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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 176

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 176 (sequence 176)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 176 — Revisoren wählen und für den Fall, als diese verhindert werden, zwei Stellvertreter, welche verpflichtet sind, vor dem Congresse die Bücher und Belege des Comites zu prüfen und einen fertigen Bericht dem Finanz-Ausschüsse vorzulegen. Diesem ist es dann sehr leicht, an der Hand des Revisorenberichtes die Sache zu prüfen. Er kann in wenigen Stunden fertig werden und muss nicht zwei Tage auf die Arbeit verwenden, wie es heuer und im vorigen Jahre der Fall war. Damit aber den Revisoren die Möglichkeit gegeben werde, diese Prüfung v orzunehmen, müssen die Bücher früher abgeschlossen werden. Im vorigen und im heurigen Congresse wurden die Bücher bis zum letzten Tage geführt und der Abschluss erst mit dem Tage vor dem Congresse gemacht. Dadurch ist die Sache erschwert. Ich beantrage also, es seien die Bücher des Actions-Comites mit Ende Juni zu schliessen; alles, was weiter kommt, werde auf das folgende Jahr gebucht, die Belege bis Ende Juni seien den beiden Revisoren vorzulegen, und diese haben einen schriftlichen Bericht dem Finanz-Ausschusse zu übergeben. Del. Dr. Bodenheimer (zur Geschäftsordnung): Da der Entwurf des Organisations-Ausschusses nicht allgemein bekannt ist, insbesondere nicht zu der Zeit bekannt war, da die Landsmannschaften über den Organisationsplan des Actions-Comites berathen haben, und in dem vom Comite vorgeschlagenen Entwürfe eine ganze Reihe von.neuen Vorschlägen sich befindet, welche vom höchsten Interesse für die Organisation sind, so schlage ich vor, dass, bevor wir im Plenum über diesen Organisationsplan berathen, derselbe in den einzelnen Landsmannschaften erörtert werde. Es handelt sich, wie der Herr Referent mit Recht betont hat, um ein Compromiss zwischen den einzelnen Landsmannschaften über die Zweckmässigkeit der einzelnen Bestimmungen für die Gesammtheit; infolge dessen ist es für die Landsmannschaften wichtig, unter sich zu berathen, inwiefern ihre Interessen mit den Vorschlägen des Comites übereinstimmen. Daraus wird sich der Voriheil ergeben, dass wir morgen früh mit geklärten Anschauungen in die Discussion eingreifen und diese in kurzer Zeit erschöpfen können, während wir ohne Kenntnis dieser Organisation vom hundertsten ins tausendste kommen und schliesslich im Drange der Zeit eine Organisation durchdrücken, welche den verschiedenen Interessen nicht entspricht Del. Dr. fs. Marmorek: Gegen den Antrag des Herrn Dr. Bodenheimer muss ich mich aussprechen. Der vorliegende Entwurf ist auf Grund eines Compromisses zustande gekommen; wenn wir also die Landsmannschaften einladen, diesen Entwurf nochmals zu berathen, so erreichen wir nur das Eine, dass wieder die Kenntnisnahme der Verhältnisse der anderen Länder erschwert wird und eine Abänderung der Vorschläge unmöglich wäre. Das Comite hat ausserdem, dass es in allen Pausen zusammengetreten ist, auch gestern bis halb 4 Uhr morgens berathen. Es war also die Bemühung vorhanden, nachdem jede Landsmannschaft durch ein vorhandenes Mitglied vertreten war, jede Landsmannschaft zufriedenzustellen. Die neuesten und wichtigsten Bestimmungen dieses Entwurfes wurden sämmtlich einstimmig angenommen. Ja, noch mehr! Diejenigen Herren, welche für diesen Entwurf eingetreten.

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