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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1897-01-11 · Heft 2 (11.1.1897) · p. Seite 7

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
17 (1897)
Issue
Heft 2 (11.1.1897)
Date
1897-01-11
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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2י.Nr, Seite 7. Bezirksvorstand Picker, btc Gemeinderäthe Ritter v. Golds chmid t, Weistv aftse-r^-ündMKo.§d, die Bezirksausschüsse MM».DW^KWÄdMin,.HMei11 Gllöck»er »om dass Ihr gar nicht anders dürfet, dass es.. sogar Euere sei, zur Linken zu gehW^uMMMMa^e dies richtig und gott- ־- — - ׳ ' י..־ ־ die av f.-• ״*• ד> *״“““ * •r. * T גרי י* ״י ד./ ׳..“ "D i etzHmach-n^.^^DlMr.. rührige, ^erst ' seitJahren -^A^W^Äerem^. hat-!pur^ ^jber* S^rdntei^erfot^Viig"ffiiitb sHPH^HMktzLng/HM)"HM^^nMM^Mi^ÄEM^׳'iWitwen 1 und ^Maisell ג der^MitZsteder".activsttl.^.Ms^^iH't'IMg^ ' zu ' lobende'Strebei! 'des 'äüs' 200 WiDiederü bestehendelsBereine^ gMer^Mchmer,!die von,ihremkärglichen Verdienst''nöH einigs Kreuzer^sich vom Munde 'aVspärelft׳um Wohlthätigkeiten üben zlr׳ können, ׳ verdient ׳ gewiss' allseitige Unterstützung. Als Vereinslocal haben die Leute schwerer Arbeit nicht etwa ein Gasthaus ausgesucht, sonderuM HWbII!,Maimundgasse 2 ein Betlvcal activirt. welches am Sonntag den 3. Jänner eingeweiht wurde.; Bei diesek Feier haben Heir Obercantor Bauer mit dem gesammten Chörpersonale dertürkischen Gemeinde, sowie -Se.: Ehrwürden Herr Räbbiner Kohn in: liebenswürdiger Weife unentgeltlich die Functionen verrichtet. Obercantor Bauer leitete die Feier mit wirkte,"folgte' -iMbWffWr^HjL^. . : MLM^Der. hjMe:TemMHvrMÄ» vexaMltet Sonntag,; Ltzen ^10<MMr^ MMiMi^.de^'^B^el'^MN ,.^MWnen |i)U1t!j■ .;sme4,Hbend^UtzteAaltung misHchHagen uW^anz- ^j-Ugnmrn.׳.Fräulein. Mariska.׳K u'r a n n״ die. Tychter unseres^ sehr heliebten rchd ^gesMAtzj^D^eAant.hK^M;:Herrn..Udo lf^-Sch a f f e rv.Untenrehmep an's. Budapest,'s peHybt. Budapest.-M r e i s s r a g?e.)> Dis-iLraelitische,! ungaMche litterümsche:Gesellschaft stellt folgende.Preisfrage; MarstMnng lind .Würdigungder bestehenden^ Orgmüsation der.Inden in - -den einzelnen Staaten Europas ans geschichtlicher Grundlage. Die . Preisschrift kann in ungarocher. .deutscher,. sragzWcher, englischer oder italienischer Sprache abgefasst-werden׳.׳ es-wird jedoch ausdrücklich bemerkt, dass bei eventueller:Veräsfentlschung die Gesellschaft nur die ungarische Sprache gebraucht, dem.Verfasser es jedoch unbenommen bleibt, sein Werk, in einer ihm - ׳ - cm *- u: זו , - - ״ beliebigen Sprache zu veröffentlichen. Einzureichen ist bis am -woraus-der. Umzug ^imtdr״ Thora- . gg. April 1898 bei dem Präses d-r G-s-llschaft. Rabbiner rollen erfolgte. Herr Rabbiner Loh»-zandete . das ״ewige ^icht Dr. Samuel Kohn, Bndapest, Hollo-ritcza 4. Preis Eintausend Lin - iiitn: mpH ntPmitT f*.t n fV r ז11 ו רוו רדת ל n n n 1 f 4* Stpfrvenp. rm» imfr ptttpm c r . an,- Und hielt hierauf eine-schwungvolle Festredebie mit einem Segensspruch für das Gedeihen des Vereines schloss. An-diese reihte sich das von Herrn Obercantor Bauer vorgetragene Gebet für den Landesvater und das gesanunte Kaiserhaus und am! Schlüsse desselben intonirte der Tempelchor der türkischen Gemeinde unter trefflicher Leitung des Diregenteu I. Löwit die Volkshhmnc, welche von der sehr zahlreichen Versammlung stehend angehört wurde., Prag. Nach altem Brauche wurde dergesterige Gründungstag der Beerdigungsbrnderschaft (Ers-^v E080h- Chodescli Schwat) wie alljährlich in würdiger Weise durch Abhaltung zweier Büßpredigten nach dem doru-EipMx-Eotou-Gebete gefeiert. Im Sitznngssaale der Brüderschaft sprach Sr. Ehrwürden Herr .!Rabbiner Dr. N. Grün, der nach einem Hinweis auf die heiligen Aufgaben des Vereines dem im abgelaufenen Jahre dahingeschiedenen Rabbiner Dr. Moritz Tauber einen