Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Journal
- Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
- Volume
- 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
- Date
- 1899-01-01
- Page
- Seite 137 (sequence 137)
- Language
- German, English, Hebrew
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 99% known words query
- IRI
…/3476254-3476260--0946-3477081- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 137 — uns von Herrn Prof. B.e 1 k o w s k y vorgelebt; worden ist", ist eine Anzahl von Aenderungen von Paragraphen, die wir überhaupt nicht zu übersehen in der Lage sind. Wir könnten daher und können datier ein bindendes Mandat, diese Aenderungen, falls sie angenommen werden, durchzuführen, unbedingt nicht übernehmen. Wir können nicht die Verpflichtung übernehmen, von jetzt in einem Jahre Dinge durchgeführt zu haben, die wir überhaupt nicht kennen gelernt haben. Wenn Sie wollten, dass wir uns verpflichten, solche Aenderungen durchzuführen, •dann hätten Sie uns diese Wünsche rechtzeitig mittheilen müssen. Weder drängen wir Ihnen Beschlüsse auf, noch lassen wir uns welche aufdrängen. Wir würden hier einfach ein Spiel treiben. Das muthen Sie uns doch nicht zu. Del. Dr. Rosenbaum: Erstens kann ich den Vorwurf, den man uns macht, zurückgeben. Man hat uns diese Statuten eingesendet in einer Sprache, die darnach angethan war, dass man sie nicht versteht. (Heiterkeit.) Die hebräische Uebersetzung ist in einer solchen Form verfasst gewesen, dass man sie absolut nicht verstehen konnte. Erst als wir zwei russische Uebersetzungen und eine andere hebräische Uebersetzung hatten, konnten wir arbeiten. Vielleicht werden wir Anträge machen, die Ihnen entsprechen. Vielleicht werden wir wollen, dass eine Commission gewühlt werde, vielleicht werden wir beantragen, dass gewisse Personen in dieser Commission sein sollen, wir müssen aber alles genau überlegen und sind nicht in der Lage, gleich jetzt alle die Anträge, die uns vorgelesen wurden, auf ihren Inhalt zu prüfen. Wie gesagt, wir kennen diese Anträge heute nicht genau ihrem Inhalte nach. Vors. Dr. Herzi: Weder Sie, noch wir. Der Antrag ist so einleuchtend, dass ich gar nicht, da ich vom Präsidium aus das Pecht habe, die Sitzung anzuberaumen, säume, ihn einfach zu berücksichtigen and die Verhandlungen auf morgen früh zu vertagen. (S chluss d er Sitzung 1 Uhr 30 Minuten n a cht s.)