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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1896-02-11 · Heft 5 (11.2.1896) · p. Seite 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
16 (1896)
Issue
Heft 5 (11.2.1896)
Date
1896-02-11
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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8. Seile Migatische Lantoreir-Ieitung. Nr^ 5. Oovoiirs. Der 1vrir>jan-Yerein von Unter-Gänserndorf nimmt mit 15. März «Inen Vorbeter, Schochet und Beligionslehrer auf. Bewerber muss österreichischer Staatsbürger sein. Das Einkommen beträgt 550 fl., pro Jahr und freie "Wohnung. Nur dem Aceeptirten werdenBeisespesen vergütet. Der Obmann: Wilhelm Kann. Gänserndorf, am 6. Februar 1896. In der hiesigen isr. Cultusgemeinde gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten Cfaordirigenten Basso) welcher, die Fähigkeit besitzt, einen, gemischten Chor mit Orgel auszübilden und zu leiten, mit 1. Juli 1896 zur Besetzung. Diese Stelle ist mit einem jährlichen fixen Gehalte von ö. W. fl. 400 nebst den üblichen Emolumenten dotirt und haben Bewerber, welche die Sehechita ausüben konnten, den Vorzug, wodurch ein grösseres Nebeneinkommen zugesichert wäre. Beflectanten haben ihre gehörig instruirten Gesuche, in welchen der Nachweis über Alter, Stand und der erlangten österr. Staatsbürgerschaft ersichtlich zu machen ist, bis längstens 1. llärz 1896 an den gefertigten Vorstand einzusenden. Beisespesen werden nur dem Accptirten vergütet. Olmütz, am 22. Jänner 1896. Der Cultusvorsteher: Eduard Hamburger m. p. Concurs. In der isr. Cultusgemeinde zu Siklos sind folgende zwei Stellen, zu besetzen: 1. ) Die Stelle eines Ober-Cantors. Mit derselben ist ein Jahresgehalt von 2000 Kronen, nebst den sonstigen Emolumenten verbunden. Bewerber müssen musikalische Bildung besitzen, über eine schöne klangvolle Stimme verfügen; der ungarischen Sprache mächtig sein und dürfen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Ferner müssen dieselben Khore, Schochet- Ubodek und Mohel sein, mit Vergütung des Sehechita- Einkommens nur aus Anlass der Thätigkeit als Schochet- Ubodek. 2. ) Die Stelle eines Zweiten Cantors. Mit derselben ist ein Jahresgehalt von 1200 Kronen, Natural Wohnung nebst den sonstigen Emolumenten vebunden. Auf diese Stelle können ungarische Staatsbürger unter 36 Jahre alt concurriren, mit schöner Stimme und der Eignung, die Tempelgesänge im Chor zu executiren und das Chorpersonal zu instruiren, bewerben müssen gute Thora-Vorleser ferner Khore, Schochet-Ubodek und Mohel sein, mit Vergütung, des Sehechita Einkommens nur aus Anlass der Thätigkeit. als Schochet-Ubodek. Menaker wird bevorzugt. Obige Bewerber wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen sowie den Nachweis über Alter- und Familiensfand und schliesslich unter Beischluss ihrer ״Kabolos“ von anerkannten Babbinen bis 15. Feber 1896 an den unterfertigten Vorstand einsenden. Nur Berufene werden zu Probevortrag zugelassen. Beisespesen, deren Höhe der Vorstand zu bestimmen sich vorbehält,zenden nur den Aceeptirten vergütet. Beide Stellen sind mit 25. März. 1896 zu besetzen, Siklos den 30. Jänner-1896. ־ .-־ : Der isr. Cultusvorstand : Geza Singer Eduard Spitzer Notar. Präses. ׳ müpiU, Die armen, zum Theil auch verwaisten Zöglingen der hierortigen ״Talmud Thora" befinden sich in der größten Noth und dem äußersten Elend. Es werden daher edle Glaubensgenossen, die nicht mit ruhig ansehen können, wie'junge, unschuldige Kinder in Elend darben und schmachten,, herzlidist gebeten, einen .Beitrag zur Linderung ihrer Noth. an den Gefertigten baldigst zugehen^n lassen. •; ApHer WoDdsrK» Ober-Cautor und Religiouslehrer .;־ in der israelitischen ÄNsenschulc in Borsxrzow (Galizien), Concurs. In der hiesigen isr. aut. orth. Cultusgemeinde ist die Stelle eines Chasan, der mit Meschorerim vorzubeten befähigt und zugleich ein Lore, Schochet Ubodek ist, mit Loset- Chodesch Ijar l. I. zu besetzen. Gehalt 800 Kronen, halbe Lchochita ' (Minimum 600 Kronen), freie Wohnung und die üblichen Nebenemolumente. Solche, die auch die schriftlichen Agenden' der Gemeinde' versehen können, werden bevorzugt. Bewerber Müssen mit Kaboles.