tiefempfundenen, seine Verdienste würdigenden Nachruf widmete. In der Klans-Synagoge hielt Se. Ehrwürden, Herr Oberräbbiner, Dr. Nathan E h r e n f e l d, die ־ Predigt ab. Das überaus zahlreich erschienene Publicum war nicht wenig überrascht, als zum Vorbeterpulte kein Cantor der Prager Synagogen, sondern der streng orthodoxe und gelehrte Präses der Che^vra Eadischa, Herr David Lieben, hintrat und die, Gebete mit ., herzerhebender Innigkeit vortrug. Es ist nämlich Usus, dass jedes, Jahr einer der Herren Cantoren mit dieser Function betraut wird,-jedoch verpflichtet ist, an diesem Tage, zu .fasten... Da ,aber Herr .Obercantor Bela Gutt man, der diesmal fnngiren sollte, wegen plötzlich eingetretener Unpässlichkeit absagen musste, stand kein anderer. Cantor zur Dis- Position,-׳-und Herr Lieben, der an jedem Erew Bosch- Chodesch fastet,, hals dem Vereine aus einer Verlegenheit, indem er' in liebenswürdiger und dankenswerther Weise die .Function, .des Vorbeters übernahm. Herr Oberrabbiner Dr. .Ehrenfeld wies in seiner Predigt, die an die Schlussworte des vorangegangenen Gebetes ״Adonoj hu hoelauhim“ anknüpfte, auf das Verhalten/desfalschen Propheten und auf die . .schädlichen , Wirkungen.. ihrer Jrrelehren : in Israel hin. Dieses!-WW!v^WWeten-Mxechest'Mrg^kehrk' ww einst'Abraham zu" seinem Bruderssohn Loth, zu ihren-Gemeinden: ,-Damit nur. u -keiw! Streit zwischen üns> sei, _ und. der so bequeme Friede- / srEäHü׳'bleiM/stnd wir' zm-allM Concessionm bereit.-- Würdetc ^MxMrMechM M Mr^RHter^Hehm^ daes Euch aber gefällt, zur Linken Krönen. - .-'Fiume. Die hiesige, erst kurze Zeit bestehende Gemeinde hat. etwa 300 Mitglieder, gleichwohl mangelt es an einem geeigneten Tempel — der Ban eines solchen soll demnächst in Angriff genommen werden — denn das bestehende Betlocal in dem Gemeindehanse fasst kaum 50 Personen und existirt daselbst nur ein Pult für den Cantor. bezw. zur Thoraverleinng. Es sind nur Sitze au den Wänden mit Schränkchen für die. Gebetutenfilien. Auf der Durchreise nach dem Süden begriffen, gieng ich gestern zum Gottesdienste, der von circa anderthalb Minjanim freqnentirt wurde. Ein Paar Damen waren auch anwesend. Rabbiner Goldsteiu, der hauptsächlich zur Gründung und zum Fortbestände der Gemeinde beitrug, ist gegenwärtig verreist. Die Meisten der zur Thora Gerufenen und Kaddisch Recitirenden halten spagniolische Aussprache, vermnthlich stanunen dieselben aus Triestnnd Umgebung. Es zeigt sich wenigstens bei diesen mehr. religiöser Sinn, denn mit Rücksicht auf das Verkünden des Neumondes , hätte ich ein zahlreicheres Publicum erwartet. Die übrigen hier sesshaften Mitglieder sind aus Ungarn oder Croaiien. Jedoch muß bemerkt werden, dass die geringere Zaht der hiesigen Orthodoxen separat ihren Gottesdienst abhält, u. zw. in der Wohnung ihres Schächters. In der Fortschrittsgemeinde wird das Sehmone-Essre nicht repetirt, vom Jekum-Purkon wird nur das Mischeberach gebetet Der ganze LLrwsak dauert etwa % Stunden und versieht Herr Cantor Liebermann sein Amt mit Würde und Eifer, Die Chewra Kädischa kaufte ein Grundstück zu einenr neueil Friedhose, der alte weist Grabsteine auf. die ' schon über 100 Jahre alt sind. Während der h. Feiertage wird der Gottesdienst in der geräumigen. Villa Wienitza. abgehalten, oder die Commune gibt bereitwillig ein Schullocal, her^ Von Antisemitismus findet sich in der Bevölkerung, meist italienisch, keine Spur. Alles lebt in Frieden und Zufriedenheit. G. NW“ Wir richten an unsere geehrter^ Herren ,Aftnnnrnten.die dringliche KÄe^uns u rn Gr lzx.y d fowohL den rückständigen AbonneiWentsbrtrag. soivie PeG; NusGLat.!tsfe;1 eiNWMydrn. M diesem BeMsr haben WW-Vw'GoOiGG Nmmttrr HnchMgrWMDMMW MM Kosten, dass uns fernere Mahnungen erfVarr - fein mEE Zur Lmken-gehen, wltz-wolleu׳Cuch-sogar-bewelsen»—ivrrdem ..-.™ .־, . 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