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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 153

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 153 (sequence 153)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476260--0962-3477097
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— 153 — Bank-Comites zu hören, wie dieses künftighin die Sache zu leiten gesonnen ist. Sie können versichert sein, dass diese Mittheilung beitragen wird, dass dieses finanzielle Instrument, das wir ins Leben rufen, dem jüdischen Volke das bringen wird, was dem Ideale des Zionismus entspricht, dass dasselbe nicht nur in Papier niedergelegt ist, sondern auch wirklich bald ins Leben treten wird. Nach dieser feierlichen Mittheilung halte ich es nur als heilige Pflicht, an dieser Stätte, wo wir Vertreter des jüdischen Volkes versammelt sind, auch eine feierliche Mittheilung seitens des Rechtsanwaltes Dr. Bentwich zu hören. Er möge uns .sagen, ob der Vertrag, der zwischen den jetzigen Mitgliedern des Aufsichtsrathes geschlossen ist. die Bürgschaft gibt, dass die Gründeractien immer in die Hand derjenigen übergehen werden, die vom Congresse dazu das Recht bekommen werden. Auch möchte ich an ihn die Bitte richten, uns mitzutheilen, was für juristische Bedeutung der Schlusspassus des Vertrages hat, welcher lautet, dass die Mitglieder des Aufsichtsrathes das Recht haben, verschiedene Aenderungen, resp. Interpretationen zu treffen, die ihnen als -entsprechend scheinen. Auch richte ich an ihn die Bitte, uns hier, bevor vir dieses Congresshaus verlassen, auch mittheilen zu wollen, ob wirklich nach dem englischen Gesetze, wie er sich gestern in der Sitzung des Bank-Ausschusses geäussert hat, der § 1, der eine so wichtige Frage berührt, auf den unser Volk eine so grosse Bedeutung legt, der so viele Stürme in Russland hervorgerufen hatte, dass man dazu gezwungenwar, specielle Vollmachten zu geben, dass sie am Congresse ja die Meinung vertreten, dass das jüdische Volk in kein anderes Land gehen soll, als nach Syrien und Palästina — ich frage, ob es wirklich unmöglich ist, diesen § 1 zu ändern. Ich habe schon gestern die Möglichkeit gehabt, hier mitzutheilen, class ich mir nicht die Competenz zumuthe, darüber zu urtheilen, ich habe mir aber Mühe gegeben, das nach verschiedenen Schriftstellern zu verfolgen, und glaube, gestützt auf das Gesetz vom Jahre 1890, Ihnen mittheilen zu können, dass solche Aenderungen doch getroffen werden können. Selbstverständlich ist meine Meinung für Sie nicht bindend, und wir werden ja auch wahrscheinlich die Meinung des Dr. Bentwich hören. Mit Rücksicht auf die Erwägungen, die in der gestrigen Nachtsitzung von dem verehrten Präsidium vorgelegt worden sind, haben es die russischen Delegierten als nothwendig erachtet, heute eine Vorconferenz abzuhalten, um ihre Stellung zu dem Berichte des Bank-Ausschusses zu präcisieren. In dieser Conferenz wurde die Resolution gefasst, an den Congress mit folgender Bitte heranzutreten: 1. Es möge der Congress den Beschluss des3 Bank-Ausschusses in Bezug auf die Aenderungen des Absatzes 1, § 3 des Memorandums acceptieren. 2. Es mögen keine Gründeractien vertheilt werden und diese einzig und allein dem Actions-Comite angehören. 3. Es möge der Congress auch eine Commission einsetzen, die eben alles, was der Bank - Ausschuss ausgearbeitet hat, durchzuberathen habe. Vors. Dr. Herz!: Meine Damen und Herren! Wenn Sie das für angezeigt halten, wird es geschehen. Ich mache aber darauf aufmerksam, dass Dr. Gast er namens der Cultur-Commission ein Referat geben will, dass wir in die Organisations-Debatte eintreten, dass die Debatte über die Colonisation geführt werden muss. Ich mache darauf aufmerksam: wenn Sie hier eine rein instructive und durchaus nicht zu praktischen Erfolgen gelangende Auseinandersetzung führen lassen wollen und sich die Zeit für später so nehmen werden, dann wird Herr

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