öon drei anerkannten orth. Rabbinen und Zeugnißen über ihren streng religiösen Lebenswandel versehen sein, und diese, nebst ihren Offerten, mit Angabe ihrer Familienzahl bis 29. Februar an den gefertigten Vorstand einsenden. Nur Berufene werden zum Probevortrag zugelassen und nur dem Aceeptirten die Reisespes.en-vergütet. . ' Bad-Pöstyen, Januar 1896. — David Quittner, Präses. An der isr. Gemeinde zn Pecsvärad,BaraM)a,ist am 27. März d. I, die Stelle eines Schog-Uemocz, der ein tüchtiger Vorbeter, Schochet- Ubodek-Vekore, Paßkener und Mo- Hel ist, Trauungen vollführen und Matriken führen kann, zu besetzen. Gehalt 380 fl., Wohnung, ganze Schechita und sonstige Remunerationen. Bewerber, die der ungarischen und deutschen Sprache inWorruud Schrift mächtig sind, mögen ihre Gesuche an Unierfertigten senden. Nur dem Aceeptirten werden als Uebersiedlungsgebühren 20 fl. vergütet. Psosvärad, 3. Februar 1896. Schwarz Hermann, Präses. In meinem Verlag erschien soeben: Die israelitische Glaubenslehre enthaltend Ansprachen. Prüfungen, Gebete, Glaubensbekenntnis und Denksprüche, von Ik£, Ijewingrer. Preis 60 kr. I. Kanffmann. Frankfurt a/M In meinem Verlag erschien soeben: י מורה הקורא; Die Accente der heil. Schrift.. von I. M. Japhek. .Preis fl. 1.50. Zu den schwierigsten Parthien der hebräischen Sprache gehört die Lehre von den Accenten. Zum ersten Male erscheint hier in deutscher Sprache ein-Werk, das sich über die Systematik und Anwendung der Accentlehre eingehend verbreitet und dem Bibelforscher ein reiches wissenschaftliches Material bietet. Nicht minder werthvoll ist dasselbe durch. seinen praktischen Werth für die Thora-Borlesung in -er Synagoge insbesondere durch die Beigabe von Noten, durch welche die musikalische Verwendung der Accente für die Thora-Vorlesüng veranschaulicht wird. I. Kauffmanu. Frankfurt a./M. An der' isr. Gemeinde zN Bäcs-Martonos ist die Stelle eines tüchtigen Vorbeters, der -zugleich Lore, Schocket Ubodek u. Passkener sein muß, mit dem jährlichen Gehalte von 250 fl., freie Wohnung, ganze Sehechita, 10 fl. Erev Jom Kipur und sonstige Ncbenemolumente mit 1. Mai l. I. zu besetzen. Bewerber um diese Sselle müssen von anerkannten orthod. Rabbinen ׳ Laboles haben und mögen ihre Gesuche bis längstens 15. März an den gefertigten Präses einsenden. Probevortrug erwünscht, jedoch werden die Reisespesen nur dem Aceeptirten mit 10 fl. vergütet. Bäcs - Martonos. den 5. Februar 1896. Ignaz Roth, Präses. Zukunft. Für meine Verwandte, ׳ ein Mädchen von 20 Jahren, mit 8—6 Mille Gulden, aus hochachtbarer Familie, suche ich einen jungen-Mann, gleichfalls aus achtbarer Familie, in sicherer Lebensstellung, (Beamter etc.). Geneigte, nicht anonyme Anträge unter meiner Adresse. . . Eduard Herm. Spieluramr Cantor ü. Neligionswelser in P i l g r a m (Böhmen.) . N. B. Benöthige Lewandowsky ,2. Theil Lol rinuok, Grünzweig antiquarisch. In der israelitiseben Oultnsgemeinde zu Pitesti (Rumänien) ist die Stelle eines Cantors und Lehrers der deutschen Sprache für die ztveiclassige israelitische Volksschule yacant, ebenso ist auch die Stelle eines Schochet, Mohel und; Eeligionslehrers für obige Schule zu besetzen. Bewerber wollen unter Angabe ihrer, Gehaltsansprüche, der Familienverhältnisse und Uebersendung ־ von Zeugnissabschriften, sich an unterzeiehnetes Vorstandsmitglied baldigst wenden. Nebst Gehalt sind auch Nebeneinkommen vorhanden. Adolf Netzier, Pitesti (Rumänien). Eigenthümer und Herausgeber J. Bauer. — Verantwortlicher Nedacteur Alois Kulka. — Druck Ignaz Hecht, Wien, II., Lilienbrunngafse 1

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