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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1901-01-01 · 5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901 · p. Seite 13

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
5 (1901) Basel, 26. bis 30. Dezember 1901
Date
1901-01-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476264--1387-3477524
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13 same Volkssache und beeilen sich in rühmenswerter Thatkraft, dem Dr. .Nordau die in ihrem Kreise gesammelten i5o Frcs. für diese nationale Sache zu senden, mit der Bitte um genauere Nachrichten über den Zionismus. (Lebhafter Beifall.) Dieser Brief allein wäre geeignet, uns in unserer Zuversicht aufs neue zu bestärken, dass, wie diese weitversprengten Splitter unseres Stammes, auch die heute noch Verblendeten, uns räumlich Näherstehenden den Weg zum gemeinsamen Volksideal finden werden. (Lebhafter Beifall) Aber die erwähnte Kundgebung ist durchaus nicht vereinzelt. Aus Chile, Süd-Amerika, erhielt ein anderer unserer Gesinnungsgenossen gleichfalls die Bitte um nähere Angaben über den Zionismus und um Angabe, wie sich der dort in Bildung begriffene Verein den anderen anschliessen könne. Ein anderer Bruchtheil unseres Volkes, die G'did al Islam in Khorassan, welche vor einem halben Jahrhundert gezwungen worden waren, sich zum Islam zu bekehren, haben in einer Zuschrift an unseren, heuer leider hier fehlenden Gesinnungsgenossen Dt\ Mandelstamm (stürmischer Beifall), ihren auf den Erfolg des Zionismus gegründeten Hoffnungen rührenden Ausdruck verliehen. (Beifall.) In Indien breitet sich das Verständnis und die Theilnahme für den Zionismus ebenfalls aus. Die Ortsgruppen von Rangoon, Burma und Perth haben sich, ebenso wie die Ortsgruppe in Sidney in Australien, der englischen Federation angeschlossen, und ein Delegierter aus Neu-Seeland ist sogar persönlich auf dem Congresse erschienen. (Lebhafte Bravo-Rufe.) In Sibirien zählt der Zionismus bereits eine so starke Gefolgschaft, dass von berufener Seite die Absonderung und Selbständigmachung der sibirischen Zionisten angeregt wurde, ebenso wie die Bildung einer Mittelasiatischen Vereinigung, nachdem auch in Taschkend, der Bucharei und im Baikal-Gebiete zionistische Gruppen bestehen. (Beifall.) Mit ganz besonderer Genugthuung können wir auf diesem Congresse zum erstenmale einen sibirischen Delegierten begrüssen, der die beschwerliche iStägige Winterreise von Tschita an der mandschurischen Grenze nach Basel unternommen hat, um dem Congresse nicht bloss die Grüsse und die Zustimmung seiner Mitbürger, sondern auch noch von Zionisten, die noch 3ooo Werst östlich wohnen, zu überbringen. (Stürmischer Beifall.) Schliesslich möge noch erwähnt werden, dass der einzige in Urga in der chinesischen Mongolei wohnende Jude sich beeilt hat, seine Anhängerschaft an den Zionismus kundzuthun. (Grosser Beifall.) Das sind einzelne Momente aus der Verbreitung des Zionismus! In Nord am erika, dessen uns liebgewordenen gewohnten Vertreter wir heute leider bis auf einen hier missen müssen,

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