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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 337

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 337 (sequence 337)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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337, treffenden Landes bilden. Im Falle der Meinungsverschiedenheit zwischen den Landes-A.-C.-Mitgliedern einerseits und dem engeren A-.-G. andererseits in dieser Angelegenheit entscheidet die Landes- Conferenz." Del. Beicli (liest) : „V. Einkünfte der zionistischen Organisation. § 26 (früher § 27). Die Einkünfte der zionistischen Organisation bestehen aus den Schekeln, den Beiträgen zur Landes- Organisation, den Spenden und Zuwendungen jeglicher Art." Del. Dr. Marmorek: tiestatten Sie mir. dass ich auch vom Gelde spreche, dass ich Sie von den Millionen, die Herr Zangwill uns vorgeführt hat, in eine viel kleinere Welt hinabführe. Unsere Parteigenossen sind zu jedem Opfer bereit. Das verzeichnet die Geschichte unserer Bewegung auf Schritt und Tritt. An die Führung der Bewegung werden aber sehr grosse materielle Anforderungen gestellt, und sie muss gestehen, dass sie diesen grossen Anforderungen nicht gewachsen ist. Einer der Gründe, weshalb hier eine grosse Differenz zwischen Soll und Haben besteht, ist folgender: Jede grosse Bewegung hat zu ihrer Verfügung eine Parteipresse. Wir haben nun seit dem Beginne der Bewegung ein Organ, welches — man muss ihm das Zeugnis hier ausstellen — vollkommen auf der Höhe eines Organs steht, das eine so grose Weitbewegung vertreten soll. Dieses Organ nun wurde anfangs von einem, später von einigen wenigen sehr opferwilligen Parteimitgliedern reichlichst unterstützt. Es ist das eine bekannte Thatsache. Nachdem aber die Opferfähigkeit dieser Herren weit hinter ihrer Opferwilligkeit zurückbleibt, wurde, und zwar von dem vorhergehenden Gongresse beschlossen, dieses Parteiorgan unter die Verwaltung der Gesammtpartei zu stellen. Nun hat aber dieses Parteiorgan nicht jene Verbreitung, die es haben soll: ich meine nicht in materiell-physischer Beziehung, dass es etwa wenig gelesen wäre. Dass dies nicht wahr ist, wissen wir alle. Aber die Verbreitung, die wir ihm wünschen würden, wäre die, dass es mehr Abonnenten hätte. Unsere Parteigenossen lesen auf der ganzen Welt mit grossem Vergnügen „Die Welt", zahlen aber mit weniger Vergnügen oder gar nicht den Abonnementsbetrag. Daher kommt es, dass an die Centrale in Wien ununterbrochen von der „Welt" Anforderungen gestellt werden, welche sie nicht zu decken imstande ist. Ich werde mir nun erlauben, einen Vorschlag zu machen und einen Appell an Sie zu richten. Der Appell geht nicht etwa dahin, dass Sie. wenn Sie in die Heimat zurückgekehrt sind, unseren gewiss ausserordentlich armen Brüdern, die in ihrem Enthusiasmus ohnedies grosse Opfer bringen, sagen: Abonniert auch noch die „Welt". Aber wir sind ja so glücklich, auch eine sehr grosse Anzahl bemittelter Parteimitglieder auch in weit entlegenen Gegenden zu haben, die der deutschen Sprache mächtig sind. Diese bessergestellten Parteimitglieder kommen in dieser Richtung ihrer Pflicht als Zionisten nicht nach. Neben diesem Appell, von dem ich wünsche, dass er möglichst weit ge-

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