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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1899-01-01 · 3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899 · p. Seite 118

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
3 (1899) Basel, 15 bis 18. August 1899
Date
1899-01-01
Page
Seite 118 (sequence 118)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476260--0927-3477062
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— 118 — liehe Schwierigkeiten, und endlich Schwierigkeiten, die die Gegner unserer Bewegung uns in den Weg legten, die mit Eecht in der Schaffung der Bank einen Triumph, einen Sieg des Zionismus sahen, hinwegzuräumen. Wenn man das alles berücksichtigt, muss man sagen, dass man dem Bank-Comite, das sich alle Mühe gegeben hat, dieses Werk zu schaffen, und das in so kurzer Frist, seit dem 8. März, so glänzende Erfolge erzielt hat, wirklich Dank schuldet. Dessenungeachtet, meine Verehrtesten, müssen wir sagen, dass sowohl in dem Gesellschaftsvertrage, in dem Memorandum, als in den Statuten solche Mängel enthalten sind, die das Volk eben beseitigt haben will. Vors. Dr. Herzl: Auf Wunsch des Eedners, der sich ermüdet fühlt, unterbreche ich die Sitzung bis 10 Uhr. (Beifall.) Es findet also eine Nachtsitzung statt. (Schluss der Sitzung 9 Uhr.) Nachtsitzung, 16. August 1899. (Beginn 10 Uhr.) Vors.: Dr. Herzl. Vors. Dr. Herz!: Wir fahren in der Verhandlung fort. Del. Schenkin (spricht russisch). Del. Dr. Kohan-Bernstein (übersetzt): Der Herr Redner meint, dass es nach dem Berichte des Bank-Comites nöthig ist, dass alle Anträge zur Aenderung der Statuten hier im Congress und nicht in der Generalversammlung der Actionäre besprochen werden sollen, und er hat aus. der Rede des Herrn Wolffsohn den Eindruck gewonnen, dass es eigentlich wünschenswert ist, dass man diese Frage auf die Generalversammlung verschiebt. Er glaubt, dass dort einige Actionäre sein können, die doch nicht Zionisten sind, und dass hier Zionisten sind, diekeine Actionäre sind. Er glaubt also, dass vor allem dem Vorsitzenden des Bank-Ausschusses das Wort ertheilt werden soll, wenn der Ausschuss mit seiner Arbeit fertig ist Del. Prof. Belkowsky (zur Geschäftsordnung): Ich möchte, nachdem wir den Bericht des Finanz-Ausschusses gehört haben, glauben,, dass wir zuerst eine Generaldebatte eröffnen und dann morgen früh schon, nachdem der Bericht des Bank-Ausschusses da sein wird, weiter debattieren. Vors. Dr. Herzl: Wir können die Verhandlung nicht verschieben und müssen heute die Bankdebatte zu Ende führen, weil wir sonst morgen vormittags nicht zur Organisation kommen, und das ist einesehr wichtige Sache. Wir müssten Donnerstag den 17. August, also morgen, in Gemässheit des Congressprogrammes eigentlich schon in der Fortsetzung der Discussion des Organisationsentwurfes stehen, und. wir haben noch nicht einmal angefangen. Diesen Rückstand können wir nur einholen, wenn wir heute die Bankdebatte zu Ende führen, und ich bin entschieden dafür, dass keine Unterbrechung mehr eintrete. Sie

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