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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1894-12-11 · Heft 29 (11.12.1894) · p. Seite 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
14 (1894)
Issue
Heft 29 (11.12.1894)
Date
1894-12-11
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8. Gesterreichisch-ungarische Lantoren-Zeitung. Nr. 29. Emission der 3percentigen Prioritäts-Anleihe der Oesterreiehisclien Loeäl-EisenbalniTGresellscliaft im Nominalbeträge von 0,000.000׳?׳ Kronen. (Huf Grund des Gefehes vom 27. Dezember 1893, K.-G.-Bl. Nr. 199, von der k. k. österreichischen SLaals-Vrrrvallung;ur Selb Zahlung übernommen.) Die Oesterrcichische Local-Eisenbahn-Gcsellschaft hat auf Grund des Gesetzes vom 27. Dezember 1893, R.-G.-Bl. Nr. 199, beziehungsweise des mit dem k. k. Handels-Ministerium und dem k.!. Finanz-Ministerium am 31. Mai 1893 abgeschlossenen und durch dieses Gesetz genehmigten Ucbereinkommens betreffend die Erwerbung der gesellschaftlichen Bahnlinien durch den Staat und auf Grund der ihr vom!. k. Handels-Ministerium im Einvernehmen mit dem k. k. Finanz-iNinisteriuin unter dem 1. Februar 1894 ertheiltcn Genehmigung behufs Bedeckung der in dein obengenannten Uebcreinkommen unter § 5, Absatz 2, anfgeführten Rückzahlungen und Verbindlichkeiten eine Anleihe von Siebzig Millionen Kronen der durch das Gesetz vom 2. August, R.-G.-Bl. Nr. 126, festgesetzten Währung ausgenommen. Auf Grand des vorsteüend angeführten Gesetzesvom 27. Dezember 1893 und in Gemässheit der Kundmaehung der k. k Direetion der Staatsschuld in der amtlichen ״Wiener Leitung« vom 20. Juni 1894 ist diese 3pereentige Anleihe der Oesterreiehischen Loeal-Eisenbaha-Gesellschaft von der k, k. Oesterreiehischen Staats-Verwaltung zur Selbstzahlung übernommen. Die Titres sind Mit einem Aufdruck ־versehen, durch welchen dies kenntlich gemacht.ist. ־ Die Anleihe ist in 1750 Schuldverschreibungen zu 10.000 Kronen, 3500 Schuldverschreibungen zu 5000 Kronen, 15.750 Schuldnerschreibungen zu 2000 Kronen 17.500 Schuldverschreibungen zu 200 Kronen auf dcu Ueberbriuger lautend ausgcfcrtigt. Dieselben werden mit 3 Perceent pro anno halbjährlich am 2. Jänner und 1. Juli jeden Jahres verzinst und innerhalb 80 Jahren, vom Jahre 1894 angcfangen, im Wege der Verlosuug nach Mastgabe des den Schuldverschreibungen beigedruckten Tilgungsplanes zurückgezahlt. Die erste planmäßige Verlosung hat am 1. Juli 1894 stattgefnndcu. Mit dem Nückzahlungstermine der verlosten Schuldverschreibungen hört jede weitere Verzinsung derselben auf und es sind demnach bei ihrer Einlösung außer den Original-Schuldverschreibungen auch alle zugehörigen, bis zu jenem Tage nicht verfallenen Coupons und Talons zurückzustellen־ Die fehlenden Coupons werden vom Kapitalbetrage in Abzug gebracht. Die/Auszahlung der Zinsen und die Rückzahlung zum vollen Nennwerthe der verlosten Schuldverschreibungen erfolgt ohne jeden Steuer-?, Stempel-, Gebühren- oder sonstigen Abzug bei den vom!.!. Finanz-Ministerium zu bestimmenden Slaatskaffen in Wien. Die Nummern der verlosten Schuldverschreibungen werden in der amtlichen ״Wiener Zeitung" und außerdem in zwei Berliner Zeitungen und einer Frankfurtcr Zeitung bekannt gemacht werden. Die Inhaber der Obligationen sind im Grunde des k. k. Einkommensteuer-Patents vom Jahre 1849 zur Entrichtung der österreichischen Einkommensteuer von den Zinsen-Eingängen aus den Coupons derselben