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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1896-10-01 · Heft 23 (1.10.1896) · p. Seite 6

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
16 (1896)
Issue
Heft 23 (1.10.1896)
Date
1896-10-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sxite:M MBMeWMEgGisch^?LaWWN?sMW. M. 23. swMn Mre., JmrgM." - (KM. Ler^43 ׳.) -,,Mehr, alD. --- -•״ ־.*■'י;•'׳<•*־* ־•<■••»«׳-.«:״ ' •.■}«*־־> ■■• HkersMMente vor! B e r-n h za.r7L Ste׳rm/ Konstantinopcl.- ‘:-'■■'■■i^^;7/7/: 7^7^.7777^^! ׳׳ / /' M^KäMiesMMMUÄd,. verlassen WM^ge DMrtretein SpäMhm Mmmt es ' immer dMliMr^Äld> KWliHer näher. Män sieht Hann -im Norden dH^'ÄaßDmMk^-an ׳dessen: F1H7 die: RochschildschAEolonie7 GüM^a Heg^- wMer- MM Süpei; steht man das Gebirge Samaria, dann das Gebirge Ephraim bei Nablus mit.feinen Bergen Garizirn und Ebal. ^D^^^MMMmz-äMDiLms; ^Mte' vnd eklärte mir alles. 3j■Jüä& HUMl st; KWkbärer-hierfür, als die - Eiseiibähntoür ׳ voMZsffA uachjJerusalM in ׳den Führern durch Palästina, und,! aM7M?"§t ^Wieder: MK höchst mangelhaft oder ׳gar nicht. g-WÄMM. - 7^7׳-'-׳.. WÄ.. HHrH'. Mt und ztvM sehr, sehr langsam -7 hMts ^Me;7MWfftuA-A.... Wa beginnen die Oliven den''Weg Wechrs 'liegt 7Nne jüdische Äckerbaüschüle, Mikwe JsvM HojHrngTJftaelsTWHeißen und 1869. von Earl Netter/ im Wmen der Alliance von Paris gegründet.; MöDch7 erDtt-unsM;.. Magen einen, hefügen Ruck und kyacht^H Allen Fugen. , WirWrey'ein Rad loser werden und nachsHUfen^-׳ Wir Hiftn deA Köndükteur, da kein 'Nochsignal' LMÄ.7M mMt aber Äe Säche sehr leicht: Es macht nichts' — heüte HM das Ding noch," bis׳ Jerusalem kommen wir schon hm^^./;7 .... , . . . ., Hre Mahn gehört einer ftanzöstschen Gesellschaft, der es so sM^At gW, dM 'sie nicht imMtände ist, dch Bahnkörper: und VM WäHonpark- -AenMüdMn7-OrdüMlg zu halten. Vorr! es -MH,-Hass - der Zug auf seiner zweiten. haWen- Reisestrecke nach Jerusalem:auf dem Gebirge ausglitt's ufld eMHalbe-Süchderins Thal zurückrutschte, ohne dass man - ihn zM stehW bringen konnte. 2 . TMerDupdig ist, dass hei der. unerhörten Nachlässigkeit eitzenEM kein größeres Unglück bisherHorgekvmmen ist. Bei der lächerlichen Langsamkeit, welche der Zug unnöthigerweise an viÄtn Stellen 7 hat, Wunen die -bedrohten Passagiere eben leicht heWtMxjngen und nebenherlausen, bis die gefährliche Stelle vo^ch§^.ist, Mnmal geschah es, dass während. einer solchen gemüMchen 'Szene einige liebe ' Drusen daherkamen und den. Züg, ׳das Personal und die Passagiere völlig ausraubten. Als daUu die Drusen abgeschoben waren, gieng der Zug bedeutend erleichtert m!d schneller weiter . . . Mn ziehm wir dahin durch Orangengärten und PalmenhaMe. Dazwischen, zerstreut Häuser mit Dächern aus Laub.. Im. weiten grünen Weizenfeld' wandern Beduinen. Hie und da erheben: stch Hügel. Von Mn -schaut der aus dem Jahre 1190 sttuMeutze Mssichtschurm vdM Ramleh herüber. Und der bMhmte..Olivenhain von Lydda lässt seine ersten Vorposten ausmarschiren. , 7; .. ,:. Mn halbes DutzGld Dörfer.und Änsiedlungen auf. einmal: rechts.. die Aus Hügeln herausgebaüten. und in stufenweisen SKaßen aüfsteigenden : arabischen Dörfer ׳Jchur, Bet Dedjau ׳ und Safiseh; links die arabischen Dörfer el Fahudije und Kefi Ma Mick» Kine: MdWe׳ Eolonie.; Das Rasseln der Eisenbahn WM Me Dorfbewohner Hervor. Mit Tüchepn. schwenkend und : gxWMd TstHey die Mvachstuen, jubelnd.mit Gesang und Händeklatschen, begrüßen die KinderdasEreignis7 ' ' ׳ Etwasweiter schaut Aie braunetrvstlose Wüste Drüber ' die SWoKe mach MhpteN.'. "Vor der-Striche Aach. EgyptenkWtzt/KenßMch dre-Sttäße von EerusalÄn nach den jüdischen :t ColonW. Gemdtz, Heiß^ MatteillpD, baumlos,-sw«h einsam Hegt ׳ H Kg. ' E MMer. - ZWA5,/Wagenkasten,. Ahn ..zwei:Büffeln.. gWgM>W ihrem ArmseliDn^ MusHh-' MmpÄt svnÄnmAdeHähm. 