Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 4 (1900) London, 13. bis 16. August 1900
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 29)
- Language
- German, English, Hebrew
- Belongs to
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— i>0 — Mund nichts wohlklingender erscheint, als die Worte: .Wirklich, ich werde gar nicht für einen Juden gehalten," diese Juden, welche mit ihren Glaubensgenossen und allen ihren Institutionen brechen, welche, wenn sie, um einem Freunde, von dem sie einen Gegendienst erwarten, gefällig zu sein, für jüdische Zwecke wirklich eine Gabe reichen, ihren Namen nicht genannt wissen wollen, die aber bei ähnlichen nichtjüdischen Zwecken ungebeten beisteuern und mit ihrem vollen Namen prangen. Diese Gasse Juden ist zwar verschwindend klein in England; aber ihr schlimmer Einfluss ist ganz und gar nicht im Vergleich mit ihrer Anzahl; denn die christlichen Kreise, auf die sie wirken, gehören zu dem wichtigsten und einflussreichsten Theile des englischen Publicums. Daher kömmt es denn, dass der Jude gerade in den Kreisen, in welchen er geehrt dastehen sollte, er durch ein verächtliches Geschöpf repräsentiert wird, so verächtlich, dass er sogar das Volk, aus dem er stammte, nicht zu schätzen weiss und er könnte ihnen kaum als nichtswürdiger erscheinen. Es ist nicht zu verwundern, dass er diejenigen, mit welchen er umgeht, unter dem Eindrucke lässt, als besässe er Eigenheiten, die den Juden im allgemeinen kennzeichnen. Man darf ferner nicht vergessen, dass ein solcher Jude von sich wenigstens behaupten kann, dass er in materieller Hinsicht wenigstens Erfolg gehabt und Erfolg bedeckt in den Augen der Menge nicht blos unzählige Vergehen, sondern übt sogar ein Gefühl der Anspornung zur Nachahmung auf die Masse aus. Er bildet sich daher seinen eigenen Gultus, dessen Anhänger sich in allen Schichten finden und deren Hauptcharakteristik in dem festen Entschlüsse besteht, durch welche Mittel es auch sein mag, auf die schnellste Weise materiellen Erfolg zu erzielen und eine Hinneigung, den Juden zur Assimilierung anzuspornen. Gegen diesen Ctiltus ist der Zionismus ein entschiedener Protest und ein Vorbeugungsmittel, und Zionisten können sich mit denen vereinigen, welche die Hohlheit dieses Ctiltus an den Pranger stellen, welche zeigen, dass seine Götter Küsse von eitel Lehm haben und seine Könige nicht wert sind, mit Ochsen zusammen zu grasen. (Beifall.) Die Zionisten würden wohl daran thun, diese Gasse Juden etwas genauer als bisher ins Auge zu fassen. W enn welche dieser Juden angegriffen oder an den Pranger, gestellt werden, so existiert eine Stimmung, eine Lanze für sie zu ergreifen, weil sie Juden sind; aber in Wirklichkeit ist es Sache der Zionisten, ein Haupttheil, deren Wirken darin besteht, die Judenschaft in Männlichkeit und Stärke zu erhalten, dergleichen Juden, wo sie auch nur können, selbst anzugreifen. und an den Pranger zu stellen, und keine falsche Furcht vor utf,] b*b\7 sollte sie davon abhalten. Durch kein anderes Mittel können wir