und insbesondere auch zur Fatirung dieser Zinsen-Eingänge nicht verpflichtet. Wien, am 3. Dezember 1894. Ocsterreichische Locjil-Eiseubahn-Gesellschalt. H. Noot m. p. A. Lazar m. p. Auf Grund des vorstehenden Prospectcs wird hierdurch ein Theilbctrag von 30,000 000 Kronen Nominale ber »on der k. k. Oesterreichischcn Staatsverwaltung zur Selbstzahlung übernommenen 3perc. Prioritäts-Anleihe der Oesterrcichischen Local-Eisenbahn-Geseüschaft zur Subseription aufgelegt. — Die Subscription findet statt: in Berlin bei dem Bankhanse Mendelssohn & Co., bei der Berliner Handels-Gesellschaft, bei dein Bankhäüse Born & Buffe, bei dem Baukhause Robert Warschauer & Co , in Frankfurt a. M. bei der Deutschem Effekten- und Wechselbank und an anderen deutschen Plätzen, sowie in Amsterdam zu den an diesen Plätzen zu veröffentlichenden Bedingungen, in Wien bei der Union-Dank und bei der Wechselstube der Union-Dank, in Triest bei der Filiale der Union-Bank, in Drünn bei der Mährischen Eskompte-Vank, in Graz -bei der Steiermärkischen Eskomptc-Bank, in Linz bei der Bank für Oberöstcrrreich und Salzburg, in Prag bei der Böhmischen Eskompte-Bank, und deren Filialen, bei der Zivnostenskä banka pro Cecky a Morava v Praze und deren Filialen, bei der Böhmischen Union-Bank und deren Filialen ׳ g0T am Samstag LZ»- 185)4 während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden zu nachfolgenden Bedingungen: 1. Der Subskriptionspreis beträgt fl. 79 25 ö. W. für je 200 Kronen Nominale nebst den laufenden Zperccntigen Stückezinscn bis zum Tage der Abnahme. 2. Bei der Subskription ist eine Caution, von 5 Perzent des gezeichneten Nominalbetrages baar oder in solchen Effekten zu hinterlegen, welche die Subskriptionsstelle als zuläffig erachten wird. 3. Die Zutheilung, deren Höhe dem Ermessen einer jeden Subskriptionsstelle überlaffen bleibt, wird sobald als möglich nach Schluß der Subskription unter Benachrichtigung der Zeichner erfolgen. — Im Falle die Zutheilung weniger als die Anmeldung beträgt, wird der Ueberschuß der Caution unverzüglich zurückgegebcn. 4. Die Abnahme der zugetheilten Stücke hat gegen Zahlung des Subskriptionspreises vom 22. Dezember d. I. an bis spätestens 31. Jänner 1895 zu erfolgen. Es steht jedem Subskribenten frei, die ihm zugewiesencn Titres auch in Thcilbcträgen zu übernehmen. — Nach vollständiger Abnahme wird die hinterlegte Caution verrechnet, beziehungsweise zurückgegebcn. Wien, Derlin und Frankfurt a. M., im Dezember 1894. Mendelssohn & €0. Berliner Handels-Gesellschaft. UIMMMMIM' — JU^lPKTUl• Born & Basse. Beatsehe Effectenn. Wechselbank Concurs. In der orfchod. Cultusgemeinde zu Janoshaza (Ungam) ist die Stelle eines musikalisch, gebildeten Chasen, der zugleich Schocket und Kore sein soll, zu besetzen. Gehalt 1200 Kronen, halbe Sehechita, freie Wohnung und Emolumente. Bewerber müssen von drei anerkannt orthodoxen Rabbinen Kaboles besitzen und ihre Gesuche bis Ende Februar 1895 einsenden. Kur Berufene werden zum Probevortrag zugelassen und Reisespesen dem Acceptirten vergütet. Rudolf Schlesinger, Cultusvorsteher. ״Hadras Kodesch“ leichte melodiöse Chöre. Lohs, Recitative für den Cantor, Lieder und Gebete, liturgische Notizen etc., also der ganze Cultus nebst Casualien. Gegen Einsendung von 5 fl. ö. W. oder per Nachnahme zu beziehen vom Herausgeber M. Tintner, Cantor und Lehrer in Bunzlau. 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