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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1895-06-01 · Heft 14 (1.6.1895) · p. Seite 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
15 (1895)
Issue
Heft 14 (1.6.1895)
Date
1895-06-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8. Nr. 14. Gefterreichisch-ungarische Lantoren-Zeitung. Bei der isr. Cultusgemeinde Butschowitz in Mähren gelangt mit 1. Juli 1895 die Stelle eines Cantors zur ׳ Besetzung. Derselbe muss Schocket, Kore ־-und ,Bbdek sein und den Nachweis der Qualification zur Er- Der Jahresgehalt beträgt inclusive Schechita 1606 Kr. nebst freier Wohnung und üblichen Nebenemolumenten. Der Bewerber muss unbedingtösterr. Staats- *-ärger sein und hat das Offert mit abschriftlichen Beilagen bis längstens 10. Juni 1895 an den gefertigten Cultusvorstand einzusenden. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und die Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Butschowitz im Mai 1895. Der Cultusvorsteher Moritz Nowatsche k. Da die bisherige Concursaussehreibung auf die bei .... isr 0^סו־«ודי°״יז setzende Stelle eines musikalisch gebildeten H Cantors, der zugleich Schochet-ITbodek und vorzüglicher Koreh sein muss, den gewünschten Erfolg nicht erzielte, wird der Termin zur Einreichung von Offerten bis 31. Mai a. c. verlängert und das Jahresgehalt mit 600 fl., freier Wohnung, halbem Scheck itaanth eil und sonstigenPunctionsg e bühren festgesetzt. Nur solche Bewerber werden zur Abhaltung eines Probevortrages eingeladen werden, welche mit legalen Documenten ihre vollkommene Qualification für diese Stelle naehweisen, über eine klangvolle Tenor-Stimme verfugen und in einem Chore mit Orgel mitzuwirken befähigt sind. Reise- und Hebersiedlungskosten bis 50 fl. werden ausschliesslich nur dem Aeceptirten vergütet. Temesvar-Eabrik, am 12. Mai 1895. Samuel Fürst Dr. Ludwig Schwartz Secretär Präses. Bei der isr. Cultusgemeinde inFlöhau ist die Stelle eines Rabbiners, der zugleich Cantor und Schocket sein muss, zu besetzen. Jahresgehalt 400 fl., Osterbeitrag 10 fl., freie Wohnung, übliche Emolumente und das Erträgnis der Schechita, das sich auf circa 150 fl. beziffert. Bewerber um diesen Posten, die sich mit der Befähigung im Sinne des Gesetzes vom 21. März_1890 ausweisen können, haben ihre Gesuche mit Zeugnisabschriften bis längstens Ende Juni beim Gefertigten einzureichen. Nur dem Aeceptirten werden Reisespesen vergütet. Flöhau, am 20. Mai 1895. A Mühlstein, Cultusvorsteher. Concurserxieuerung. An der zweiclassigen isr. deutschen Volksschule mit Oeffentlichkeitsrecht in Unter-Kralowitz ist die Stelle des Oberlehrers zu besetzen. Bewerber muss Rabbinatsbefakigung haben und muss Cantor (Vorbeter) und der böhmischen Sprache vollkommen mächtig sein. Antritt nach Uebereinkommen, entweder zum 1. September oder 15 October d. J. Vorläufiger Gehalt 800 fl., freie Wohnung und übliche Emolumente. Gesuche bis 2. Juni d. J. an den Cultusvorstand Unter-Kralowitz. Nur dem Aeceptirten werden Reise- Spesen vergütet. Unter-Kralowitz, am 14. Mai 1895. Jacob Koref, Cultusvorsteher. —^ Prämiirt WeltausstelloDg PARIS 1889.; Fabrik. : undiHanptdepot 1, rne d’Haiiteville DALST0N. J. THEUMANN älteste bestrenominirte כשר Wurst- und SelchJBLeischwaaren-'Fabrik Wien, II., Circusgasse 38. . empfiehlt ihr Sortiment כשר Wurst-, Selchfleisch-Waaren, ungar. und Veroneser Salami beste Qualität. Vermöge gut ventilirter Trockenkammern, durch Aufstellung der neuesten Maschinen und Kühlapparate ist sie in der Lage, jederzeit frische Waare zu erzeugen, Vorräthe bester und trockenster Salami auf dem Lager zu halten.' כשף Fleischextrakt, System Liebig, ist stets am Lager. ——In Jjcr״.ifr.״ßuhii5gmti«h£Äj« Pucho, TrencSincr ©omitat, ist die Stelle eines zeitgemäßen Cantors, der zugleich Schochct, Ubodck und Balkorc ^scin muß, am 15. . Juli l. I. zu besetzen. Gehalt 1200 Kr. und halbe Schechita. Der die Notariatsagenden versehen kann und Mohel ist, wird bevorzugt. Bewerber, welche von drei anerkannten Rabbinern ihre Kaboles nachzuweisen haben und sowohl der ungarischen als der deutschen Sprache in Wort und Schrift vollkommen mächtig find, mögen ihre Offerte in deutscher und ungarischer Sprache, nebst Abschriften ihrer Zcugniße üler bisherige Verwendung sowie den Nachweis über Alter und Familienstand an den gefertigten Gcmeindepräses bis zum 10. Juni einsenden. Zum Probcvortrage werden nur die hiezu Berufenen zugelaflen und nur dem Aeceptirten werden Reisespesen lammt Nebersiedlungskosten bis 30 fl. vergütet. Dr. Kacser Nandor, Gemcindepräses. 5Ads ^Chordirigent für größere isr. Gemeinden empfiehlt sich ein junger Mann, welcher jetzt zwar dem Handelsstande angehört, jedoch auf dem Gebiete der classischen und Synagogal-Musik schon wiederholt Beweise von Compositionstalent und Fachkenntnis abgelegt. Derselbe, spielt auch ©lavier und Orgel, singt vom Blatte (Basso) ist überhaupt als Orchesterdirigcnt ausgebildet. Anerkennungsschreiben und Zeugnißc über Conccrte, Theater und festgottesdienstliche Aufführungen mit Orgel und Orchesterbegleitnng stehen den löbl. isr. ©ultnsgemeinden. zur Verfügung. Gef. Anträge erbeten unter Chiffre ״Ben arza“ an die Exped. dieser Zeitung. ׳ Für ein sehr hübsch cs, feines Mädchen mit 10.000 fl. Mitgift wird ein Staats- oder sonst definitiv angcstellter Beamter gesucht. Obercantor Singcrrnann, Troppau. COucrurs. In der I8r. Cultusgenicinde zu Agram ist die Stelle eines Ober-Cantors zu besetzen Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1200 fl. und 300 fl. jährlichem Wohnüngsbeitrag nebst den•fixirten Gebühren und sonstigen "Emolumenten verbunden. ׳" Bewerber, welche musikalisch gebildet sind, die Eignung besitzen, die Tempelgesänge mit Orgel und Chor zu executiren und das Chorpersonal zu instruiren, wollen ihre mit den Abschriften ihrer Documente belegten Offerte unter Nachweis des Altersdes Familienstandes und der Staatsbürgerschaft, längstens• bis Ende Juni 1895 an den gefertigten Vorstand einr senden. .י Siebenschein m. p, Agr am, :22. Mai 1895. 1 ׳ - _ In meinem Verlage erschien: - : בעל:תפלה׳ Baal T’fiiia oder Der practische Vorbeter von A. BAER. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage. Ladenpreis fl. 18.50 Cantoren in kleinen Gemeinden und Seminaristen erhalten auf Verlangen Preisermässigüng. Frankfurt a./M. J. Kauffmann. Buchhandlung. Eigcnthümer und Herausgeber J. Bauer. — Verantwortlicher Redactcur filois Kulka. — Druck Ignaz Hecht, Wien. II., Lilienbrunngasse 1.

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