Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 12 (1892)
- Issue
- Heft 17 (21.6.1892)
- Date
- 1892-06-21
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Oesterreich:) cy-ungarische Lantoren-Zeitung. Nr. 17. *LU יי % M «S M «1 FA Höchste Auszeichnung uml Ehrendiplom Prager Landesausstellun״ 1891. H ar 2no 3a 11 in allen Grössen und Construclionen insbesondere auch für■ ' Kirchen, Schulen und Salons empfiehlt v JOH. TUCEK Inhaber der ältest, ausschl. priv. Harmonium- und Orgelfabrik ■ KUTTENBERG (Böhmen). Die Harmoniums dieser Fabrik wurden auf vielen Ausstellung• n mit den ersten Preisen und der Inhaber in der neuesten Zeit aucli mit dem liechte ausgezeichnet, das Reicliswappen in Schild und Siegel zu führen. Illustrirte Preislisten mit vortheilkaften Bedingnissen, auch zu Ratenzahlungen, werden über Verlangen gratis und franco zugesandt. 4er K M %J3 W Concurs. In der israel. Cultusgemeinde Wodnian (Böhmen) ist die Stelle eines geprüften Lehrers, Cantors und Koreh, der beider Landessprachen mächtig ist, zu besetzen. Gehalt 600 fl-, freie Wohnung und übliche Emolumente. Bewerber wollen sich über bisherige Thätigkeit, Leistungsfähigkeit und Alter durch Zeugnisse ausweisen, worauf sie zum Probevortrag eingeladen werden. Reisespesen werden nur: dem Acceptirten vergütet. Israel, Cultusgemeinde Wodnian im Juni 1892. Der Vorsteher: Wilhelm Brok. CONCURS. Bei der hiesigen Cultusgemeinde ist der vacäüt gewordene Posten eines Cantor, Koreh und Schochet, welcher auch zugleich die Befähigung haben muss, den hebräischen Unterricht zu ertheilen, mit einem Jahresgehalte von fl. 500 nebst freier Wohnung, Schechita-Erträgnis und den üblichen Emolumenten am 15. Juli a. c. zu besetzen. Bewerber um diesen Posten wollen ihr eigenhändig geschriebenes Gesuch nebst hiezu gehörigem Zeugnisse unter Angabe ihres Familienstandes und Alters bis Ende Juni a. c. einbringen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten rückvergütet. Mähr. ־ Auss ee, am 30. Mai 1892. Der Cuitusvorstand. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Graz sind mit 1. April 1893 folgende 2 Stellen zu besetzen: 1. Die Stelle eines geprüften Volksschul־ 1 e h r e r s, der zugleich das Amt des zweiten Cantors und Koreh bekleiden muss, mit dem Jahresgehalte von fl. 800.— ö. W. nebst den üblichen Emolumenten. 2. Die Stelle eines Wochentagsvorbeters, Schochet ubodek und Incassisten mit dem Jahresgehalte von fl. 500.— und den üblichen Emolumenten. Bewerber um diese Posten wollen ihre Offerten mit Nachweis über Befähigung, österreichische Staatsangehörigkeit, Alter, Familienstand und. bisherige Thätigkeit bis 30. Juni a. c. bei dem gefertigten Vorstande einbringen. Zu Probevorträgen werden nur hiezu Berufene zugelassen und Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Graz, im Mai 1892. Für den Vorstand der isr. Cultusgemeinde Der Präses: Moritz Fürst Concurs. In der israel. Cultusgemeinde zu Kaposvar ist die vacant gewordene Obercantor-Stelle sofort neu zu besetzen. Gehalt: I. Ein jährliches Fixum von 1000 fl., welche Summe mit der Zeit und bei besonderen Verdiensten auf 1200 fl. erhöht wird; II. freie Naturalwohnung; 111. die vom Vorstande stipulirten Neben-Emolumente. Reflectanten wollen ihre Gesuche mit Beischluss von Originalien oder legalisirten Copien über Fachkenntnis, gründliche musikalische Bildung, klangvolle Stimme, sittlich-religiöses Leben; die Fäigkeit einen Chor einzustudiren und den Gottesdienst mit Chor- und Orgelbegleitung zu versehen und in der Gemeind/eschule die Schüler im Gesänge gründlich zu unterrichten, bis 28. Juni 1. J. an das gefertigte Gemeindepräsidium einsenden. Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen zugelassen, und die Reisespesen werden nur dem Äcceptirten ersetzt. Kaposovar, am 12. Juni 1892. 8. Bücliler, Bakonyi, Secretär. Präses. ״L’AIGLE“ ■ | Französische Lebensversicheraags-GesellscbafL ן Gewährleistungsfonds: I MM Xiffill&oaexs. | Versicherungen auf Ab* und Erleben in allen Combinationen. [ LEIBRENTEN etc. | Gewinnbetheiligung mit jährlicher Auszahlung. Direetion für Oesterreich: I 'W'ieaa, I., Soliottesirizig• XTr. X-4-. | Obercantor. Bei dem hiesigen Cultas-Vereine, der nach erfolgter Abgrenzung Gemeinde wird, wird vom 1. Jänner 1893, eventuell vom. 1. September 1. J. ab, nach Vollendung des neuen Tempels, die Stelle eines musikalisch geschulten Cantors neu creirt. Bewerber muss über kräftige Stimmmittel •verfügen, einen Chor errichten, Religionslehrer, Koreh und in der Lage sein, während der hohen Feiertage und des Laubhüttenfestes gegen Entlohnung hier probeweise vorbeten zu können. Zur Probe wird nur der Berufene zugelassen. Zuschrifcen mit Nachweis der Qualificationen wollen an den Gefertigten bis 15. Juli 1. J. gerichtet werden. Gablonz a/N., 26. Mai 1892. EM. LEDERER. CONCURS. Ein Schächter, Vorbeter und geprüfter Religionslehrer wird mit einem fixen Jahresgehalte von 450 11• und den üblichen Emolumenten vom Tempelvereine in Laa a d. Thaya (Nied.- Oesterr.) vorläung aui ein Jahr sofortautgenommen. Reisespesen werden nur dem Aufgen 0 mmen en vergütet. Der Vorstand. Concurs. Für die kommenden Feiertage wird von der israelitischen Cultusgemeinde St. Pölten ein Schachrith - Vorbeter gesucht. Anmeldungen beim Vorsteher Jacob Wurmfeltl. ln meinem Verlag erschien soeben: עמק הבכה Thal der Tlminen. Grabrede unter Mitwirkungnam* hafter Rabbiner und Prediger, herausgegeben von J. Gossel. Preis sieg, broschirt Mk. 2.40 gleich fi. 1.40 ö. W. Das Werk enthält 42 ausgesuchte Grabreden von Jellinek, Cohn, Feilelienfeld, Frank, Binmenau, Hulisch, Run ein, Dessauer, Lewinger. Gossel, Landsberger״ Blumenfeld, Wiener Laubhain, Gotthelf. Frankfurt a. M. f. Kauffmann, Buchhandlung.' Eigenthümcr und Herausgeber J. Bauer, — Verantwortlicher Nedactcur Alois Kuika. — Druck Julius Stern, Wien, II., Große Mohrengasse 4,