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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1894-08-01 · Heft 19 (1.8.1894) · p. Seite 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
14 (1894)
Issue
Heft 19 (1.8.1894)
Date
1894-08-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Gesterreichisch-nngarische Lantoren-Zeitung. Nr. 19 Seite 8. Concurs. Bei der israelitischen Cutusgemeinde W. Meseritsch in Mähren ist mit 15. September 1894 die Stelle eines Cantors, der auch zugleich Kore und Schochet sein muss, mit dem Jahresgehalte von fl. 800 nebst den üblichen Emolumenten zu besetzen. Bewerber um diesen Posten, welche das 40. Lebens- Jahr nicht überschritten haben, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Offerte (unter Beischluss der Photographie) mit Nachweis über Staatsangehörigkeit, Alter, Familienstand und musikalische Bildung, sowie den Nachweis über die bisherige Thätigkeit bis längstens 15. August 1894 bei dem Gefertigten einbringen. Beisespesen werden nur dem Aceeptirten vergütet. Der Vorsteher der isr. Cultusgemeinde Ignaz Löw. Concurs. In der israelitischen Cultusgemeinde Wischau wird für die hohen Feiertage ein gut geschulter Cantor, der auch Kore sein muss, gesucht. Beflectanten wollen ihre Documente und Ansprüche an den gefertigten Vorstand bis zum 15. August 1. J. einsenden. Bewerber, welche auch nach polnischer Art vortragen können, werden bevorzugt. Wischau, am 20. Juli 1894. Der Cultus-Vorsteher C. Sehönhaufer. Concurs. In der isr. Cultusgemeinde zu Hohes (Com. Neutra), ist mit 15. September l. I. die Stelle eines zweiten Cantors, Schochet, Ubodck n. Kore zu besetzen. Gehalt 420 sl., freie Wohnung, halbe Schcchita und Ncdcncmolumcnte. Ncflectantcn wollen ihre mit Zeugniscopien bclegten Gesuche nebst Angabe des Alters und Familienstandes längft-.'ns bis 15. August cinscnden. Be- Werber, welcher die Fähigkeit besitzt, l.eim Chor mitzuwirken, erhält den Vorzug. Nur Berufene zum Probevortrage, Rciscspesen nur dem Aceeptirten. Der Cultus Vorstand. Offert. Ein Cantor mit klangvoller Tcnorstimme, der derzeit in einer kleinen Gemeinde einige Jahre fungiert, sucht sich seine Lage %11 rerbessern. Derselbe ist musikalisch, Kore, Schochet, Ubodek, Bai Tokea und langjähriger practischcr Mohel. Ec wäre geneigt, vorläufig zu den .lomim Nauroim als Vorbeter zu gehen. Anfragen unter der Adresse ״C a n t o r" an die Ncdaction dieses Blattes. Concurs. In der hicrortigen isracl. Cultusgemeinde ist der Posten eines Vorbetcrs zu besetzen. Bewerber müssen österr. Staatsbürger sein, dürfen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, sollen musikahschc Bildung besitzen, einen Knabenchor zu leiten im Stande und befähigt sein, bis ans Weiteres die Volksschule besuchenden Kinder mosaischer Confession in der Religion zu unterrichten. Die Stelle ist am 15 Septembcr d. I. anzutrcten. Reisespesen werden nur dem Aceeptirten vergütet. Freistadt, (Schles.),22 Juli 1894. Der Vorsteher: Dr. Korub. Soeben erschienen: Ein hehr.-literarisches Werk: ״Mi-Ginze-Israel be-Paris“ enthält verschiedene Documente zur Geschichte der Jaden. Copirt aus den liebr. Handschriften von der Bibiiotheque nationale zu Par is. FE" Preis L Krone "WH Zu beziehen beim Herausgeber Isidore Goldblum Wien, II., Gr. Schiffgasse 30. בעל תפלה Baal TTillah oder Der practische Vorbeter von A. BAEB. Nach dem Ableben des Verfassers ist das. Werk in meinen alleinigen Besitz übergegangen. Eine neue Auflage dieses hervorragenden Werkes befindet sich in Vorbereitung und gelangt Ende September zur Ausgabe. Ladenpreis M. 30.— Um die Anschaffung jedem Cantor zu ermöglichen, erlasse ich das Werk bei Bestellung vor Erscheinen desselben bis zum 15. September d. J. zum Subscriptionspreis von M. 18.— ö. W. fl. 11.— üer Subscriptionspreis erlischt nach Erscheinen des Werkes. Frankfurt a.M. J. Kauffmann. Concurs. In Laa a. d. Thaya, Niederösterreich, ist am 1. September d. J. der Posten eines Schächters, der zugleich Vorbeter, Kore und zur Ertheilung des israel. Beligionsunterrichtes an Volks- und Bürgerschulen befähigt sein muss, gegen einen Jahresgehalt von 400 fl. nebst Emolumenten, zu besetzen. Laa, 24. Juli 1894. Der Vorstand. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Polna, Böhmen, ist der Posten eines Cantors, Kore und Schochet sofort zu besetzen. Bewerber muss österreichischer Unterthan, nicht über 40 Jahre alt, militärfrei und musikalisch gebildet sein. Gehalt garantiren wir mit 1400 Kronen, freie Wohnung nebst üblichen Emolumenten. Besitzt der Canditat die Fähigkeit, den jüdischen Unterricht ertheilen zu können, so würde ihm ein bedeutendes Nebeneinkommen zufliessen. Beisespesen vergüten wir nur dem Angestellten. Polna, am 4. Juli 1894. Friedrich Semler, Cultus-V orsteher. Concurs. Für das Filialbethaus der Cultusgemeinde in Troppau wird für ,“ר״ן und ein guter Vorbcter, der auch BalTokea und Kore sein muß, gesucht. Bewerbungen nebst Honoraransprüchen sind ׳ an den Cultusdvrfland zu richten. Zu verkaufen. Die Oesterr.-Ungar, Cantoren-Zeitung 1.—11. Jahrg. 1881—1891. Der Jüdische Cantor (Brombcrg) 13 Jahrgc. 1879—1891. Beides in schönen Halbleinwandbdn. gut gebunden. Gest. Offerte an J. KAUFFMANN, Buchhandlung Frankfurt a. M. Gegründet 1817. MARTIN STRASSEß’8 ERBEN Kunststickerei in Gold, Silber und Seide für alle Confessionen Wien, VII., Mariahilferstrasse 44. Empfehlen ihr Atelier zur Anfertigung von Ornamenten für Synagogen als: Thoramäntel, יפלוכת, חופת Bedecktücher ete. Die Inschriften werden streng correet ausgeführt Die allgemeine Anerkennung unserer Fabrikate in allen Läudern bietet die vollste Gewissheit, dass alle Aufträge zur grössten Zufriedenheit der Besteller ausfallen. Thoramäntel in Sammt oder Seide sind stets am Lager, —י<־ Priimiirt Weltausstellung PARIS 1889. hs— J. 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