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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 243

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 243 (sequence 243)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1617-3477754
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24S zugehen, dann ist klüger, wenn von Anfang dieser Antrag gestellt wird. #Dann würden wir viel Zeit ersparen, dann kann der Ausschluss die Wünsche der Versammlung kennen lernen und darüber schlüssig werden. Wenn aber keine dringenden Bedenken obwalten, bitte ich diesen Modus nicht zu wählen, sondern abzustimmen. Del. Dr. Sclilaposchnikoff (spricht russisch). Del. Temkin (übersetzt) : Herr Schlaposchnikoff glaubt, wenn es auch vielleicht theoretisch anzunehmen sei4 dass für jedes Land eine besondere Landesorganisation bestehen müsse, sich dies doch praktisch nicht durchführen lasse. Er bemerkt, dass in diesen vier Jahren in Kussland die Selbstbestimmung theoretisch angeordnet war, praktisch jedoch nicht zur Wirksamkeit gekommen sei. Ein Landescomite existiere bis jetzt nicht und werde auch weiter nicht existieren. Er proponiert eine gemeinsame Organisation für alle Länder. ,Dr. TLerzl\ Herr Dr. Sehlaposchnikofl' sagt dasselbe, was ich gesagt habe. Es thut mir leid, dass Herr Mozkin in diesem Augenblicke nicht hier ist, wo wir arbeiten und wo er dabei sein sollte, um das Seinige beizutragen. Wir sind jetzt bei einem Programmpunkte, nach welchem aus den Vereinen heraus die Landesorganisation sieh entwickeln soll. Was ich als wünschenswert hinstelle, ist, dass nicht den hier gewählten A.-C.-Mitgliedern überlassen werde, das Landescomite zu bilden* sondern dass die Vereine sich einer Vereinsdelegierten-Versammlung nach den Möglichkeiten und innerhalb der Gesetze des Landes ihre Landesorganisation wählen. Denn es könnte vorkommen, dass irgend einmal etwas von vorneherein als undurchführbar erklärt wird, obwohl es nach den bisherigen Erfahrungen gar keine Wahrscheinlichkeit hat, dass man diesen durchaus braven Zionisten-Vereinen Schwierigkeiten machen sollte. Wenn wir nun hier hören: „Sie müssen das uns überlassen, das ist eine innere Angelegenheit", und auf der anderen Seite die Klagen laut werden, dass die Dinge von Eier aus, gleichsam von oben herab, gemacht werden, so ist das ein Widerspruch oder ein Unrecht gegen die Centrale. Deshalb wird hier ganz klar ausgesprochen, dass in jedem Lande die Vereine sich selbst constituieren und ihre Landesorganisation sich selbst bilden nach den Möglichkeiten und nach den Gesetzen. Aber selbst sollen sie sie bilden. Um Ihnen ungefähr eine Idee zu geben, ohne Sie zu binden, weil wir uns da nicht in eine juristische Debatte über das einlassen wollen, was in den einzelnen Ländern möglich ist, sagen wir: so weit die Gesetze des Landes es gestatten, haben sich die zionistischen Vereine zu einer Landesorganisation zusammenzufassen. Diese steht unter Aufsieht oder Controle des A.-C.-Mitgliedes oder der Gesammtheit der A.-C.-Mitglieder des betreffenden Landes, wenn eine Mehrheit da ist. Nun gehen wir weiter und sagen: Sind alle Vereine in eine Landesorganisation zusammenzubringen, dann gibt es nur eine Landesorganisation. Wollen sich aber mehrere Vereine ablösen oder neue Vereine bilden, so sagen wir, dass mindestens 50 Vereine das Recht haben, eine neue Föderation zu bilden; denn auf diese Weise werden Sie die Möglichkeit geben, dass sich erstens der Zionsimus unbegrenzt ausbreite und nicht in den bestehenden Vereinen abgeschlossen sei, und dann werden Sie das Selbstbestimmungsrecht der Zionisten 16*

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