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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 225

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 225 (sequence 225)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 2:15 — Ersatzmänner die Herren Feldstein und Banquier Nachmias. Vors. Dr. Herzl: Wer für diesen Antrag ist, wolle die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause.) Angenommen. Ich bitte nunmehr den Herrn Obmann der Permanenz-Commission, sich mit dem Permanenz-Ausschusse zurückzuziehen und uns in einer Viertelstunde das Resultat der Berathung mitzutheilen. Ich bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass es mir nicht möglich ist, dem Ausschusse, welcher die Statuten der Colonialbank zu überprüfen hat, ständig anzugehören. Ich werde an seinen Arbeiten wohl gelegentlich theilnehmen, bitte aber als ständiges Mitglied statt meiner Herrn Rechtsanwalt Dr. Schauer aus Mainz zu wählen. Wer dafür ist, wolle die Hand erheben. (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe. (Dieselbe erfolgt.) Angenommen. Von jetzt ab werde ich die Debatte sehr kurz halten. Wir haben nur mehr 55 Minuten. Ich bitte nunmehr Herrn Dr. Silberstrom als Generalredner p r o namens der zum Berichte des Organisations-Ausschusses eingetragenen Redner das Wort zu ergreifen. Del. Dr. M. Silberstrom (Generalredner pro): Geehrte Gongressmitglieder! Da ich die Ehre hatte, an diesem Organisationsentwurfe *) als Mitglied des Organisations-Ausschusses, respeetive seines Sub- Comites mitzuarbeiten, so halte ich es für meine Pflicht, Ihnen mitzutheilen, dass dieser Entwurf das Resultat einer langdauernden Arbeit ist, an welcher die Vertreter aller Länder theilnahmen, und somit den Wünschen und Bedürfnissen aller Länder Rechnunggetragen wurde. Alle Punkte wurden vom Organisations-Ausschusse einstimmig angenommen. Da mir bloss noch 7 Minuten Zeit zu sprechen bleibt, so kann ich den Vorwürfen verschiedener Contraredner nur in zwei Punkten entgegentreten. Was das Verlangen des Herrn Ingenieurs Ussischkin betrifft, dass ein Delegierter von 200 Schekelzahlern gewählt werden soll, so mache ich Sie darauf aufmerksam, dass es in Westeuropa viele grosse Städte gibt, die leider kaum 100 Schekelzahler zählen, zugleich aber auch tüchtige und gute Zionisten haben. Wenn wir dem Wunsche des Herrn Ussischkin Rechnung tragen würden, so nehmen wir diesen grossen und wichtigen Gentren die Möglichkeit, an dem Congresse theilzunehmen. Was die osteuropäischen Länder betrifft, wo die Schekelzahler zahlreich sind, so bleibt ja den dortigen Zionisten die Möglichkeit, einen Delegierten per 2ü0, 500 und sogar 1000 Schekelzahler zu wählen, wenn ihnen die materiellen Verhältnisse öder andere Gründe nicht die Möglichkeit geben, mehr Delegierte zu wählen. *) Anhang, Beilage E. 15

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