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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1900-01-01 · 4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900 · p. Seite 139

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900
Date
1900-01-01
Page
Seite 139 (sequence 139)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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(las Actions-Goinite dem Finanz-Gomite zu unterbreiten hätte. Es kann das in keiner Weise Misstrauen gegen das Actions-Gomite involvieren, dem ich ja selbst anzugehören die Ehre habe: aber es ist dies absolut noth wendig, wenn wir eine geordnete Finanzwirtschaft erreichen wollen, die auch in unserem zukunftigen Gemeinwesen ein absolutes Erfordernis darstellt. Die Regelung des Wahlrechtes im bestehenden Organisationsstatute muss als vollkommen verkehrt bezeichnet werden, indem dasselbe willkürlich zusammengewürfelte Wahlgruppen schafft. Nach einem so mechanischen Principe können ordnungsmässige Wahlen nicht stattfinden. Es war uns zum Beispiel in Deutschland vollkommen unmöglich, für die zerstreuten Schekelzahlcr auf Grund der Anordnungen des Organisationsstatutes eine Wahl herbeizuführen. Wie ist es denn möglich, dass sich 15 Wähler aus Mittweida mit 20 aus Heidelberg und M an verschiedenen Orten zerstreuten Schekelzahlern über einen geeigneten Delegierten zum Gongresse verständigen können, besonders wenn die Wählerlisten erst in letzter Minute festgestellt werden können V I üer ist nur eine vernünftige Lösung möglich: Dass die Wahl der Delegierten den einzelnen Ortsgruppen überlassen wird. Das Mitleid mit den verlassenen vereinzelten Schekelzahlern ist ungerechtfertigt, denn es steht ja jedem frei, sich einfach einer benachbarten Ortsgruppe als Mitglied anzuschliessen; dann wird er die Möglichkeit haben, zum Gongresse zu wählen. Es soll hingegen gestattet werden, dass sich in einem Orte mehrer«.? zionistische Gruppen mit Genehmigung der Landes - Gomites organisieren. Gestatten Sie mir dann noch einige Einrichtungen in Vorschlag zu bringen, und mich über andere zu äussern, welche mit der Organisation in einem engen Zusammenhange stehen. In erster Linie handelt es sich um einen zu bildenden Press-Ausschuss. Wir müssen ein Gomite haben, welchem ein entsprechendes Bureau zur Verfügung steht, das die Presse überwacht und in Angelegenheiten der zu schaffenden zionistischen Zeitschriften organisatorisch thätig ist. Ich brauche kein Wort darüber zu verlieren, dass unsere Presse noch keine ideale, allen Bedürfnissen der einzelnen zionistischen Organisationen entsprechende ist, aber auch die Widerlegung der in gegnerischen Blättern gegen unsere Einrichtungen und Führer veröffentlichtem Unwahrheiten muss in diesem Pressbureau zur Bearbeitung kommen. Das Press-Gomite ist eines der wenigen Gomites, welches ohne Schaden aus Mitgliedern zusammengesetzt werden kann, die in verschiedenen Städten oder Ländern zerstreut wohnen, da diese

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