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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 225

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 225 (sequence 225)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1599-3477736
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225 bis wir zu der praktischen Thätigkeit in Palästina übergehen werden, einen Congress jährlich nicht zu halten brauchen und nicht halten können. Wohl aber müssen wir jährlich die Berichte und den Schekel haben. Darum schlage ich vor, die Congresse seien in grosse und kleine zu theilen, von denen die einen in dem einen, die anderen in dem anderen, zweiten, Jahre stattfinden. Die Organisation der grossen Congresse bleibt dieselbe wie bis jetzt. Was aber die kleinen betrifft, so schlage ich vor, dass dieselben aus folgenden -Körperschaften zusammengestellt werden: Das grosse A.-C., der Aufsichtsrath, der Bank, das sind die zwei Körperschaften, die den Congress vorstellen, das Directorium der Bank, der Jurisconsult und der Seeretär. Das sind die Körperschaften, welche die Bank vorstellen; dazu kommen noch die Vorsitzenden oder die Bureaus der verschiedenen beständigen Ausschüsse, die vom Congresse gewählt werden. Die Sitzungen des kleinen Congresses werden in offene und geschlossene getheilt. In den ersteren findet die Eröffnung und Schliessung des Congresses statt, die Vorlesung der Bede des Präsidenten und die Mittheilung der Berichte des kleinen oder Wiener A.-C. und der Vorsteher in den verschiedenen Ländern und Districten; in den zweiten, geschlossenen Sitzungen findet die Debatte über die Berichte und auch die Berathung verschiedener Fragen statt. Ueber alle Sitzungen des kleinen Congresses wird ein stenographisches Protokoll geführt, von dem der erste Theil die offenen Sitzungen umfasst und gleich in Druck gelegt wird, der zweite die geschlossenen Sitzungen betrifft; von diesen wird nur das in Druck gelegt und veröffentlicht, was der Congress hierzu geeignet findet z- B. Vorträge, Keferate, Beschlüsse etc. Das Schekel jähr wie auch das Berichtsjahr behalten die frühere Einrichtung, mit dem 30. Juni jeden Jahres muss das Schekeljahr und das Berichtsjahr beendet werden. Das Wiener A.-C.., wie auch die Comites der Landsmannschaften, die Vorsteher der verschiedenen Rayons und Districte müssen alle Rechenschaftsberichte vor dem kleinen, wie auch vor dem grossen Congresse erstatten. Wenn wir das, was ich jetzt vorschlage, annehmen, so haben wir allen Grund, zu erwarten, dass auf den kleinen Congressen alle leitenden Arbeiter der Bewegung, die beständigen, ununterbrochenen Antheil an der Bewegung nehmen, an „diesen Berathungen der verschiedenen Fragen theilnehmen werden. Wir können dann auch annehmen, dass das Material von allen Seiten gründlieh vorbereitet sein wird, und dass alle Fragen gründlich und offen berathen werden können. Es besteht andererseits kein Grund, anzunehmen, dass der Schekelbetrag dadurch irgendwie leiden wird, ebenso werden wir den Impuls zur Arbeit durch die Berichterstattung und die Anregungen, die wir durch die Rede des Präsidenten alljährlich bekommen, wie bisher jedes Jahr erhalten, alles Wichtige also, was uns der jährliche Congress bietet, werden wTir auch bei dieser Organisation in Zukunft haben. Nur werden wir dadurch vieles ersparen können von den Anstrengungen und Aufwendungen, die mit dem jährlichen Congresse verbunden sind, und die, wie gesagt, bei häufigem Gebrauche dieser Mittel bei weitem nicht so zweckentsprechend sind. Ausserdem werden die Congresse, wenn sie seltener stattfinden, immer den Inhalt von dem Leben selbst be- 15

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