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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 251

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 251 (sequence 251)
Language
German, English, Hebrew
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251 ist, wolle die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Der Antrag des Dr. Herzl ist angenommen. (Beifall und Händeklatschen. ) Damit entfällt Paragraph 6 in der Form der Commisssion. Dr. Bernstein-Kohan: Kachdem wir seit 6 Uhr ohne Pause sitzen und noch 22 Paragraphen zu erledigen sind, beantrage ich Schluss der Sitzung. Dr. Herzli Ich bemerke, dass eine Beihe von Paragraphen überhaupt keine Aenderung der bisherigen Organisation vorstellen. Durch die Annahme dieses Paragraphen, zu der ich den Congress beglückwünsche, vereinfachen Sie die Organisation ausserordentlich; Sie vereinfachen aber auch unsere Debatte. Es werden namentlich jetzt überflüssig: Paragraph 5, der früher an die Commission zurückgewiesen wurde, ferner die Paragraphen 6 und 7 des Ausschussentwurfes. Alle diese Einengungen sind gegenstandslos geworden. Das liegt namentlich in dem Wesen dessen, was Sie angenommen haben. Selbstverständlich erhält der letztangenommene Antrag die Bezeichnung: Paragraph 5. Wir gelangen sohin zu § 6 (früher 8). (Del. Keich liest.) Sie sehen schon aus diesem Beispiele, um wie viel einfacher diese neue Organisation ist. Sie sehen, dass der Wert nicht darin liegt, dass viele Bestimmungen da sind, sondern, dass das wirkliche Vereinsleben zum Ausdrucke kommt und zugleich ein gesicherter Verkehr. Nun gibt es eine Anzahl von Paragraphen, die keine Aenderung involvieren. Wenn wir also ordentlich bei der Debatte bleiben, können wir heute nachts damit fertig werden. Del. Scheinhin: Ich habe um das Wort zur G.-O. gebeten, weil ich denke, dass man vielleicht bald die Sitzung schliessen wird und dass dann nicht mehr Gelegenheit sein wird, darüber zu sprechen. Hier ist ein Missverständnis vorgekommen. Ein solches kann wie in Russland, so auch in Deutschland oder Frankreich vorkommen. Vicepräsident Dr. 'NorcLau: Sie haben nicht das Wort. Del. Scheinlcin: Ich bitte also bloss den geehrten Herrn Präsidenten, die Worte: „dass es vielleicht in Bussland anders vorkomme'*' zurückzunehmen. Vicepräsident Dr. Nordau: Ich bin dazu umsomehr bereit, als ich den Satz nicht vollendet habe, den ich angefangen hatte. Wenn Sie den Satz zu Ende gehört hätten, hätten Sie einen anderen Eindruck bekommen. Da aber der Zwischenfall beendet ist, nehme ich sehr gerne den Anfang des Satzes, den allein Sie gehört haben, zurück. (Beifall.) Del. Dr. BodenJieimer (zur G.-O.) : Ich empfehle Ihnen den Antrag auf Schluss der heutigen Sitzung. Durch die Annahme des Antrages Herzl ist meines Erachtens — und ich glaube, den Entwurf sehr genau zu kennen — eine vollständige Umredigierung der folgenden Paragraphen erforderlich. Der Entwurf des Ausschusses sah. vom Anfange an die Entwicklung der Vereine aus den Schekelzahlern zu einem höher organisierten Ganzen vor, also die ganz genaue Definition der Organisation in den einzelnen Ländern nach diesem genau umgrenzten Begriffe. Nachdem dieser Begriff jetzt gefallen ist, müssen alle Schlussfolgerungen, welche sich auf diesem Begriffe aufbauen, ebenfalls fallen und das ganze Organisationsstatut in diesem Sinne umgearbeitet werden. Es

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