Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 304 (sequence 304)
- Language
- German, English, Hebrew
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304 Das Sehekel- und Rechenschaftsberichts jähr endet wie bis jetzt am 30. Juni. Das "Wiener A.-C, die Vorsteher der verschiedenen Landsmannschaften und Districte erstatten die Rechenschaftsberichte dem kleinen Congresse, ebenso wie dem grossen." Vice-Präsident Dr. Xordau: Der Herr Redner meinte dass wir jetzt nicht weiter beratheil können. Da in der That das Bedürfnis nach einer Pause sich geltend macht, so unterbreche ich die Sitzung auf eine halbe Stunde. Xaeh einer halben Stunde werde ich sie wieder aufnehmen, und dann müssen wir unbedingt ununterbrochen weiter tagen. (Die Sitzung wird um 4 Uhr nachmittags unterbrochen und um 4 Uhr 30 [Minuten nachmittags wieder aufgenommen.) Vice-Präsident Dr. Xordau: Wir setzen die Berathung bei § 21 fort, und zwar kommen wir zur Abstimmung über den Antrag des Herrn Dr. Tschlenow. Der Antrag ist verlesen worden, und ich ersuche diejenigen, welche für diesen Antrag sind, die Hand zu erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Xach einer Pause): Der Antrag ist angenommen. Del. Berger: Ich stelle den Antrag, dass in dem Protokolle festgestellt werde, wie viele Delegierte hier waren und vie viele dafür gestimmt haben. Vice-Präsident Dr. Xordau: Das kann für diesen Antrag nicht mehr geschehen, weil er bereits zum Beschlüsse erhoben und seine Annahme verkündigt ist. Bei der nächsten Abstimmung werde ich Ihren Antrag in Betracht nehmen. Herr Cowen stellt folgenden Zusatzantrag zu dem bereits angenommenen Antrage Tschlenow: „Die Direetoren der Bank und der Bankmanager sind in die Mitglieder nicht mit inbegriffen, die an der Conferenz theilnehmen." Dr. Herzl: Sie werden zur Jahres-Conferenz eingeladen. Es ist an ihnen, ob sie kommen wollen oder nicht. Es ist ja kein Zwang. Del. Dr. Tschlenow: Ich bin entschieden gegen den Antrag Cowen. Confcrenzen können öfter stattfinden als der kleine Congress. Ich möchte, dass alle Körperschaften, die an der Bewegung sich am meisten betheiligen, vertreten seien. Dr. Herzl: Zur Benennung „kleiner Congress* oder „Conferenz" bemerke ich, dass ich in der Einleitung gestern sagte, diese Versammlung solle Conferenz heissen. Ich habe daraus keine Frage gemacht, weil ich vorausgesetzt habe, dass Herr Dr. Tschlenow, wie seine Landsleute, damit einverstanden sei. „J ahresconf eren z" und „C ongres s", das ist die Distinction. Del. Voicen: Ich mochte Ihnen mein Amendement empfehlen^ weil wir einen Unterschied zwischen dem Congresse und der Bank machen müssen. Die Direetoren kommen nicht in irgend einen Congress oder irgend eine Versammlung, wenn es nicht eine Generalversammlung von Actionären ist, und der Manager ebenso. Wenn ich z. B. heute hierher komme, so bin ich nicht hier als irgend ein Functionär der Bank, sondern als Delegierter. Ebenso .sollen zu diesen Conferenzen die Direetoren nicht als Direetoren eingeladen sein. Ich erinnere mich sehr gut. einmal von Herrn Dr. Herzl selbst als