sämmtliehe Sehekelsummen in eine Quelle fiiessen, es bei uns nicht der Fall wäre, dass eine Delegation nach Paris uns über 1000 Rubel gekostet hätte. (Lebhafter Widerspruch und „Pfui!"- Pvufe.) Del. Pokrasa: Pfui! Pfui! (Erneute lebhafte ,.Pfui"-Rufe, Rufe: ..Verleumder!" — Grosse Unruhe.) Del. Awinoicitzky: Ich habe es gesagt, im Protokolle wird es stehen. (Andauernde Unruhe.) Del. Dr. Bernstein (London) : Als Referent für den Agitationsausschuss werde ich sehr bald in der sehr angenehmen Lage sein, grosse Forderungen an das A.-C. stellen zu müssen. Ich werde von ihm wieder neue und schwere Ausgaben verlangen müssen. Es ist deshalb nothwendig, dass ich Ihnen auch sage, dass wir bereit sein müssen, dem A.-C. auch die Mittel zu geben, wenn wir von ihm eine volle Thätlgkeit verlangen, und wenn wir es instand setzen sollen, allen Anforderungen zu entsprechen. In England müssen wir das System durchführen, dass der Schekel vollkommen nach Wien geschickt werde und dass wir 8 Pence extra für jedes einzelne Mitglied berechnen, welches zur zionistischen Bewegung gehört. Wir wissen, dass, ebenso, wie das grosse A.-C. nicht ohne Mittel arbeiten kann, so auch wir nicht arbeiten können. Wenn der Schekel bisher genug gewesen wäre, beiden Theilen zu entsprechen, so

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