Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 13 (1893)
- Issue
- Heft 16 (11.6.1893)
- Date
- 1893-06-11
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8. Gesterreichisch-ungarische Lantoren-Zeitung. Nr. 16. Concurs. In endesgefcrtigter Gemeinde ist die Stelle eines tüchtigen, Utttst- Jtalifdi gebildeten Kanfure, der die Tempelvorträgc in Beglcitung eines Quartetts (Tenorist, Bassist und zwei Knaben) abzuhaltcn hat, zu besetzen. Jahresgehalt, inklusivc .-Sängcrpersonale 1500 st. nebst den' üblichen Emolumenten. Bewerber mögen ihre mit authentischen B.'-gen über musikalische Bildung, be gieriges Wirken, religiös-moralisä ׳ Lebensivaudcl, Altcr und Farn, ״nstand versehenen Offerte bis Ende Juni me den gefertigten Vorstand cinscnden. Es tvird besonders bemerkt, daß zu Probcvortröacr nur die vom Vorstände Berufenen zugclaffen und Reisckvste?׳ nur dem Acceptirten vergütet werden. Klausenburg, am 23. Mai 1893. Der Vorstand der aut. orth. isr. Kultusgemcindc David Smiel, Präses, Igna; Strauss, Sekretär. ^L^ittmrbegabte junge Leute, die fid) dem Cantorcnstandc widmen wollen, finden vollständige Ausbildung bei I. Heller, Obercantor in Brunn. Synagogen-Ornatkappen verfertigt M. PICK Kürsclmeniieister Wien, II., Steplianiestr. 7. Pelzwaaren u. Kappen za den büligsten Preisen. Reparaturen werden billigst und prompt ausgefulirt. Conrurs. In der hiesigen isracl. CultnSgemeinde find folgende Stellen zu besetzen: 1. Die Stelle eines Cantors, der zugleich Schochct, Bodck, Kore und Mo Hel ist und der auch das Jncaffo der Gemeinde zu besorgen hat. Gehalt 400 fl. ö. W. jährlich, freies Quartier, halbe Schcchita und übliche Nebenemolumcntc. Diese Stelle kann sofort angetreten werden. 2. Die Stelle eines Vorbeters, der ebenfalls Schochct, Bodck und Kore sein muß und der die Tempel- und Schuldicner-Stelle zu versehen hat. Gehalt 240 fl. jährlich, freies Quartier, halbe Schcchita und übliche Nebencmolumentc. Diese Stelle ist am 1. September zu besetzen. Be- Werber werden aufgefordcrt, ihre mit Belegen ausgcstattcten Gesuche mit genauer Angabe des Alters, Standes und Zahl der Familienmitglieder je eher einzusendcn und sich zu Probe- Vorträgen zu melden, wobei bemerkt wird, dass nur den Acccptirteu die Reise- und llcbcrsiedlungskosten vcrgütet werden. Nagy-Szt.-Miklos, am 4. Juni 1893. Gelegenheits-Kauf! 6 Exemplare זמרת יה von Osias Abras, Odessa. Gesänge für Sabbatb, 3 Festtage und Jomin-Noroim. Ermässigter Preis 6 fl. S. W. Zu beziehen durch die Redaction gegen Voreinsendung des Betrages oder per Nachnahme. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Butschowitz (Mähren) gelangt mit 1. Anglist d. J. die Stelle eines Cantors zur Besetzung. Derselbe muss Koreh, Schochet und Bodek sein, sowie den Nachweis der Qualification zur Ertheilung des hebräischen und Religions- Unterrichtes liefern. Der Gehalt beträgt jährlich 1600 Kronen nebst freier Wohnung und üblichen Nebenemolumenten. Der Bewerber muss österreichischer Staatsbürger sein und hat die Offerte mit abschriftlichen Beilagen sowie mit genauer Nationalangabe an den gefertigten CultusVorsteher bis längstens 15. Juli einzusenden. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen, und die Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Butschowitz 1. Juni 1893. Fritz Stiasni Cultusvorsteher. Concurs. In der Temesvär-Josefstädter aut. orth. isr. Cultus- Gemeinde ist die Stelle eines tüchtigen pir der zugleich ערפת שוחט srin soll, bis längstens 15. August 1. J. zu besetzen. Gehalt 800 fl. ö W. pro anno, freies Quartier und die üblichen Nebenemoiumente. Bewerber wollen ihre mit den nöthigen Documenten-Copien -— über Alter, Familie11stand, Moralität und bisheriges Wirken — wohlinstruirten Gesuche bis spätestens I. August I. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Nur der vom Vorstand Berufene w.rd zum Probevortrag zugelassen und nur dem Acceptirten werden, die Reisespesen vergütet. Temesvär־J0sef8tadt, 24. Mai 1893. Der Cultus-Vorstand. Concurs. In der isr. Cultusgemeinde Ung. Brod (Mähren) gelangt die Stelle eines zweiten Cantors, Vorbeters, j Koreh, Schochet, Ubodek und Sekretärs für die Cultus- ן und politische Gemeinde, mit einem Erträgnisse der halben Schechita von ca. 500 fl. ÖW. einem Baargehalte pr. 200 fl. ÖW. und den üblichen Emolumenten anfangs Juli a. c. zur Besetzung. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, haben ihre Gesuche mit Attesten über Qualification zur Schechita, moralisches und religiöses Verhalten, bis längstensK25 d. M. hierorts einzubringen, und werden Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Vorstand der isr. Cultusgemeinde. Ung. Brod 7. Juni 1893. Der Cultusvorsteher: S. M. Schindler. Concurs. Inder israel. Cultusgemeinde Budyn a. d. Eg er ist die Stelle eines gepriipften Lehrers der zugleich Chasen, Koreh, und Schochet sein muss vom 1. September dieses Jahres zu besetzen. ׳. Gehalt 650 fl., freie schöne Wohnung, Einnahmen derSchichta und übliche Emolumente. Wer ausser dem deutschen Unterricht, auch den böhmischen ertheilen kann, erhält 50 fl. mehr. Befähigungsnachweis eines Rabbiners erwünscht. Bewerber haben ihr Alter und Familienstand anzugeben, falls verheiratet, kann die Frau als Industriallehrerin gute Einkünfte haben. Gesuche mit Zeugnisabschriften, welche nicht retournirt werden, sind an den Cultusvorstand bis längstens 25. Juni dieses Jahres einzusenden. Reisespesen werden dem Acceptirten vergütet. Der Cultusvorsteher Josef Bermann. P. T. Ich erlaube mir einem geehrten Publicum höfliehst anzuzeigen, dass von nun an in meinem Gasthause zur ״Goldenen Frone" im k. k. Prater, AusstclluDgsstrassc Nr. 86 alle Speisen unter der Küche-Leitung des Herrn JAKOB LÄUFER, sowie S o 1 €5 1b. w ssss v*en aus der bestrenommirten Fabrik .1. THEUMA NN stets frisch verabreicht werden. Wilhelm Jakocsi Gastwirth. zur ״Gold. Krone“. Wien’s Erstes u. grösstes Etablissement für Grabmonumente Sommer & "WESLLLU«»!׳ beim Central-Friedhofe, vis-a-vis der isr. Abtbeilung und I., Kolowratring 9. Eigene Steinbrüche und Dampfschleiferei in Hötzefsdorf a. d. F. J.-B., N.-Qe. Eigentümer und Herausgeber J« Bauer. — Verantwortlicher Redacteur Alois Kulka. — Druck Ignaz Heoht, Wien, II., Praterstraße 25.