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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1898-01-01 · 2 (1898) Basel, 28. bis 31. August 1898 · p. Seite 69

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
2 (1898) Basel, 28. bis 31. August 1898
Date
1898-01-01
Page
Seite 69 (sequence 69)
Language
German, English, Hebrew
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IRI
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— 69 — Del. Dr. Landau: Ich wollte zunächst berichtigen, dass es mir selbstverständlich nicht einfallen konnte zu sagen, class oppositionelle Blätter den Parteigenossen empfohlen werden sollen. Zum zweiten Punkte bezüglich der statistischen Commission ist die Bemerkung des Herrn Präsidenten für mich sehr schmeichelhaft, class, nachdem ich mich zurückgezogen habe, die Arbeit der statistischen Commission nicht mehr möglich war, allein ich halte mich nicht für so unbescheiden, •dass ich nicht glauben könnte, dass vielleicht doch ein anderer unserer Parteigenossen, die ja zum grössten Theile Juristen und Nationalökonomen sind, da ich aus persönlichen Gründen an der Arbeit nicht theilnehmen konnte, diese Arbeit hätten verrichten können. Ich muss mich daher dagegen verwahren, class ohne mich die Arbeit in der Commission nicht hätte durchgeführt werden können. Präs. Dr. Herzl: Ich habe Herrn Dr. Landau nur gesagt, dass er nicht derjenige sei, welcher dem Comite den Vorwurf machen dürfe, -dass es die statistische Arbeit nicht gemacht hat. Nachdem er aber wegen der allgemeinen Arbeit anfragt, kann ich ihm antworten, dass wir thatsächlich begonnen haben, class wir nach dem Verzichte des Dr. Landau auf die Mitthätigkeit, die Sache ohne ihn in die Hand genommen, class wir den Generalsecretär Dr. Birnbaum bestellt und •eine Commission eingesetzt haben, dass diese Arbeit begonnen worden ist und zu den vielen gehört, die noch nicht zu Ende gediehen sind und dass wir daher den Congress durch leere Wortmacherei nicht ermüden wollen. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Vicepräs. Dr. Gaster: Dr. Menczel beantragt dem Actionscomite Dank und Vertrauen des Congresses zu votieren. Diejenigen Damen und Herren, welche dafür sind, wollen die Hand erheben. (Geschieht.) Bitte um die Gegenprobe. (Nach einer Pause) Das Vertrauensvotum ist einstimmig angenommen. (Die Versammlung erhebt sich unter stürmischem anhaltenden Beifall und Händeklatschen.) Der Antrag ist •einstimmig angenommen. (Erneuerter andauernder Beifall und Händeklatschen.) Präs. Dr. Herzl (den Vorsitz übernehmend) : Ich habe noch einige Mittheilungen zu machen. Die Mitglieder der Verificationscommission wollen nach Schluss ■der Sitzung hier bleiben, um ihre Berathung festzusetzen. Der Organisationsausschuss hält morgen früh im Präsidialzimmer im I. Stock eine Sitzung. Der Finanzausschuss wird morgen mittag eine Berathung abhalten. Der Colonisationsausschuss versammelt sich morgen um xj29 Uhr früh, der Studenten ausschuss um 8 Uhr. Zur Geschäftsordnung hat Herr Herbst das Wort. Del. Dr. Herbst: Es muss mich sehr Wunder nehmen, dass der von mir gestellte Antrag als eine Interpellation mit den anderen Interpellationen zusammen in den Korb geworfen wurde. Ich habe keine Erwiderung auf meinen Antrag gehört: er ist auch nicht zur Abstimmung gelangt. Es ist entschieden sehr wichtig zu wissen, und unseren Leuten damit ein Agitationsmittel in die Hand zu geben, was mit den Sehekelgelclern gemacht wurde. Es ist nicht ganz so, wie manche Herren glauben . . . Präs. Dr. Herzl (unterbrechend): Ich mache den Herrn Redner darauf aufmerksam, class die Debatte geschlossen ist und er darüber nicht mehr weiter sprechen kann. Wir haben gesagt, dass wir in die

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