Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 17 (1897)
- Issue
- Heft 17 (28.6.1897)
- Date
- 1897-06-28
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/1304829-3453397-3453414--4866-3459373- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 8. Desterreichisch-unHarische Lantoren-^eitüng 4tr. 17. Concurs. Bei der Israel. Cultusgemeinde ׳ in Schüttenhofen gelangt vom 1. September 1. J. die Stelle eines Cantors, Kore, Schocket und Religionslehrers, mit einein Jabresgebalte von 600 fl. ö. W., dem Ertrage der Scbecbita, freier Wohnung nebst üblichen Emolumenten zur Besetzung. (Bisheriger Etrag der Schechita350 ׳ fl. bis 400 fl.) Bewerber wollen ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche unter Nachweis ihrer ösfcerreichiehen Staatsangehörigkeit, Alter, Familienstand, musikalische Bildung und bisherige Verwendung längstens bis zum 20. Juli L J. bei dem gefertigten Vorstande einbringen. Beise- Spesen werden nur dem Aeceptirten vergütet. Vom Vorstände der isr. Gultusgemeinde in Schüttenhofen. Der Cultusgemeindevorsteher J. U. Dr. Ludwig Fürth. C01ac111*si• --י"" Bei dem Israel. Tempelverein für den X. Gemeindebezirk Favoriten in Wien, gelangt mit dem 1. August 1897 die Stelle eines zweiten Cantors, stimmbegabt, der auch Kore und Schocket ist, mit dem Jahresgehalt von 600 Gulden zur Besetzung. Musikalisch Gebildete werden bevorzugt. Bewerber um diesen Posten haben ihre Gesuche bis längstens 5. Juli d. J. bei dem gefertigten Vorstande, Herrn Carl Seligmann, Wien, X., Quellengasse 139, einzubringen. Wien, im Juni 1897. Der Obmann: Carl Seligmann. Bei der israelitischen Gultusgemeinde in Bielitz, Oesterr.-Seklesien, gelangt mit 1. September d.!. die ,Stelle eines H. Cantors zur Besetzung. Derselbe muss musikalisch gebildet und zugleich Kore, Schocket und Bodek sein, und als Bassist oder Tenor im Tempelchore mitwirken. Mit dieser Stelle ist ein jährlicher fixer Gehalt von 600 fl. nebst Wohnungsbeitrag per 300 fl. und auf Grund der' bestehenden Dienstespragmatik nach erlangtem Definitivum eine zweimalige 10%ige Decenalzulage, nebst den üblichen Nebeneinkünften verbunden. Die Anstellung erfolgt vorläufig provisorisch, kann jedoch innerhalb 3 Jahren in eine definitive umgewandelt werden, womit sodann die Pensionsberechtigung verbunden ist. Bewerber, welche das 40. Bebensjahr nicht überschritten haben dürfen und österreichische Staatsbürger sind, wollen ihre gehörig belegten Gesuche über die bisherige Verwendung, nebst Photographie bis 15. Juli d. J. an den gefertigten Vorstand einsenden und müssen zur Abhaltung eines Probevortrages bereit sein. Beisespesen werden nur dem Aeceptirten vergütet. Bielitz, den 25. Juni 1897. Der isr. Cultus-Vorstand. Gebet- und Andachtsbücher :!mm ,ספרים, סדורים, מחזורים, טליתים, , ספרי.תורה, ,תפילין avie auch alle in dieses Fach einschlagenden Artikel billigst zu haben bei?WOJLF BANDIiER Buciaiaandlung Wien, L, Am Bjergei Kr. 2. Daselbst werden auch Kunststickereien in; Gold und Silber :auf Prauehes sowie 3Iäntel fär ס׳ת geschniackvollst zu sehr billigen Preisen angefertigt. Muster. und Zeichnungen werden auf Verlangen' franco :..... . ■ ־ eingeschickt• : Concursausschreibung. Die israel. Gultusgemeinde - in - Beneschau ist im Begriffe die Stelle eines., ,Cantors zugleich zweiten Religionslehrers zu besetzen. Mit dieser Stelle ist der fixe Gehalt von 800 fl. jährlich verbunden. Der im Orte dauernd eingeführte Privatunterricht trägt bestimmt jährlich etwa 200 fl., dazu kommen die gewöhnlichen Emolumente. Eine nachträgliche Lohnerhöhung ist nicht ausgeschlossen, Beisespesen werden blos dem Anfgenommenen vergütet. Die Kenntnis der böhmischen Sprache ist unumgänglich. Die Stelle wird zunächst provisorisch auf ein Jahr, sodann dauernd dem Dienstvertrage gemäss, jedoch mindestens auf fünf Jahre besetzt. Die belegten Gesuche sind bei dem gefertigten Vorstande längstens bis 1.. Juli 1897 einzubringeu. Beneschau, 10. Juni 1897. Der israel. Cultusvorstand in Beneschau bei Prag. Obmann: M. Steind:l©r. Die hiesige isr. orth. Gemeinde sucht pro 15. Juli einen Cantor, der eventuell mir Chor vorzubeten befähigt ist. Diejenigen, die von orth. Rabbinen für Ofes-Schechita, umsomehr diejenigen, die auch für Bedika befähigt sind, werden bevorzugt, und cs wird demgemäß das Gehalt folgendermaßen stipulirt: Gehalt des Cantors im ersten Falle 1040Kronen, im . zweiten Falle 1248 und im dritten Falle 1456 Kronen, im Allgemeinen nebst Wohnung und üblichen Neb-ncinkommeu per Jahr. -Bewerber mögen ihre Offerte ׳an Gefertigten adressiren. Reisespescn werden nur dem Aeceptirten vergütet. Jüd. Seclcnzahl 720. Säros-Patak, im Juni 1897. Pinkas Feldmesser,; Präses. Coueurs. Ein gewandter Notcnleser, .welcher die Fähigkeiten besitzt, einen Chor einzustudiren, findet sofortige Aufnahme. Gehalt fl. 35 monatliche Bewerber, welche Harmoniumspieler sind, werden bevorzugt. ׳ Pakrac, (Slavonien). Igna; Schlang Obcrcantor. Ein Vertreter wird gesucht für die Zeit von 15. Juli bis 15. August. Derselbe soll tüchtiger Vorbeter, Schochct Ubodek und Kore, und ledigen Standes sein. Anmeldüngen an Cantor Neumann, St. Polten, N. Oest. Soeben ist erschienen: ver I. Theil meiner Psalm- und Synagogengesänge הלל וזמרה von Cantor A. Birnbaum. Durch ihre melodischen und charakteristischen Combinütionen gewinnen Sie den größten Beifall in orthodoxen sowie in neologen Kreisen und wurden sie daher von Herrn Professor Dr. Jadassohn und her- . vorragendsten Autoritären bestens empfohlen. Preis des I. Theils 4 fl. franko zugesendet. A. B. Birnbaum : Cantor Czenstochan, (Russ. Polen). Bernh. Steinhardt Schneider für Herren Wien, I., Rabenplatz 3. Erstes Wiener Speciaigeschäft Synagogen - Ornate und liefert den־ P: T. Herren Rabbinen und Gant01:en nachUebereinkommen zu erwässigten Preisen und guten Conditiönen Muster und Illustrationen, auf Verlangen gratis und franco. Eigerithümci nnd Hermlsg^ber J Rauer. — Berantwortlich׳r Redacteuc Alois Kulka. — Druck Ignaz Hecht, Wien. II., Obere Donanstraße 97: