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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1893-03-11 · Heft 8 (11.3.1893) · p. Seite 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
13 (1893)
Issue
Heft 8 (11.3.1893)
Date
1893-03-11
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8. Vesterreichisch-ungarische Lantoren-Zeitung. Nr. 8. concurs. In der israel. Cultusgemeinde Dambofitz in Mähren gelangt die Stelle eines Cantors, Kore, Schochet und Schriftführers, mit dem Jahresgehalte von 300 fl. ö.W., dem Erträgnisse der Schechita. von beiläufig 250 fl., nebst den sonstigen übliche n Emolumenten, mit welchen das Jahreseinkommen den Betrag von mindestens 800 fl. ö.W. erreicht, zur sofortigen Besetzung. Tüchtige, religiöse Fachmänner, die das 40te Jahr noch nicht überschritten haben, mögen ihre Gesuche nebst Zeugnissen und Nachweis der österreichischen Staatsbürgerschaft an den Cultusvorstand einsenden. Nur dem Acceptirten werden die Reisepesen vergütet. Darnboritz, den 1. März 1893. Salomon Wiesner, Cultusvorsteher. Brieflicher Sprach-,״״! Sprechunterricht zur Erlernung der hebräischen Sprache von Eliahu Saphir. J.ehrer der hebr. und arab. Sprache an der Schule in Pethach Tikwa (Palästina) und Dr. Nathan Birnbaum. erscheint in mindestens So Briefen (je einen halben Btjgen stark) ä 20 kr. Bel Yoransbezahlnng erhält man den ganzen Carsss 11m 12 fl. den halben (40 Briefe) nm 7 fl. Adresse: Dr. Nathan Birnbaum Wien, IX/1 d’Orsaygasse 7. Die erste Lieferung (Doppelbrief) ist bereits erschienen. CONCURS. In der israel. Cultusgemeinde zu Kaposvär ist die vacant gewordene Obercantor-Stelle sofort neu zu besetzen. Gehalt: Ein jährliches Fixum von 2000 Kronen, bei besonderer Oualification 2400 Kronen; II. freie Naturalwohnung; III. die vom Vorstande stipulirten Nebenemolumente. Reflektanten wollen ihre Gesuche mit Beischluss von Originalien oder behördlich legalisirten Copien über Fach- Kenntnis, gründiiehe musikalische Bildung, klangvolle Stimme, sittlich-religiöses Leben, die Fähigkeit, einen Chor einzustudiren und den Gottesdienst mit Chor- und Orgelbegleitung zu versehen und in der Gemeindeschule die Schüler im Gesänge gründlich zu unterrichten, bis 3. April 1. J. an das gefertigte Gemeindepräsidium einsenden. Der Posten ist am 15. Juli anzutreten. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen und die Reisespesen nur dem Acceptirten ersetzt. Kaposvar, am 8. März 1893. Salomon Büchler Franz Bakonyi Secretär, Präses. Concnrs. In der isr. Culusgcmeinde zu Jäß-Apäthi ist am 1. Mai die Stelle eines Schochet, Bodek, Kore und Mohel mit dem Jahresgehalt von 250 fl., freier Wohnung, ganzer Schechita und Nebenemolumcnten 3u besetzen. Reflektanten müssen ihre Offerte mit Zcugnißen und Angabe des Familienstandes und Alters bis Ende März einsenden. Zum Probevortrag )vcrden die Berufcnen zugelassen. Dem Acceptirten werden die Spesen vergütet. Jätz-Apäthi, 21. Februar 180:1. Franz Löwy, Vorsteher. In der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines guten Vorbeters, der Schochet, Bodek und Kore sein soll, mit 1. Mai zu besetzen. Gehalt 300 sl. jährlich, freie Wohnung, Separateinkommen für die Schechita und 75 fl. für Religionsunterricht. Bewerber, welche mit Koboles von anerkannten Rabbinen versehen sind, )vollen sich bis Ende März an den Gefertigten )venden. Reisespesen )vcrden nur dem Acceptirten vcrgütet. Häratztk, Pester Comitat. Mich. Hirsch, Vorsteher. In der isr. Cultusgemeinde zu Kistelek (Csongräder Comitat) ist die Stelle eines Vorbeters, der zugleich Schochet. Bodek und Koreh sein muß, per Ende April zu besetzen. Jahresgehalt 350 sl-, Wohnung, Schechita rind sonstige Nebenemolümente. Reflektanten )vollen ihre mit Zeugnisabschriften versehenen Oft serte bis Ende März beim Vorstand cinrcichen. Nur Berufene )verdcn zum Probevortrag zugelassen. Reisespescn )vcrden mn° dem Acceptirten vergütet. Dr. Jos. Eoldstein, Präses. Concurs. Bei der Temesvär-Fabriker isr. Status cznorGemeindc ist die Stelle eines musikalisch gebildeten zweiten Cantors, der Schochet, Ilbodek und vorzüglicher Koreh sein muß, mit einem Jabresgehalte von 500 fl., freier Wohnung, dem üblichen Schechita-Antheile und sonstigen Fünktionsgebühren spätestens am 1. Juni 4. I., eventuell aber auch früher z)l besetzen. Nur solche Be- Werber )vcrden z)lr Abhaltung eines Probevortrages eingeladen )verdcn, )velche mit legalen Documenten ihre vollkommene Oualification für diese Stelle Nachweisen, über eine klangvolle. Tenor- oder Baßstimme verfügen, in einem Chore mit Orgel mitzu)virken und einen Knabenchor zu dirigiren befähigt find. Offerte sind bis zum 20. März an das. Gemeinde-Sekretariat zu richten, und werden Reisekosten und Übersiedlungs: Auslagen ansschließlich nur dem Acceptirten vergütet. Temesvar-Fabrik, 15. Febr. 1893. Das Präsidium. In der gefertigten isr. Gemeinde ist die Stelle eines ledigen Schochet Ubodek mit 1. Mai, evcnt. 15. April l. I. zu besetzen. Reflektanten müssen g)lte Vorbcter sein, um an den hohen Feiertagen Mussaf vorzubcten, fiiv welche 25 sl. vergütet werden; sie müssen auch in Wort )!nd Schrift gute Ungarn sein um Religion unterrichten z)l können. Jährliches Gehalt 150 sl., freie Station, ezxl. Wäsche und sonstige Nebenemolümente. An Reisespcsen )vcrden dem Acceptirten 8 fl. vergütet. Offerte mit Zcugnißen von anerkannten Rabbiner: sind an den Titeler israel. Gemeindevorstand zu richten. A.• -1V• HOF-ATELIER STOCKMANN WIEN II. PRATERSTRASSE 10. Jahrzeitsgedenkblätter-Druckerei und Kautselmkstempcl-Erzcugung von Adolf Türk, Miilir.-Ostran, offerirt den Herren Cantoren Gedenkblätter jeder Grösse fertig sammt Umrechnung ä 80 kr. und Kautschukstempel in jeder Grösse ä kl. 1.50 franco gegen vorherige Einsendung des Betrages. 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