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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 302

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 302 (sequence 302)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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302 pira. in Heidelberg schon seit Jahren ein Verein sich gebildet hat, welcher kraft seiner Statuten verpflichtet ist, Summen für den Nationalfonds zu sammeln. Diese Beträge sind in Pfennigen und Grosehen von Studenten zusammengetragen worden, sie liegen heute in Heidelberg, und wir sind autorisiert worden, diesen Betrag in der Höhe von etwas über 2000 Mark für die deutsche Landsmannschaft dem Nationalfonds zu überweisen. (Stürmischer Beifall ukid Händeklatschen.) Präsident Dr. Herzl: Ich bemerke* dass ich diese Spendenübergaben hier zugelassen habe, weil ich sie nicht gut verhindern konnte, füge aber hinzu, dass Herr Dr. Kokesch, der Säckelwart des A.-C, Spenden für den National fonds nicht übernimmt. Solche Spenden sind an den Manager der Colonialbank, Herrn Levontin, der sich in einem Ihnen bekannten Zimmer befindet, zu übergeben. Nun müssen wir daran denken, dass es bereits 1/A Uhr ist. Ich mache Sie auf diejenigen Gegenstände aufmerksam, die unbedingt erledigt werden müssen. Dazu gehört vor allem die Organisation, die wir gestern im Mittel haben stehen lassen, und die Wahlen für die Comites. Wir haben auch noch andere Discussionen unterbrochen, und zwar die über die Colonialbank und die über die Frage der Hebung. Nun mache ich Sie darauf aufmerksam, dass unsere Zeit im Congresse, wo wir einzig über die Organisation reden können, nicht mehr ausdelmungsfähig ist, denn diese Zeit geht heute abends zu Ende. Hingegen können Sie über die Jüdische Colonialbank morgen in der Generalversammlung sprechen. Ich werde den Congress jetzt fragen — ich will in diesen Dingen keine Entscheidung fällen — ob er als nächsten Punkt der Tagesordnung die Fortsetzung und Beendigung der Berathung des Organisationsentwurfes vornehmen will. Dr. T s c Ii 1 e n o w übersetzte dies ins Russische, Herr de Haas ins Englische, Dr. M a r m o r e k ins Französische. Präsident Dr. Herzl: In dieser Abstimmung werden Sie entscheiden^ ob Sie die Organisation für das Wichtigste halten oder einen der anderen Gegenstände. Wenn Sie sich gegen die Organisation entscheiden, werden wir dann feststellen, welche Gegenstände Sie für wichtiger halten als die Organisation. Ich habe gesagt, welche Gegenstände noch unerledigt sind. Del. Trietsch: Nicht alle! Präsident Dr. Herzl: Was habe ich anzugeben unterlassen? Del. Trietsch: Das Thema der Colonisation. Der Ausschuss hat getagt, und es ist ausserordentlich wichtig, dass diese Frage endlieh auf dem Congresse besprochen wird. Präsident Dr. Herzl: Ich habe mir soeben sagen lassen, wohin die Coniniission concludiert. Es handelt sich darum, der Colonisationscommission einige tausend Francs für vorläufige Arbeiten zur Verfügung zu stellen. Ich bin nun der Ansieht, dass diese Frage minder wichtig ist, als die der Organisation. Ich Habe also die Frage gestellt, ob wir jetzt in der Debatte über die Organisation fortfahren sollen. Diejenigen, die dafür sind, wollen die Hand

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