7-. MDHem EffWbHjMmm sist MrWeMtzM. Eie HM!WMDane^dHlnMn MiteiMlpp Mchmnen/HndlichALieder! ein/ M.abischeL, sDorf׳ /Mba^WeheißW7 -^üLerWgt/ist :esMWf PalmM erNNMUWDnWMn--1uch DMeMäÄM MMA gÄbeu,/:primitive; HrunlMMnM7Mlh^>nlH^prilnftlvHe-HWD Hütten sWÄWstätten. Aus HmWWDngWMkUtElMuM üDlri^nder Oualnh^ejnMMe-DtAMrungchncherMm/aM MisMeiben. , Auch Aiesesv DWsiM5AuNMgeMHraHgeKaÄ^7 so . haU die,-Hüften 7 gewöhnlich, nur drei' Wänd e. brauchen die vierte bildet der B^rg./ , . 77^ . 7 . ' ' - '77' : 7״;::.. Links liegen m eM Meizenfklher. Hinter ihnen, erscheint d as, Kchirg^ Judcm bereMschäKr und-nähW 7 '^ -7; 7 : Rechts: ist die Landsch aft: uNtermischtjmitDörfern7Wäldchen7 und: Gärten: Die. Straße. Mgs dtr ׳Bahn;ist MngesMmt..׳mnt> Kaktüszäunen. :. ' 7 . 7 ׳ Wir sind, eine halbe Stünde von Jaffa, fort. Jetzt beginnt , der eigentliche Olivenhain von Lydda mit einem Mäle mächtig die ganze Gegend, zu bedecken. ' :77 '7- ׳ 1יי . Wohin der Blick sich richtet nur Oliven, Olivenivälder, Obivenalleen. ׳ . .. Der Olivenhain von Lyddä. 7׳.:׳׳ Nein, das ist.' kein Hain.mehr,. das ist die wunderbarste Olivenwe'lt. Das ist ein ganzes Olivenreich, däs 'sich lange, länge. Wegstunden dehnt, nach rechts und links,: hinäüf und hinunter,- kreuz und quer. 7 ••־7 ׳: Selbst die Eisenbahn:fährt nach der einen!Richtung eine halbe Stunde, durch dieses Olivenlaüd: Millionen dieserMäume uralten Wachsthums blühen hier.7 Der starke: Bedarf, hat" den Hain, die Haine, die Wälder : nicht einmal zu, lichten vermocht. Hain drängt 'sich an Hain.. Waldung an Waldung. Zwischendurch führen gerade. Alleen, eingefasst von;Käktüszäunem Das Landschastsbild gleicht einem; Park aus Schönbrünn, über^- - setzt in Oliven, vergrößert ins Hundertfache, und statt׳ von der ל Kunst von der Natur so entzückend gebildet. Nach einer weiteren Viertelstunde kommt man an einer interessanten Kirchenruine vorbei. 7 - 7 \ ° Es ist die St. Georgskircye vor.Lyddcn - l '־ Der heilige Georg, der Drachentödter, "istder-Leßeude gemäß ein Kind der Stadt Lodd heute Lydda -genannt. - Ueber seinem Grabe würde zur Zeit Koiistäntius des ' Ersten eine Kirche errichtet. 7. 7: ׳ Theils sind diese Ruinen seit 29 Jahren von den schis-: matischen Griechen durch - Ergänzung neuer Mauertheile 'wieder: zu gottesdienstlichem Brauch hergerichtet.; ftheils —' welches Wunder— bilden sie eine Moschee; und Kreuz und Halbmond' glanzen friedlich nahe bei einander; theils endlich sind die' Ruinen unberührt geblieben durch -die Jahrhunderte und starren traumhaft aus ihrer mittelalterlichen Vergangenheit nach dem ׳ Bahndamm des modernen Schienenweges hinüber. . Jetzt halten wir im Bahnhof von Lydda,; der ersten; Eisenbahnstation, d'reiviertel Stunden von'Jaffa. . Der Bahnhof ׳ ist eine winzige Parterrestube mit zwei Thüren. Der Staüonschef zieht auch die Glocke. Auf dem Perron sieht. ein Polizei-: soldat mit einer — Knute in der. Hand ünd./hält׳ mit' diesem - Werkzeug die Ordnung aufrecht. .׳ 7 ' .; /׳- Ein Araber verkauft Stangen.;Er preist sie in fast Mn Sprachen an. Er versteht so ziemlich die meisten europäischen'' auch. Ich höre ihn russisch, griechisch, italienisch, englisch, französisch reden; nur nicht deutsch. Die liebe alte Russin im Waggon möchte sich eine: Orange zu Gemüth führen. Zwanzig Kopeken! , . Der Mann verlangt's — sie erschrickt zu Tode. So viel «Geld! Für’ eine Orange im Lande der Orangen!' .״Ja," entgegnete er. ^es ist .eme heilige Orange." 7 . Sie ,wemL,..ezne' MräM'.Her 'RüDung, .Mdet.ihr. Kopftuch auf7unA AeDM^HrM'HMÄ.as.ManHWKMsMWMs —. ׳vielleicht das voÄW, viellncht Hr HA Wes! 7'77''.׳'.'" 7 ׳O diese Araber/ Äe die PiDeA'zll paÄen AerMDn, bAffer 7als' die HesteA, 7Herschnlitziesten^^ '-GAstwirihe. SchWeiz'^'odA׳ :Palästina 77- ׳Aie'Wauernfänger Md׳Aie.iGefoPpten bleibeA sich׳: üherall.gleich/.y; , v:v771: ::- '_7 -י : ‘נ;•;.!7 ■ ־

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