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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1900-01-01 · 4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900 · p. Seite 34

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900
Date
1900-01-01
Page
Seite 34 (sequence 34)
Language
German, English, Hebrew
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—;u — zu meiner Verfügung, aber sie zeigen, dass im vergangenen Jahre 8808 Kinder in den Freischulen unterrichtet worden sind, d. h. in jüdischen Schulen, welche durch freiwillige Subseriptionen unterhalten werden, und 12.öo? in Staatsschulen; viele von diesen sind jedoch in Wirklichkeit jüdische Schulen, da jüdische Lehrer an ihrer Spitze stehen und sie beinahe nur von jüdischen Schülern besucht werden. Von. diesen 2i.5o'3 Kindern wurden 3'34<) im Auslande geboren und die übrigen i2.3t>o in England von* ausländischen Kitern und ^785 wurden in Kngland von eingeborenen englischen Kitern geboren. Die Juden Endlands können, wenn auch sonst auf nichts anderes — und dieses ist wohl kaum der Fall — wenigstens darauf Anspruch machen, hervorragend wohlthätig zu sein. Im vergangenen Jahre wurden in London allein über £ 88.000 für jüdische Wohlthätigkeitsvereine subscribiert, und diese Stimme schliesst Schulen und Classen nicht ein, noch viele Wohlthätigkeitsanstalten, die mit den „chevras* und kleineren Synagogen verbunden sind. Dieses würde die Summe auf mindestens.^ 120.000 per Jahr bringen. Die provinzialen jüdischen Wohlthätigkeits- Anstalten werden ebenfalls reichlich unterstützt. £ 100.000 per Jahr soll verausgabt werden. Da die i5o.ooo jüdischer Bevölkerung höchstens '3o.ooo erwachsene Männer enthalten können, so ist zu ersehen, dass durchschnittlich jeder Jude in England etwas über £ 7 pro Jahr für wohlthätigc Zwecke gibt. (Lebhafter Beifall.) Dies ist gewiss kein geringes Resultat, wenn man bedenkt, dass ausser diesen zahlreiche Forderungen von Seiten der Synagoge an ihn gemacht werden oder von Anstalten wie z. B. der AngUn Jewish Association, welche zwar keine Armenanstalten sind, obgleich Wohlthätigkeit im höheren Sinne von ihnen ausgeübt wird. Es dürfte vielleicht von Interesse sein, dass ich ausgezeichnete Bürgschaft besitze, zu constatieren, dass das Haus Rothschild in England vergangenes Jahr über £ ioo.000 für öffentliche und Privatwohlthätigkeitswerke ausgegeben, — gewiss ein gutes Vorbild, wie -grossartiges Vermögen zum Vortheile der Armen angewendet werden sollte. Ueber die religiösen Zustände der Juden Englands beabsichtige ich hier nicht zu sprechen, ausgenommen, dass die Bemühungen der verschiedenen Bekehrungsgesellschaften keinen merklichen Erfolg haben. Höchst selten findet eine Bekehrung eines Juden durch diese Gesellschaften statt. Die £ L5o.ooo, welche per Jahr subscribiert werden, um diese Gesellschaften zu unterstützen, sind thatsächlich schlimmer als verschwendet. Während diese verschwenderische Ausgabe dazu angewendet wird, schlechte Juden in schlechtere Christen zu verwandeln, werden die Heiden unserer verrufenen Winkel von diesen gutmüthigen aber närrischen Leuten sich selbst überlassen. Viel ernster sind die fortwährenden

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