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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1900-01-01 · 4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900 · p. Seite 39

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900
Date
1900-01-01
Page
Seite 39 (sequence 39)
Language
German, English, Hebrew
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rumänischen Städtchens Alexandria angeschlagen und ist gezeichnet: „Das Antiscmiten-Comile." Fr lautet: ,ChrUtlichc Brüder von Alexandria! Wenige Tage trennen uns von dem Zeitpunkte, wo die Juden Jesus Christus, unseren Gott, gerichtet, haben. Wir alle wissen, wie die Juden es verstanden haben, unseren christlichen Gott zu verhöhnen, wie sie ihn geplagt und gequält haben, damit er ihnen den Weg der Gerechtigkeit zeige, weil er ihre sehwindelhafton Kaufieuto vcrurfheilt hat, weil er es nicht zugelassen, dass sie ihren schamlosen I laudel im Hause des Herrn weiter beheibeu, weil er sie schliesslich mit der Feilsche aus den Kirchen verlrieben, welche sie zu Schenken verwandeln wollten. Nachdem die Juden .stets unsere Religion verlacht haben und dies noch lernte thun, warum sollen wir ihnen Freundschaft entgegenbringen und ihnen den Vorzug in unserem Laude geben? Warum sollen wir ihnen unsere christlichen reinen Hände darbieten? Ks ekelt uns, ihre Hände» zu berühren, die noch von dem Flute unseres heiligen Jesus Christus fliefen. Vergessen wir nicht, dass es ihre Ihmd war, die mit Hammer und Nägeln unseren christlichen Gott ans Kreuz geschlagen, demzufolge sie dazu verdammt wurden, von Aussatz befallen zu werden. Darum. Brüder von Alexandria. bei unserer christlichen Khre beschworen wir Luch. Luch vor allen Juden zu hüten, Furo Kinder zu belehren, dass sie keine jüdische Schenke besuchen und ihre Kleider und andere Fedarfsartikel nicht, mehr bei ihnen kaufen. Es wäre eine Schande, wenn die Stot'ie dieser Kleider, in welchen Ihr in den Kirchen niederkniet, von den Händen dieser krätzigen Juden entweiht würden. Felehret Furo Kinder schon in ihrer Jugend, die Juden zu.meiden, nichts, selbst nicht das Geringste, sich von diesem verfluchten Volke schenken zu lassen. Denn nur dann werdet Ihr wahre Christen, gute ltumänen sein." Unter diesem Hasse, der ihn von allen Seiten blutrünstig ansieht, lebt und leidet der Jude. Daher kommt es, dass jede Generation der rumänischen Juden von Jugend an sich an das Klirren eingeschlagener Fensterscheiben, an das Wufhgeheiil betrunken gemachter Volksmassen bei ihrem Sturme auf jüdische Geschäftsläden und Häuser erinnert, dass keiner .aus seinem Gedächtnisse den lauten Klageruf misshandelter (»reise und das Angstgeschiei zitternder .Alütter wegwischen kann. Aber was in den letzten Jahren in Rumänien au Misshandlungen und Hoheiten gegen die Juden geleistet wurde, überschreitet weit das landesübliche Normalmass. Alle jüdischen Zeitungen brachten ununterbrochen Berichte darüber, die rumänischen konnten nicht leugnen. Wir wollen Ihnen als Beispiel den empörenden Fall des Marco Leibu, eines Bukarester Juden, erzählen. Fr war naturalisiert, weil er am Unabhängigkeitskriege als Soldat theilgenommen hatte.

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