Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 13 (1893)
- Issue
- Heft 23 (1.10.1893)
- Date
- 1893-10-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/1304829-3453273-3453296--3828-3458225- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 8. Gesterreichisch-ungarische Lantoren-Aeitung. Nr. 23. wäre schon viel gewonnen, wenn nicht immer wieder neue Scharen von Auswanderern an die Grenze strömten, dann ließe sich vielleicht für die Beförderung der vorhandenen nach Liban Sorge tragen: aber wer soll hier dieses humane Werk in die Hand nehmen'? lins fehlt dazu jede Organisation, und es fehlen vor Allem die Mittel. Von Riga und Liban aus wäre das eher möglich, und diese Zeilen haben deit Zweck, namentlich den dortigen wohlhabenden Juden die traurige Lage ihrer Glaubensgenossen ans Herz zu legen. Die Absperrung der Grenze gegen "Auswanderer scheint nicht genug überall im Reiche bekannt zu sein: mögen daher die Zeitungen aus das eindringlichste Alle davor warnen, ihren Weg zur Landgrenze zu nehmen. Baltimore. Freitag den 8. und Samstag den 9. Septcmber hat für die feierliche Einweihung der neuerbauten Synagoge (Temple Olieb slialom) stattgesunden. Tie Ceremonien wurden von Rabbi Rev. Tr. Wm. Rosenau, Rabbi Emeritus Rev. Tr. Bens. Szold lmb Rev. Obercantor Alois Kaiser vollzogen. Ausführlicher Bericht in nächster Nummer. Btellenveränderung. Herr Cantor S. Krämer ist von Teplitz in Böhmen nach Ansbach in Bayern berufen worden. Die Vacanz in Temesvar (Josefstadt) wurde mit Herrn Cantor L i p s ch i tz besetzt. Danksagung. Für die zahlreichen Anerkennungsschreiben, welche uns ans Collegenkreisen anlässlich des Leitartikels in jüngster Nummer über Zwecke und Ziele der sogenannten ״Bewegung" in Ungarn zukmncn, statten wir hiemit unseren herzlichsten Tatik ab. Mögen nufere Bernfsgenvssen, namentlich die Entlegen in Ungarn, deren Interesse tvir in besagtem Artikel im Auge hatten, überzeugt sein, dass uns das Wohl und Wehe derselben am Herzen liegt ntid ivir auch jederzeit, ohne Rücksicht ans Personen, für sie mannhaft eintreten werden. Wenn wir uns dabei, wie die vielen Zuschriften beweisen, in Uebereinstimmung mit allen Edeldenkenden unseres Standes befinden, so erblicken!vir in ihrer Anerkennung den schönsten Lohn für unsere vst so schwierige journalistische Thätigkeit. Die Redaction der ״österr.-ung. Cantoren-Zcitung." An die geehrten Herren Abonnenten! In Anbetracht der hohen Festtage, an welchen alle geehrten Cvllegen und Leser unseres Blattes ihre ganze Grast und Aufmerksamkeit auf die anstrengenden gvttesdienstlichen Functionen zu richten haben, konnten wir nicht verlangen, dass dieselben an das Fachblatt denken sollen, weshalb wir auch die heutige Nummer etwas verspätet erscheinen liehen. Numnehr ist aber mit Hilfe des Allmächtigen die schwere Arbeit vorüber, und wir richten darum an sännntliche Fachkreise die dringende Bitte, ste mögen jetzt mit doppeltem Lifer ihre Theilnahme der österr.-ungar. Cantoren-Zeitung;uwvudrn, als dein einigen Fachblakte, welches die schwebenden, wichtigen Standesfragen der Cantoren und Cultusveamken Oesterreich- Ungarns eingehend behandelt und ihre Interessen warm vertritt. Cvllegen I Fördert und unterstützet Euer bewährtes und in allen jüdischen Kreisen geachtetes Fachblatt! Unterstützet es namentlich durch zahlrerches Abonnement! Jeder erachte es als feine Pflicht, sofort nach Erhalt dieser Nummer die Pränumerakionsgevühr für das neue Nuartal und den eventuellen Kückstand einzulenden. Zögert nietzt, und säuurvt nicht, denn dadurch entstehen Rückstände, die dann schwer zu begleichen lind. Der Abonnementsprets ist ein sehr mähiger und wenn man von Ouartal zu Quartal den Einen Gulden pünktlich einsendet, so kann keinem Berufsgenossen das Opfer für das Fachblalt schwer fallen. Cvllegen! Wir bitten nochmals, diesen Appell zu berücksichtigen. Die Redaction der ״österr. ungar. Cantoren-Zeitung." Wegen Raummangel musste in dieser Nummer ein Theil der Inserate entsallen. lLhr26it8g6l!6nkb!ätt61׳-D1׳uel(616׳i und llaui8chuk8t6ms)6I-Erz6ugung von Adolf Türk, Mälir.-Ostrau, offerirt den Herren Cantoren Gedenkblätter jeder Grösse fertig samxnt rmrechnung;1 80 kr. und Kautschukstempel in jeder Grösse ä fl. 1.50 i'raueo gegen vorherige Einsendung des Betrages. Ebenso Smane hatefilos und Gedenkblätter zur silbernen und goldenen Hochzeit. Alles in tadelloser Ausführung. Medaillon sammt Ltemgel 80 kr. — Agenten gesucht. . . ׳ K- B , I ■t ־ י a B I . 10 gr 8־• 9 B & B israelitisch-theologische Lehranstalt im. *\X7“ie:nL- H Die Aufnahmeprüfungen finden. Mittwoch den p H 11. und Doniiersttig, den 12. October d. J. statt. jj Wien. 24. September 1893. 1 Der Rector I Prof. Dr. Schwarz. 6■ «*■״■'ז״קי««. -« , . .. _ *§־ v.;r* ־** הלופים פיר שוחטים «<- J. HELLINGER Messei'.schinied und Kun st -Schleife! WIEN II-, Sclimelzgasse Nr. 5. Reich assortirtes Lager von allen in dieses Fach eiuschlagenden Artikeln. Auch Mohlim-Messer. Referenzen: Redaction der Cantoren-Zeitung. (?5 für den Unterricht in der von der k. k. hohen Statthalterei coneessiouirten ״Cantoren-Bildnngs-Anstalt" des Ober-Cantvr I. Bauer in WIEN, II., Novaragasse Nr. 27 werden vom 17. September an entgegengenommen. Auskünfte, sowie Prospekte sind beim Leiter der Anstalt erhältlich. Der regelmäßige Unterricht beginnt am 1. Oktober. TEEjEFOIT ÜSTr. T7'l.03. Die sehönsten, besten nnd billigsten Grab- und Gruftmonumente מצבות bei Stadt-Steinmetzmeister Wukan & Neubrunn WIE» 3/ן ausser der St. Marxer-Linie (Anfang de!־ Simmoringer Hauptstrasse.)!־ש8ן Preis-Courante franeo und gratis. ״ME Eigcmhümcr und Lcrausgeber 1. kauen. — Verantwortlicher Ncdacteur Alois Kulka. — Druck Ignaz Hecht, Wien, II., Praterstrake 25-