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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1898-01-01 · 2 (1898) Basel, 28. bis 31. August 1898 · p. Seite 113

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
2 (1898) Basel, 28. bis 31. August 1898
Date
1898-01-01
Page
Seite 113 (sequence 113)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
…/3476254-3476258--0663-3476797
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— 113 — II. 1. Peta-Tikwa ....... 802 2. Hedera ......... 153 3. Sichron-Jakob....... 870 4. Em-el-Djemel....... 98 5. Scheweja......... 110 Zusammen . . . 2033 III. Rosch-Pina (etwa)......315 Jessod-Ham. (etwa).....100 Mischmar-Hajarden.....93 En Sebun.........51 Mtella...........233 Zusammen . . . 792 Insgesammt 4350 Einwohner. Selbst wenn man annimmt, dass die Zahlen von Rosch-Pina, Jessod-Hamaleh, Mikweh, die nicht genau sind, sich als etwas grösser erweisen könnten, und noch die 20 jüdischen Familien von Pekiin, die 13 von Schiff-Amon, 2 von Jericho hinzuzählt, so dürfte sich doch die Zahl der jüdischen Einwohner der Golonien auf nicht mehr als 5000 belaufen. Im Ganzen wohnen demnach in Palästina etwas mehr als 50.000 Juden. Die meisten jüdischen Colonien üben durch Aeusseres auf den Beschauer einen ungemein günstigen Eindruck aus. Kaum vorzustellen ist die Differenz zwischen einem arabischen Dorfe mit den eng nebeneinander aufgebauten Lehmhütten und einem jüdischen mit den schmucken Häuschen, den breiten Strassen oder Alleen, den zahllosen Eucalyptusbäumen und grossartigen Anlagen. In Ghedera werden 80 Hektare mit hunderttausenden Eucalyptusbäumen bepflanzt. (Lebhafter Beifall). Wer sich da auf dem Wege zwischen Schewejah, Em-el-djemal und der Mustercolonie Sichron Jakob befindet, den überkommt oft das Gefühl innerster Befriedigung. Und ich muss es gestehen, dass mein Herz vor Freude pochte, als ich durch die wunderschöne, wahrhaft ländliche Golonie Rischon-Lezion wanderte und die colossalen Weinpflanzungen betrachtete. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen). Aber ich will schon gar nicht von den reichen Ansiedlungen reden, auch die anderen — mit Ausnahme weniger — wirken wohlthuend; man braucht nur gegen Abend dem Dörfchen Kastinie sich zu nähern, um dies zu empfinden. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen). Sie sind fast alle schön oder angenehm, bald in der Nähe des Meeres oder der Berge gelegen, von der hellleuchtenden palästinensischen Sonne oder den funkelnden Sternen herrlich beleuchtet. So während der unpassendsten Zeit meiner Reise, da alles durch die brennende Sonne vertrocknet ist, da ganze Gebiete kahl aussehen. Um wieviel schöner muss es im Frühling sein! 8

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