Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 243 (sequence 243)
- Language
- German, English, Hebrew
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anzuhören. Denn er wird Vorschläge machen, die geeignet sind, die Debatte sehr erheblich abzukürzen. Dr. HerzI: Ich glaube aber, da.ss es gar nicht nothwendig ist, die Debatte abzukürzen. Del. Dr. Friedemann : Wenn dieser Antrag durchgeht, so worden sehr viele Leute, die hier zum Worte gemeidet sind, in die Lage kommen, ihren Antrag direct dem Ausschusse mitzutheilen, und wir kürzen die Debatte sehr ab. Vors. Dr. Gaster: Es sind noch ungefähr elf Redner eingezeichnet. Dr. HerzI: Die Frage ist zu wichtig, und man darf in keinem Falle die Debatte abschliessen lassen. Es handelt sich um eine der wichtigsten Fragen, die wir auf dem Congresse haben, und die muss besprochen worden. Vors. Dr. Gaster : Ich glaube, es ist nothwendig, dass ich erkläre, es lag keine Absicht vor, die Debatte abzuschliossen oder zu verkümmern. Ich habe mich nur daran gehalten, dass der Permanenz- Ausschuss immer den Vorrang hatte, seine Vorschläge dem Plenum jederzeit vorlegen zu können.'Dadurch wird in keiner Weise vom Präsidium aus die Debatte abgeschnitten oder verkümmert. Die Hednerliste wird in keiner Weise tangiert werden. Del. Dr. Bruck: Vielleicht zieht der Permanenz-Ausschuss seinen Vorschlag zurück. Vors. Dr. Gaster : Nein, ich bitte Herrn Dr. S t ö s s 1 e r im Namen der Permanen-Commission zu berichten. Ref. Dr. Stössler: Die von den Landsmannschaften in das Permanenz-Comite entsendeten Mitglieder des Gongresses sind auf Grund des Referates des Herrn Dr. Marmorek, welches Ihnen bekannt ist, übereingekommen, Ihnen folgende Vorschläge zu machen : Die Arbeit des betreuenden wirtschaftlichen Ausschusses, dessen Einsetzung in dem Referate vorgeschlagen wird, kann sich selbstverständlich, insbesondere im ersten Jahre, nur oder mindestens zum grossen Theiie darauf beschränken, das Material zu sammeln, und jene positiven Vorschläge, welche aus den Kreisen unserer Gesinnungsgenossen in der geeigneten Weise ihm zum Vortrage gebracht werden, zu prüfen, und dem nächsten Gongresse nicht nur Material, sondern hoffentlich zu urserer Freude auch schon praktische, reelle Vorschläge zu machen. Wir haben es für richtig befunden, zu diesem Behufe Ihnen vorzuschlagen, hier nicht einen grossen Ausschuss ins Leben zu rufen, sondern ein engeres Permanenz-Comite, welches sich mit dieser Frage zu befassen habe, aus den geeigneten Persönlichkeiten zu wählen. Diese Persönlichkeiten, welche Ihr Vertrauen gemessen, werden für die einzelnen Landestheile jene Personen cooptieren, welche geeignet sind, das respective Material zu liefern und auch die Vorschläge zu machen, welche für die betreffenden Landestheile insbesondere in Betracht kommen. Der Vorschlag, welchen Ihnen das Gomite macht, geht also dahin, dass Sie die Herren, welche auf diesem Gebiete speciell lange arbeiten, das sind die Herren Berthold Feiwel in Brünn, LeoMotzkin in Berlin, Rechtsanwalt R o s e n b a u m, Rosenheck, Doctor Isidor H>*