Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 15 (1895)
- Issue
- Heft 16 (28.6.1895)
- Date
- 1895-06-28
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8. Gesterreichisch-ungarische Lantoren-^eitung. Nr. 16. Concrurs. ' Vom 15. August 1. J. kommen in der israelitischen Cultusgemeinde Floridsdorf bei Wien folgende drei Stfellen zur Besetzung: 1. Die Stelle eines Obere aut o r 8, der zugleich Kore •ist und das Secretariat versehen kann. Gefordert wird musikalische Bildung, sowie der Nachweis, dass der Bewerber das Secretariat in einer grösseren Gemeinde bereits geleitet hat. Ferner muss derselbe österreichischer Staatsbürger sein. Hiemit ist ein jahresgehalt von 2000 Kronen nebst sonstigen Emolumenten verbunden. 2. Die Stelle eines zweiten Cantors, der Kore, Schochet und Bodek ist und die Befähigung nachweisen kann, an den öffentlichen Schulen den Religionsunter־ rieht leiten zu können. Hiemit ist ein Jahresgehalt von 1600 Kronen verbunden. Der Bewerber muss österreiehischer Staatsbürger sein. 3. Die Stelle eines Tempeldieners (Schames), der Kore, Schochet und Bodek ist, mit einem Jahresgehalt von 1200 Kronen. Bewerber,, welche das vierzigste Lebensjahr nicht überschritten haben, wollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen, sowie den Nachweis über ihren religiös-sittlichen Lebenswandel bis zum 15 Juli 1. J. an die Cultusvor- Stellung Floridsdorf richten. Nur vom Cultusvorstande Berufene werden zu Probevorträgen zugelassen. Reisespesen werden nur dem Aceeptirten vergütet. Abschriften von Zeugnissen, welche nicht, mehr retoumirt-werden, sind erwünscht. Floridsdorf bei Wien, am 24. Mai 1895. Der Cultusvorstand. Concurs. In der Isr. Cultusgemeinde zu Agram ist die Stelle eines Ober-Cantors zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1200, fL und 300 fl. jährlichem Wohnungsbeitrag nebst den fixirten Gebühren und sonstigen Emolumenten verbunden- . Bewerber, welche musikalisch gebildet sind, die Eignung besitzen, die Tempelgesänge mit Orgel und Chor zu executiren und das Chorpersonal zu instruiren, wollen ihre mit den Abschriften ihrer Documente belegten Offerte unter Nachweis des Altersdes Familienstandes und der Staatsbürgerschaft, längstens bis Ende Juni 1895 an den gefertigten Vorstand ein senden. Siebenschein m. p, Agram, 22. Mai 1895. Synagogen-Ornate für Cantoren, Rabbinen und Chor verfertigt billigst und geschmackvoll J . GOLD TEIN, Schneidermeister Wien, n., Taborstrasse. Daselbst werden auch alle Gattungen Herrenkleider | feinst und billigst ansgeführt. I C1*iLexlz;suhl־ajn.grez1 "be-willigt). 8 JÜDISCHES PRIVAT-GYMNASIUM in Ungar.<Bröd, 2VLäh.ren Direetor: Rabbiner Dr. JUNG, Ungar.-Brod Prospecte gratis. Concurs. Vom 13/.1 ׳- August a. c. kommt die Stelle des Obercantors am. hiesigen Choraltempel, mit elftem jährliehen Fixum von Francs 3000 und-dem üblichen־Nebeneinkommen zur Besetzung. Bewerber muss musikalische־ sowie sonstige Bildung besitzen, über eine schöne klangvolle Stimme verfugen nnd fähig sein das Chorpersonal auszübilden Offerte sammt Abschriften der nötigen Documente sind bis zum. 1./13. Juli er. an den Unterzeichneten zu richten. Die Reisespesen von Francs 80, werden nur demjenigen vergütet, der zum Probevortrag berufen wird. Galatz, 22./3. Juni 1895. Der Präsident des Tempelcomites R. F1 a c h 8. In der isr. Cultusgemeinde Krems a d. - Donau gelangt die Stelle eines Cantors zur Besetzung. Derselbe muss Schochet, Kore und Bodeksein, ferner hat der- .selbe den Nachweis zur Befähigung des hebräischen Religionsunterrichtes zu liefern. Der Jahresgehalt •beträgt 1200 Kronen nebst Nebeneinkömmen. Bewerber muss österreichischer Staatsbürger sein. Offerte sind direct an den Cultusvorstand zu richten. Nur dem Aceeptirten werden die Reisespesen vergütet. Krems a. d.. Donau. 5. Juni 1895. _Der Cultusvorstand Leopold Karpfen. Concurs. ~ Im Bethause des Talmud Thora und Bethaus ־ Vereines im VI. Bezirk, Stumpergasse 42, gelangt die Stelle eines ersten Vorbeters und Kore mit 1. September a. c. zur Besetzung. Bewerber wollen Offerte mit Zeugnisabschriften an den obigen Verein, eihfeichen. Diejenigen, die die Befähigung besitzen, hebräischen Unterricht in der Talmud Thoräscliule zu ertheilen, werden bevorzugt. Gehalt nach Üebereinkömmeh. Der Vorstand des Talmud Thora unck Bethaus׳ ׳ Vereines im VI. Bez., Stumpergasse 12. Wien, im Juni 1895. Als Chordirigent > für größere isr. Gemeinden empfiehlt sich ein junger Mann, welcher jetzt zwar dem Handelsstande angehört, jedoch auf dem Gebiete der elastischen und Synagogal-Musik schon wiederholt Beweise von Compositionstalent und Fachkenntnrs abgelegt. Derselbe spielt auch Clavier und Orgel, singt vom Blatte (Basso) ist überhaupt als Orchcsterdirigent ausgebildet. Anerkennungsschreiben und Zeugniße über Concrrte, Theater nnd festgottesdienstliche Aufführungen mit Orgel und Orchcsterbcglcitung stehen den löbl. isr. Cultusgcmeindcn zur Verfügung. Gef. Anträge erbeten unter Chiffre ״Ben arza“ an die Exped. dieser Zeitung. Soeben erschien: Synagogen-Gesänge! Ki-keschimeho, Veal hamdinos- Halelujo, Tekä Uvjom simschas• ehern, Jaale, für Cantor und gemischten Chor 1 componirt von L. Gerowitsch, Ober-Cantor in Rostow a. Don (Russland). Diese Gesänge wurden erst nach dem Erscheinen des ״Sirej Tefiloh" componirt und zum erstenmal gedrückt. Preis mit Porto: ein Hubel Bestellungen sind mit Hinzufügung eines Rubels an den Autor oder an die Musikalienhandlung von- L Adler in Rostow a. Don (Russland). zu richten. Letzter Monat! Kaiser-Jubiläums- 1019 Treffer! KirchenbaunLotterie. Haupttreffer 80.000 i °°« 5000 Lose ä 1 fl. empfiehlt: R. Landauer, Wechselstube Kärntnerstrasse 36. Heinrieh Braun, Wechselstube Kohlmarkt 11. Alex. Goldstein & Comp., Wechselstube Grahen, 16. fl. : Werth Ergenchümer und Herausgeber J. Bauer. — Verantwortlicher Redacte ur Alois Kulka. — Druck Ignaz Hecht, Wien, 11., Lilienbrunngaffe 1- -