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Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in … · 1898-01-01 · 2 (1898) Basel, 28. bis 31. August 1898 · p. Seite 30

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Journal
Stenographisches Protokoll der Verhandlungen des … Zionisten-Kongresses … in …
Volume
2 (1898) Basel, 28. bis 31. August 1898
Date
1898-01-01
Page
Seite 30 (sequence 30)
Language
German, English, Hebrew
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gewählt. Bitte nun mir einen zweiten Namen (Rufe : Leo K o Ii a n aus Kischineff). Vorsitzender: Es stellt sich eine praktische Schwierigkeit heraus. Es sind so viele Namen genannt worden, dass es nicht zulässig ist, die ersten acht Namen herauszunehmen, es ist daher nothwendig, die gemachten Vorschläge dem Permanenz-Ausschusse zu überweisen, der ohnedies von sämmtlichen Landsmannschaften gewählt ist» Derselbe ist also keine improvisierte Commission, der diese Sache überwiesen werden soll und ich bitte dann in der Nachmittagssitzung den Legitimationsausschuss zu wählen. O. Marmorek : Für den F i n a n z - A u s s c h u s s sind .9 Mitglieder zu wählen und ich erlaube mir als solche vorzuschlagen die Herren: Gustav Cohen (Hamburg), Prof. Dr. R. Gottheil, Tobias M arkus, S c h a 1 i t (Riga), J. H. E 11 m a n n, Dr. K o r n h ä u s e r, M o s e s (Kattowitz), V. W i s s o t z k y? D. W o 1 f f s o h n, S c h w a r zf e 1 d. Vorsitzender: Wird für die Abstimmung irgend eine Form beantragt? O. Marmorek: Ich beantrage die en bloc-Annahme durch Handaufheben. (Angenommen.) Es ist nun der O rg a n i s at i o n.s - A u s s c h u s s zu wählen, für welchen ich folgende Zusammensetzung vorschlage: Dr. Th. Her zl Dr. M. T. S c h n i r e r Dr. O. Kokesch Dr A. M i n t z B e r g e r Dr. Bruck Dr. W. Jacobson Dr. Leo K o h a n - K i s c h i n e f f L. M o t z k i n M. M a n d e 1 s t a m in J. H. E11 m a n n S. P i n e 1 e s Di". Rose n heck Dr. Korkis Dr. Ebner J. de Haas Z olo tkoff Dr. Bodenheimer Dr. Rosenthal - Wien Arch. O. Marmorek Veit- Basel Herbst- Sofia Dr. Alexander M a r m ore k. Dr. S. R. Landau: Meine verehrten Herren! Es ist leider traurig, wenn der Schwerpunkt der Debatten und Entscheidungen in die Clubs hineinveiiegt wird, allein das politische Leben entwickelt sich schon so, dass bei einer grösseren Anzahl von Delegierten dies nicht anders möglich ist. Es ist aber, meine Herren, im x>°litischen Leben auch usuell, dass man bei Zusammensetzung eines Ausschusses auf die vorhandenen Strömungen Rücksicht nimmt und es ist möglich und kommt überall vor, dass in jeder Partei nicht alle Genossen ausgesprochene Anhänger einer Idee sind, sondern, dass sich bezüglich gewisser einzelner Fragen verschiedene Parteischattierungen ergeben. Ich erlaube mir nun zu erklären, dass am Baseler Congresse mehrere Vertreter zionistischer Arbeiterorganisationen vorhanden sind. Ich nenne nur unseren Freund S c Ii i fr i n, der als Vertreter der jüdischen Buchdrucker in Kiew erscheint. Ferner Max H i c k 1, Vertreter des „Vereines zionistischer Handlungsgehilfen Emunah" in Brünn, und ich erlaube mir auch, mich vorzustellen als Vertreter des „Bildungs- und Unterstützungs- Vereines jüdischer Arbeiter und Privatangestellten Achwa" in Wien, des jüdisch-nationalen Handelscommisvereines „Ivri" in Lemberg und der jüdischen Arbeiter in Drohobycz. (Widerspruch.) Ich erkläre, dass mit Beschluss der General-Versammlung vom 1. August einige Anträge formuliert worden sind ... Vorsitzender (unterbrechend): Wir haben hier nicht über General- Versammlungen zu beschliessen.

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